Medienbericht: ARD schlägt Erhöhung des Rundfunkbeitrags auf bis zu 19,59 Euro vor

Die ARD schlägt eine Erhöhung des Rundfunkbeitrags auf bis zu 19,59 Euro vor.
Die ARD schlägt eine Erhöhung des Rundfunkbeitrags auf bis zu 19,59 Euro vor.

In einem internen Papier, das dem Evangelischen Pressedienst vorliegt, wehrt sich die ARD gegen eine dauerhafte Festschreibung des Rundfunkbeitrags von 17,50 Euro. Und schlägt eine Erhöhung vor: Nach einem Indexmodell soll der Beitrag ab 2021 auf 18,28 Euro, im Jahr 2025 auf 19,59 Euro ansteigen.

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Darüber berichtet auch die Berliner Morgenpost, die sich auf die Informationen des Evangelischen Pressedienstes beruft. Demnach sei ein dauerhafter Rundfunkbeitrag von 17,50 Euro „nicht realistisch“ und stünde „im Widerspruch zur verfassungsrechtlichen Bestands- und Entwicklungsgarantie des öffentlich-rechtlichen Rundfunks“, wie es in dem internen Papier („Auftrag und Strukturoptimierung der öffentlich-rechtlichen Anstalten in Zeiten der Digitalisierung der Medien“) heißt.

Die Bundesländer haben in diesem Jahr eine Arbeitsgruppe zu jenem Thema gebildet und die Öffentlich-Rechtlichen dazu aufgefordert, Vorschläge einzubringen. Um den Rundfunkbeitrag langfristig stabil zu halten, schlägt der ARD-Senderverbund nun ein Indexmodell vor, das an das Bruttoinlandsprodukt gekoppelt sein soll. Demnach würde der Rundfunkbeitrag im Jahr 2021 auf 18,28 Euro, im Jahr 2025 noch einmal auf 19,59 Euro erhöht werden.

Weiter heißt es in dem Papier, dass die Herausforderung darin liege, „ein den Bedürfnissen und Erwartungen der Nutzer entsprechendes mediengattungsübergreifendes Angebot auf unterschiedlichen Ausspielwegen zu schaffen“.

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Alle Kommentare

  1. Qualität hat ihren Preis. Bevor ich noch mehr privates Verblödungsfernsehen vorgesetzt bekomme, zahle ich lieber nen Euro mehr. Die Aufregung für die paar Kröten…..

  2. Eine Rundfunkgebühr gibt es in Deutschland schon seit dem Ende der 20er Jahre des letzten Jahrhunderts. Spätestens seit 1933 wurde der Rundfunk auch durchgehend bis heute als Propagandainstrument der jeweils herrschenden Kaste eingesetzt.

    Aber die Dreistigkeit, eine solche „Demokratieabgabe“ (haha) auch denen abzutrotzen, die dafür keinerlei Empfangsgeräte hatten, haben sich seinerzeit nicht einmal die nationalen oder später die internationalen Sozialisten getraut. Nur die heutigen Nichtdemokraten haben kein Problem damit …

    1. Nun, ich habe keine Kinder und kein Auto. Trotzdem MUSS ich mit meinen Steuern das Kindergeld anderer Leute finanzieren und MUSS mit meinen Steuern Ortsumgehungen, Autobahnen, Schulen, Kitas, Kultur und Co finanzieren. Nicht zu vergessen, dass MEINE Zwangssteuern auch verwendet werden um Gefangene im Knast zu versorgen und Hartzern Essen und Wohnraum zu ermöglichen. Das System ist echt zum Kotzen.

      1. Ja. Das sind Steuern, was Sie da aufzählem. Der Schreiber über Ihnen benutzt aber das Wort Rundfunkgebühren. Merken Sie den Unterschied?

      2. Und es handelt sich seit 2013 um einen Beitrag, weder Gebühren noch Steuern.

        Eine Steuer würde dafür sorgen, dass wir es mit einem öffentlich-rechtlichem Rundfunk zu tun bekämen wie er aus undemokratischen Ländern bekannt ist. Er wäre durch staatlichen Kostendruck all zu leicht als Propagandainstrument nutzbar. Dieses Vorgehen ist zu Recht durch das Verfassungsgericht in den Rundfunkurteilen verboten worden.

        Eine Gebühr wie sie vor 2013 vorhanden war wiederum geht stark an der Realität vorbei, und läd nur zum Mißbrauch ein. Ich zumindest war in den letzten 10 Jahren in keinem Haushalt in dem kein Empfangsgerät vorhanden war (und ja das schließt nun mal auch PC oder Smartphone mit ein) aber in vielen in denen keine Gebühr gezahlt wurde.

