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Brennpunkt Berlin: Die wichtigsten TV-Sondersendungen am Dienstag

ARD, ZDF, RTL und mehr: Alle Sondersendungen zum Berlin-Anschlag im Überblick.
ARD, ZDF, RTL und mehr: Alle Sondersendungen zum Berlin-Anschlag im Überblick.

Wegen des Anschlages auf einen Weihnachtsmarkt an der Berliner Gedächtniskirche, bei dem zwölf Menschen ums Leben kamen und 48 teilweise schwer verletzt wurden, bestücken zahlreiche TV-Sender ihr Programm mit Sondersendungen zu dem Ereignis. MEEDIA liefert einen Überblick zu den aktuellen Programmänderungen.

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Das ZDF hat aus aktuellem Anlass mit vier „heute spezial“-Ausgaben geplant – so hat der Sender etwa über das Statement von Bundeskanzlerin Angela Merkel berichtet. Die nächste „heute spezial“-Ausgabe ist für 16 Uhr geplant. Um 19.25 Uhr stellt sich Bundesinnenminister Thomas de Maizière in der Sendung „Was nun, Herr de Maizière?“ live in einem „ZDF spezial“ den Fragen von ZDF-Chefredakteur Peter Frey und der Hauptstadtstudioleiterin Bettina Schausten. Über weitere Sondersendungen will der Sender informieren.

Das Erste berichtete bis 15.00 Uhr in einem „Tagesschau extra“ über die Ereignisse in Berlin. Damit entfällt die Wintersport-Übertragung. Für 17.00 Uhr ist eine weitere einstündige „Tagesschau“ geplant, um 20.15 Uhr zeigt die ARD einen 30-minütigen „Brennpunkt: Anschlag in Berlin“ zu der Todesfahrt, für 22.15 Uhr ist eine weitere Sondersendungen geplant. Ab 18.00 Uhr überträgt die ARD – statt der Quiz-Show „Gefragt – gejagt“ – einen Gottesdienst aus der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche am Breitscheidplatz in Berlin zum Gedenken der Opfer.

Im Laufe des Dienstags berichtet auch RTL in seinen News- und Magazinsendungen sowie in stündlichen Newsflashs (immer zur vollen Stunde) umfangreich über die aktuellen Entwicklungen. Für 18.45 Uhr ist ein „RTL aktuell Spezial“ geplant, dass sich monothematisch mit den Ereignissen auseinandersetzt und dafür bis 19.15 Uhr verlängert wird. Morgen, Mittwoch den 21. Dezember, widmet sich auch „stern TV“ (ab 22.15 Uhr) dem Thema mit der Frage: „Nach dem Anschlag in Berlin: Wie sicher ist Deutschland?“

Der Nachrichtensender der Mediengruppe RTL, n-tv, wird heute monothematisch über die Entwicklungen in der Hauptstadt berichten. Für 23.00 Uhr ist ein News Spezial geplant, aktuelle News Reportagen um 16.30 Uhr und 23.30 Uhr sollen die Berichterstattung mit ausführlichen Hintergründen und Analysen ergänzen.

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Bei N24 wird zunächst bis 21.30 Uhr live gesendet – was sich, je nach Nachrichtenlage, nach hinten verschieben kann. Um 21.30 Uhr ist nach aktuellem Stand ein „N24-Spezial“, das die Ereignisse am Breitscheidplatz zusammenfasst, geplant.

Neben der Berichterstattung bei Facebook-Live, Snapchat und Homepage-Liveticker setzt auch RTL 2 auf Newsflashs zu dem Thema. Der nächste ist für 18.00 Uhr geplant. Die „RTL 2 News“ (20.00 Uhr) widmen sich heute ausschließlich den Ereignissen in Berlin.

Der öffentlich-rechtliche Ereigniskanal Phoenix berichtet laufend über die aktuellen Entwicklungen mit Korrespondentenberichten und Pressekonferenzen der Behörden. Durch das Programm führte bis zum Mittag Moderator Hans-Ulrich Stelter, am Nachmittag übernimmt Kollege Stephan Kulle. Um 22.15 Uhr sendet Phoenix eine „Runde“ zum Thema unter dem Titel „Der Schock von Berlin – Wie gehen wir mit dem Anschlag um?“ Zu Gast bei Moderator Alexander Kähler ist u.a. der Terrorexperte Michael Lüders. In der Sendung „Der Tag“ ab 23.00 Uhr fasst Moderator Michael Krons die Ereignisse noch einmal zusammen.

Dieser Text wird laufend aktualisiert.

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Alle Kommentare

  1. und die sendung „was nun herr innenminster“sau blöde aussage der reporterin ,dass die erste Festnahme eine „panne gewesen wäre“es sollet doch keine panik veröffendlicht werden und diese frau fängt damit an.unmöglich diese verhalten

  2. Diese penetrante Berichterstattung über den Anschlag ist einerseits verständlich, andererseits zeigt sie den Attentätern, daß wir uns mit dem Attentat beschäftigen. Weniger Liveübertragungen und weniger Sondersensendungen würden den Attentätern nicht diese Bühne bieten, die zu weiteren Taten animiert.

