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SZ-Magazin erobert mit Facebook-Story die Spitze der Blendle-Charts

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Der "Blick ins Grauen", den das SZ-Magazin in seiner aktuellen Ausgabe wagt, hat für viel Aufmerksamkeit gesorgt. Die Story beschreibt detailliert, wie in Berlin Hasskommentare, Gewaltvideos und Kinderpornos, die auf Facebook auftauchen gelöscht - oder eben nicht gelöscht werden. Im Journalismus-Shop Blendle hat die Story den ersten Platz der wöchentlichen Verkaufs-Charts erreicht.

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„Hass, Folter, Kinderpornografie: Hunderte Mitarbeitet der Bertelsmann-Firma Arvato sortieren in Berlin unerwünschte Inhalte auf Facebook aus. Viele werden von den furchtbaren Bildern und Videos traumatisiert – und fühlen sich damit alleingelassen“. So kündigt das aktuelle SZ-Magazin seine Titelstory auf dem Cover an. Im Netz hat der Artikel bereits viel Aufmerksamkeit generiert. Für 79 Cent ist er auch auf Blendle erhältlich. Diese Möglichkeit, ihn zu lesen, ohne das Magazin und die Süddeutsche Zeitung zu erwerben, nahmen zumindest so viele Leute in Anspruch, dass der erste Platz der Blendle-Charts dabei heraus sprang.

Auf den weiteren Rängen folgen das Magazin Galore mit einem Interview mit Richard David Precht, sowie der Tagesspiegel mit einer Reportage über den Berliner U-Bahnhof Hermannstraße, der überregionale bekannt geworden war, weil ein Mann dort eine Frau eine Treppe herunter trat. Der Anschlag auf einen Berliner Weihnachtsmarkt findet sich hingegen kein einziges Mal in der Liste.

Das SZ-Magazin findet sich noch ein weiteres Mal in der Top Ten: mit einem Text über Schlaflosigkeit in der Nacht. Ebenfalls zweimal dabei: Die Zeit auf den Rängen 9 und 10.

Die Blendle-Top-Ten der meistverkauften deutschen Artikel vom 14. bis 20. Dezember 2016:

1. „Im Netz des Bösen“ – Süddeutsche Zeitung Magazin, Hannes Grassegger und Till Krause, 5860 Wörter, 79 Cent
Exklusive Reportage über die Menschen, die auf Facebook Gewaltvideos, Kinderpornos und Hasskommentare löschen.

2. „Wir treiben auf eine Katastrophe zu“ – Galore, Hendrik Heisterberg, 4357 Wörter, 59 Cent
Spannendes Interview mit dem Philosophen Richard David Precht über Digitalisierung, Kapitalismus und die soziale Katastrophe.

3. „Endstation“ – Tagesspiegel, Hannes Heine und Jörn Hasselmann, 1589 Wörter, 45 Cent
Der Tagesspiegel mit einer Reportage über den U-Bahnhof Hermannstraße in Berlin, an dem vor Kurzem eine Frau, die Treppe hinunter getreten wurde.

4. „Neue Deutsche Welle“ – Zeit Magazin, Jörg Burger und Jana Simon, 6445 Wörter, 89 Cent
Das Zeit Magazin hat Nachwuchspolitiker in der AfD gefragt, was sie so an Deutschland aufregt.

5. „Auf in den Kampf“ – Capital, Christian Kirchner, 5031 Wörter, 89 Cent
Sehr ausführlicher Ratgeber, wie man im kommenden Jahr am besten sein Geld anlegt.

6. „Ein krankes Haus“ – Der Spiegel, Kristina Gnirke, Isabell Hülsen und Martin U. Müller, 5746 Wörter, 1,99 Euro
Der Spiegel enthüllt hier, wie es in einem Krankenhaus zugeht, das gnadenlos auf Profit getrimmt wird.

7. „Peter’s Choice“ – Mother Jones, Rick Perlstein, 2446 Wörter, 9 Cent
Sehr interessante Reportage über einen liberalen Lehrer in den USA, der einen seiner Schüler fragt, warum dieser Trump unterstützt.

8. „Alles schläft, einsam wacht“ – Süddeutsche Zeitung Magazin, Till Raether, 1857 Wörter, 79 Cent
Ein Selbstbericht über schlaflose Stunden in der Nacht, die der Autor zu lieben lernte.

9. „Moment mal“ – Die Zeit, Peter Breuer, 1778 Wörter, 59 Cent
Spannender Beitrag in der Zeit, der zeigt, wie man auch in einem Jahr wie 2016 das Glück im Alltag entdecken kann.

10. „Wir vergraben uns in unseren Vorurteilen“ – Die Zeit, Anant Agarwala, 1156 Wörter, 59 Cent
Interview mit einem amerikanischen Professor über den „digitalen Mob“, Fake News und die Bedeutung von besserer Bildung.

(Quelle des Rankings und der Artikel-Zusammenfassungen: Blendle)

Die Top 3 der meistverkauften Artikel aus den Ressorts Medien und Tech führt ebenfalls das SZ-Magazin-Stück an. Dahinter folgen Galore und Precht, sowie Die Zeit mit dem Interview mit Sam Wineburg über den „digitalen Mob“, Fake News und die Bedeutung von besserer Bildung.

1. „Im Netz des Bösen“ – Süddeutsche Zeitung Magazin, Hannes Grassegger und Till Krause, 5860 Wörter, 79 Cent
Exklusive Reportage über die Menschen, die auf Facebook Gewaltvideos, Kinderpornos und Hasskommentare löschen.

2. „Wir treiben auf eine Katastrophe zu“ – Galore, Hendrik Heisterberg, 4357 Wörter, 59 Cent
Spannendes Interview mit dem Philosophen Richard David Precht über Digitalisierung, Kapitalismus und die soziale Katastrophe.

3. „Wir vergraben uns in unseren Vorurteilen“ – Die Zeit, Anant Agarwala, 1156 Wörter, 59 Cent
Interview mit einem amerikanischen Professor über den „digitalen Mob“, Fake News und die Bedeutung von besserer Bildung.

(Quelle des Rankings und der Artikel-Zusammenfassungen: Blendle)

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