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„Make America Cook Again“: Walter White soll Leitung von Trumps Drogenvollzugsbehörde übernehmen

„Breaking Bad“-Drogenexperte Walter White (Bryan Cranson) soll die Drogenvollzugsbehörde unter US-Präsident Trump leiten – zumindest im Sketch von „Saturday Night Live“.
"Breaking Bad"-Drogenexperte Walter White (Bryan Cranson) soll die Drogenvollzugsbehörde unter US-Präsident Trump leiten – zumindest im Sketch von "Saturday Night Live".

Seit Tagen sorgt Donald Trump mit der teils überraschenden Verteilung seiner Ministerposten für Schlagzeilen – diese Berufung ins Regierungskabinett ist jedoch außergewöhnlich: Walter White – Ex-Chemie-Lehrer und profilierter Crystal-Meth-Koch – soll die US-Drogenvollzugsbehörde (DEA) leiten. Eine Personalie mit Knalleffekt, aber auch wenig Wahrheitsgehalt. Denn bislang kam nur ein Sketch der US-Show "Saturday Night Live" auf die lustige Besetzungsidee.

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Man kennt Walter White. Als Ex-Chemie-Lehrer. Als profilierten wie skrupellosen Crystal-Meth-Koch. Aber vor allem als Serien-Charakter aus „Breaking Bad“, für dessen Darstellung Bryan Cranston mit einem Golden Globe und zahlreichen Emmy-Awards bedacht wurde. In der US-Comedy-Show „Saturday Night Live“ lernt man White nun von einer völlig neuen Seite kennen: als designierten Chef der US-Drogenvollzugsbehörde DEA.

white – Streamable

Wo Trump, der am 20. Januar 2017 das Amt des 45. US-Präsidenten antritt, den Drogenexperten gefunden hat? „In den Kommentarspalten bei Breitbart News„, so White im Sketch-Interview mit einem CNN-Reporter. Immerhin war White nach dem Ende von „Breaking Bad“ wie vom Erdboden verschluckt – sein vorgetäuschter Tod könnte dementsprechend noch für Gesprächsstoff  sorgen. „Aber ich wäre der dritte Politiker der Republikaner, der seinen Tod vorgetäuscht hat“, scherzt White.

Aber natürlich liegt erst einmal die Frage auf der Hand, ob White die DEA (Drug Enforcement Administration) überhaupt kennen würde. „Klar, besser als jeder andere“, antwortet dieser – in der Hit-Serie hat er mit der Drogenvollzugsbehörde nicht nur einmal zutun bekommen. Trump kenne er hingegen aber nicht. „Aber ich mag seinen Stil“, so White. „Er handelt erst, bevor er Fragen stellt. Außerdem mag ich diese Mauer, die er bauen will. Niemand aus Mexiko kommt in die USA – also weit weniger Konkurrenz…“

Natürlich hat White – passend zu Trumps „Make America Great Again“-Kampagne – auch einen passenden Spruch für seine Nominierung parat. „Make America Cook Again!“, wäre das Leitmotiv, dass sich Trump und White teilen würden. Klar, die Personalie hat sich (zum Glück) als Gag der legendären US-Unterhaltungsshow entpuppt. „Die Medien manipulieren die Wahl“, hat sich Donald Trump noch beschwert, als ihn „Saturday Night Live“ parodiert hat.  Bleibt also abzuwarten, wohin dieser Sketch führen könnte…

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