  3. Das „Reichspropaganda-TV“ läuft inzwischen wieder in der Spur!

    -wer jetzt die Gewalt der Muslime kritisiert ist ein Nazi, ein Hetzer, ein Brandstifter…Pack!

    -unsere vordringlichste Aufgabe ist es, Hetze und Gewaltaufrufe gegen „Kriegsflüchtlinge“ zu verhindern.

    -in Deutschland leben 4 Mio. Muslime, davon sind nur 740 Extremisten
    ( lt. britischen Medien sind es 10-12 Mio. Muslime und 10000 Extremisten)

    In den internationalen und freien Medien wird völlig anders berichtet als im deutschen System-TV:
    http://www.epochtimes.de/politik/deutschland/nach-berlin-anschlag-internationale-leser-kritisieren-politiker-scharf-jetzt-vergiessen-die-eu-politiker-wieder-ihre-falschen-traenen-a2004545.html

    „Es klebt Blut an Merkels Händen.“

    Das denken auch viele Deutsche, sogar in Deutschland lebende Ausländer. Nur öffentlich sagen, das trauen sie sich nicht…. DDR2.0!

  4. Also ich kann auf diese Betroffenheits-Darsteller gut verzichten. Hoffentlich sperren sie nicht noch eine Straße für ein „Solidaritäts-Marsch“ wie damals in Paris.
    In Freiburg hat ein Flüchtlings-Chor für die ermordete Studentin gesungen. Das wäre in Berlin ja wohl auch angebracht.

  5. @Marilla Slominski:

    Ihr Post hat mit „Fakten“ nichts zu tun. Das von Ihnen zitierte Stück spiegelt Meinungen.

    Zwischen „Fakt“ und „Meinung“ besteht aber ein Unterschied.

  6. Die Schweizer haben längst Fakten gesammelt:

    Berlin: Kein Interesse am sterbenden „Pack“

    Nach dem grausigen Anschlag auf einen Weihnachtsmarkt in Berlin, ist nicht nur die Trauer um die 12 bisherigen Todesopfer gross. Noch grösser ist die Enttäuschung über einen weiteren Affront der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel und der 630 Bundestagsabgeordneten, von denen bisher niemand Zeit und Lust hatte den Tatort oder die vielen Verletzten in den Krankenhäusern zu besuchen

    Laut Angaben ihres Sprechers Steffen Seibert, war Angela Merkel nach dem Anschlag mit dem deutschen Innenminister Thomas de Maizière und dem Regierenden Bürgermeister in Kontakt. Auf Twitter schrieb ihr Sprecher: „Wir trauern um die Toten und hoffen, dass den vielen Verletzten geholfen werden kann.“

    So gross wie angegeben schien die Anteilnahme dann bei Angela Merkel, die selbst ihren Hauptwohnsitz nur wenige Kliometer entfernt vom Tatort hat, oder den vielen in Berlin anwesenden Bundestagsabgeordneten jedoch nicht gewesen zu sein. Weder sie noch die Kanzlerin eilten zum Tatort, um sich selbst einen Überblick zu verschaffen. Sie und keiner der 630 Abgeordneten die eine Mitverantwortung für den Anschlag tragen, liessen sich blicken, um zu denen zu sprechen die viele von ihnen noch vor einiger Zeit als „Pack“ tituliert hatten und jetzt in ihrem Blut lagen und sterben mussten. Nicht einer wollte den Opfern Trost spenden oder sich bei den vielen Helfern für ihren Einsatz zu bedanken und niemand erschien in den Krankenhäusern, um die Verletzten zu besuchen. Es fand sich auch niemand, der direkt nach dem Anschlag den Bürgern die Vorteile der muslimischen Massenzuwanderung erklären wollte. Nicht einmal Bundespräsident Gauck, der sonst so salbungsvolle Worte findet, um die muslimische Zuwanderung zu einem Märchen zu verklären, liess sich blicken. Auch dies ist ein weiterer Beweis für das kollektive Versagen aller im Bundestag vertretenen Parteien und ihrer Abgeordneten…..
    http://www.schweizmagazin.ch/nachrichten/ausland/deutschland/28978-Berlin-Kein-Interesse-sterbenden-Pack.html

    1. Ui, da spürt man ja den Schaum vorm Mund. Und falsch ist es auch noch:

      „Kanzlerin Angela Merkel (CDU) hat bei einem Besuch am
      Tatort der Opfer des Anschlags auf einen Weihnachtsmarkt in Berlin
      gedacht. Nahe der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche legte sie am
      Dienstag zusammen mit Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU), Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) und Berlins Regierendem Bürgermeister Michael Müller (SPD) weiße Rosen nieder. Auf Schildern, die an einem Mast über Blumen und Kerzen hingen, stand «Das Herz Berlins getroffen» und «Warum?». Danach gingen die Politiker auf dem Areal des geschlossenen Marktes weiter und sprachen mit Polizisten. In der Kirche trug sich Merkel in ein ausliegendes Kondolenzbuch ein.“

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