        Dass das vielfälltige Angebot von öffentlich rechtlichen von privaten Anbietern in gleicher Qualität angeboten werden kann ist ein schlechter Witz. Das zeigen auch jetzt schon die Einschaltquoten sowie Klickzahlen auf den Online Angeboten.

        Und zur Berichterstattung kann ich nur noch sagen, dass eine Berichterstattung, nur weil sie nicht der eigenen Meinung entspricht, nicht gleich schlecht oder Propaganda ist sollte jedem klar sein.
        In Zeiten von Fake News und politischer Hetze ist ein öffentlich rechtlicher Qualitätsjournalismus unabdingbar.
        Wenn durch ein anderes System private und staatliche Einflussnahme noch weiter eingeschränkt werden kann bin ich sogar bereit noch mehr zu bezahlen.

        Klarer Daumen nach oben für die Öffis!

  3. 2025 wird es das zwangsfinanzierte Staatsfernsehen schon längst nicht mehr geben. Der Widerstand gegen dieses zurecht verhasste zwangsalimentierte Unrechtssystem wächst von Monat zu Monat.

  4. Kein Wunder, dass deren Journalisten so unbeliebt sind und immer mit Schutzstaffel durch die Gegend maschieren müssen.
    Charakterlich verdorben.

  5. Belogen zu werden ist normalerweise umsonst und die Wahrheit erfährt man weder zu den Selbstbedienungsbeitragen noch zu aktuellen Ereignissen.

  6. Alle Produkte, bei denen der Hersteller in keiner Konkurrenz zu einem anderen Hersteller steht, dabei selber den Preis diktieren kann und auch noch die Nachrichten über sein Produkt selbst verbreiten oder zensieren kann, sich als Behörde ausgeben darf, obwohl es ein Unternehmen ist, aber als Behörde ohne Gerichtsbeschluss Gelder eintreiben kann, ist die Steigerung zu jeder Monopolgesellschaf und heißt:
    Öffentlich-rechtlicher Rundfunk
    Von solchen Strukturen träumt die Mafia in Sizilien.

    Viele Grüße aus Andalusien
    H. J. Weber

  7. Den ARD/ZDF Asylantenmüll in jeder Sendungsart könnt iht euch alleine runterschwurbeln, ohne mich, ohne meine „Abgabe“, ihr „Qualitätsmedien“!

  8. Für weiteren Abfall der Kampgruppen der Arbeiterklasse, den ich schon mal kannte, für zahle ich demnächst – NICHTS!

    LÜGENPRESSE!

  9. Ich bin nicht an eine „Einzelfall“-Propaganda interessiert wo man auf 10 Kanälen gleichzeitig betont, dass der Begriff „Ausländer“ eine fremdenfeindliche Äußerung wäre und behauptet, die Anzahl der Burkaträger so hoch ist wie Blinde mit einem Surfbrett über die Kölner Brücken fliegen.

  10. Ich bin nicht an ein „Einzelfall“-Propaganda interessiert wo man auf 10 Kanälen gleichzeitig betont, dass der Begriff „Ausländer“ eine fremdenfeindliche Äußerung wäre und behauptet, die Anzahl der Burkaträger so hoch ist wie Blinde mit einem Surfbrett über die Kölner Brücken fliegen.

  11. Typisches Stammtischgerede hier wieder in den Kommentaren. Wie hoch sind denn die „üppigen Altersrenten“? Gibt es hierfür konkrete Zahlen mit Belegen?

    Wir reden hier von einer Preissteigerung von 11 Prozent in 10 Jahren.

    Vergleichen wir im gleichen Zeitraum mal die Ticketpreise der Bahn, des öffentlichen Nahverkehrs oder die Preisentwicklung für Energieversorgung oder allgemein die Lebenshaltungskosten.

    1. Ein Tipp: Zu den Pensionszahlungen gibt es natürlich konkrete Zahlen. Diese könnten sie auch recherchieren, wenn Sie sich die Mühe machen möchten. Wenn Sie es aber eingestandenermaßen selbst nicht wissen, woher „wissen“ Sie dann, dass andere darüber nur „Stammtischgerede“ betreiben?

      Sie scheinen zudem die derzeitigen Ausgaben der ÖR für selbstverständlich zu halten, weshalb dann auch eine Steigerung über die Jahre hinweg plausibel erschiene. Genau die Höhe der derzeitigen Ausgaben ist aber ein Streitpunkt. Und die Forderung nach Einsparungen – wie in allen anderen Bereichen, in denen letztlich staatlich festgelegte Gebühren erhoben werden – sollte eigentlich für jeden wirtschaftlich denkenden Menschen nachvollziehbar sein und keinesfalls eine immer größere Ausgabensumme in Zeiten, in denen alle anderen auch sparen müssen.

