buzzer-das-letzte-aus-dem-netz
Anzeige

Kim statt Carrie: „Tagesschau“ erklärt falsche Fisher für tot

Via Twitter informierte beispielsweise ecclesiadei1 die „Tagesschau“ über ihren Fehler
Via Twitter informierte beispielsweise ecclesiadei1 die "Tagesschau" über ihren Fehler

Selbst die „Tagesschau“ verliert offenbar so langsam dem Überblick im „Sterbejahr 2016“. So bemerke die Bild, dass die Hamburger bei der Meldung zu Tod von Carrie Fisher - zumindest in der Bauchbinde - die US-Schauspielerin mit der Berliner Darstellerin und Moderatorin Kim Fisher verwechselt hätten. Genüsslich weist Bild.de daraufhin, dass die 47-jährige Deutsche ja „überwiegend bei den Öffentlich-Rechtlichen auftreten“ würde.

Anzeige
Anzeige

Die amerikanische Schauspielerin ist an den Folgen eines schweren Herzinfarkts, den sie vier Tage zuvor erlitten hatte, im Alter von 60 Jahren verstorben. Fisher erlangte in der Stars Wars-Trilogie in der Rolle der Prinzessin Leia Kultstatus. Obwohl die Kalifornierin in 40 weiteren Filmen mitwirkte und sich als viel gelesene Autorin betätigte, blieb sie zeitlebens mit der Rolle der Prinzessin Leia verwoben.

Die ARD hat ihren kleinen Fehler in der Online-Version der 20.00 Uhr-„Tagesschau“ bereits korrigiert. Im Social Web reagierte die Redaktion jedoch noch nicht. Bei den Namen der Promi-Toten des Jahres 2016 kann man aber auch schon einmal durcheinander kommen. Am gestrigen Dienstag erst hatte Sarah Michelle Geller Boy George und Goerge Michael verwechselt. So twitterte sie zum Tod des ehemaligen Wham-Sängers in Anspielung an den großen Hit von Boy George „Do you really want to hurt me?“. Allerdings bemerkte sie schnell ihren Fehler und entschuldigte sich.

Anzeige

 

Update (12.50 Uhr):
In einem Statement entschuldigt die Tagesschau bei Kim Fisher für die Panne. Darin heißt es: „Wir bedauern die fehlerhafte Textzeile in der ‚Tagesschau in 100 Sekunden‘ am Dienstag um 21.00 Uhr und entschuldigen uns bei Kim Fisher. Die Ausgabe wurde im Fernsehen auf tagesschau24 und online auf tagesschau.de verbreitet. In allen Sendungen im Ersten war die Todesnachricht dagegen fehlerfrei“

Anzeige

Mehr zum Thema

Anzeige
Anzeige

Alle Kommentare

  1. „Selbst die „Tagesschau“ verliert offenbar so langsam dem Überblick im „Sterbejahr 2016“. “

    DEM Überblick? Bekommt ihr wirklich Geld für diese Drecksartikel? Lernt mal Deutsch!!!

  2. Das man Artikel von Kollegen gegenlesen lässt oder Tweets vom Wahlkampf-Team oder Fußballtrainer oder Social-Media-Team und Spieler-Berater und erst mit 2-4 namentlich bekannten dran stehenden Votes freigeschaltet werden, fordere ich schon lange.

    Dann passieren solche Fehler nicht oder die ganze Gruppe blamiert sich und jeder davon wird sein Berufs-Leben lang daran erinnert.
    Speziell bei Börsenfirmen ist das ärgerlich und wäre voll vermeidbar.
    Und wie durch ein Wunder gäbe es kaum noch Tippfehler usw.
    Jeder hat einen Roomba-Staubsauger oder vergleichbares aber keiner mehr einen Lektor/Korektor oder wie man das nennt…

    An Dschungelcamp vor 1-2 Jahren konnte man erkennen, das eine Teilnehmerin nicht mal die echten ersten James Bonds kannte. Wenn man alle Alters-Stufen abdeckt minimiert man die kulturellen Schnittmengen und kriegt bei Frage-Stellungen an Einzel-Personen große Probleme. Dasselbe dürfte bei immer mehr Prominenten passieren. Die Praktikanten in den Redaktionen können vermutlich 9 von 10 youtube-Stars am Foto sofort benennen aber die vielen Schauspieler welche mit 90 Jahren sterben sind denen oft fast unbekannt.
    Also sollte man die Arbeit anders organisieren oder an der wahren Quelle ansetzen und beispielsweise als Presse-Agentur die imdb-Nummer und offizielle Homepage dranschreiben oder gar verlinken solange Links noch kein Geld kosten.

    Und als Prominenter sollte man auch nicht alles glauben sondern erst mal schauen was los ist bevor man was twittert. Falsche Todesmeldungen sind nämlich leider nicht grade selten.

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*