      Brauchen Sie 25 öffentlich-rechtliche TV-Sender? Die Pensionszahlungen sind dank solcher Sender-Wucherungen astronomisch: Allein die ARD muss in den nächsten vier Jahren 1,4 Milliarden Euro an Pensionen zahlen. Dazu kommen Rückstellungen, welche die Gesamtsumme für vier Jahre auf drei Milliarden Euro anschwellen lassen. Ein Herr Buhrow erhält dabei übrigens kaum weniger als Pension wie zu seiner aktiven Zeit. Auch das könn(t)en Sie recherchieren.

      1. Diese ehemligen Zirkusaffen sollten sich, genau wie normale Menschen, mit 20000000 Euro Pension zufrieden geben, wenn nicht, soll Kleber Tüten kleben nebenbei, diese Nichtsnutz.

    2. Korrekt.
      Das Beste wäre, wenn eine Erhöhung des Rundfunkbeitrags an die offizielle Inflationsrate gekoppelt wird.
      Das sollen ja eigentlich 1,9% p.a. sein. Kann jeder selber ausrechnen, wie hoch er dann steigt.
      Ich befürchte aber, dass bei solch einer Kopplung der Beitrag eher nicht so hoch steigen wird (da die Löhne = Lohnstückkosten = Inflation) eher darunter bleiben.

    3. Warum sollte man Ticketpreise der Bahn, individuelle Energieversorgerpreise oder gar vom Einkommen abhängige Lebenshaltungskosten mit Pensions-und Funktionärsgehältern vergleichen? Da man zum Glück noch keine Zwangsabgabe für die Nutzung der Bahn eintreibt, willkürlich festgesetzte Einheitspreise bei nur einem einzigen Energieversorger zahlen muss oder gar Lebenshaltungskosten von einem Dritten eingefordert werden, stellt sich immer noch die Frage, warum jeder Privathaushalt (und jeder Unternehmer gleich doppelt) eine Zwangsabgabe abtreten muss unter Androhung und Vollzug der Beugehaft? Und das obwohl die Peripherie von Privatunternehmen gestellt und bereits privat bezahlt wird? Nur für die Produktion von Nachrichten, Boulevardsendungen und Musik die man gar nicht konsumiert? Ist es nicht eher so, dass vom Steuerzahler tausende Einkommen finanziert und tausende Arbeitsplätze subventioniert werden und sich die Nutzniesser gar dreist darüber noch echauffieren? Angebot und Nachfrage regelt den Markt. Die Angst vor dieser Realität lässt die Betroffenen zu solchen Handlungen verleiten. Doch die Nachfrage offenbart die wahre Situation. Nicht nur in Funk und Fernsehen, auch bei den Print-und digitalen Medien.

    4. http://www.berliner-kurier.de/berlin/kiez—stadt/dagmar-reim-nur-12-000-euro-pension-24099644
      Manchmal gibts zu Pensionen auch noch zusätzlich eine normale (auch nicht grade kleine) Rente von den 19% welche jeder Arbeiter monatlich vom Lohn für die Rentenkasse abgezogen kriegt bzw. der Arbeitgeber-Anteil drauflegen muss.

      An die GEZ-Gegner und AfD-Freunde: Es gibt genug Links bei der System-Presse womit jedem die Wahrheit über das System schnell erkenntlich werden würde. Bitte also Aussagen mit Links auf akzeptierte (Systempresse-)Medien unterlegen statt nur die eigene Echo-Halle zu bedienen. Politiker bringen Beispiele und kriegen im TV dann Jubel der anwesenden Fans aber ich habe oft nicht verstanden worum es geht. Ein guter Politiker spricht die Un-Entschlossenen an und zieht sie auf seine Seite oder deklassiert zumindest den Gegner mit korrekten Mitteln. Stattdessen reden die oft nur ihre eigene Sprache für eigene Wähler und Insider und erkennen nicht, wie die Basis täglich abschmilzt und das Fundament ausgehöhlt wird bis – wie bei der FDP – die Abwahl kommt.

  12. Die Reduktion des Umfangs dieser Funktionärsversorgungsanstalten auf maximal 1/10 des bisherigen, ist lange überfällig.

  13. Unfassbar. Diese Strauchdiebe schrecken vor nichts zurück….
    Und dazu eine.neue, zwangssteuerfinanzierte Tagesschau App, die den Medien Konkurrenz macht, die ihr Geld auf saubere Weise selbst verdienen müssen

  14. Wenn es darum ginge, ein hochwertiges Rundfunk-Angebot zu schaffen, könnte man damit vielleicht leben. Leider geht es ausschliesslich darum, die mehr als üppigen Altersrenten der quasi verbeamteten Senderbeschäftigten angesichts mauer Zinsen abzusichern. Dem Programm sieht man doch an, dass dafür immer weniger Geld fliesst. Dazu braucht es nicht mal den Vergleich mit der BBC.

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