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Jürgen Todenhöfer wird Herausgeber bei Jakob Augsteins Wochenzeitung Der Freitag

Der Publizist Jürgen Todenhöfer wird Herausgeber bei Der Freitag
Der Publizist Jürgen Todenhöfer wird Herausgeber bei Der Freitag

Der Publizist Jürgen Todenhöfer ("Inside IS") übernimmt zum Jahresbeginn 2017 die Herausgeberschaft der in Berlin erscheinenden Wochenzeitung Der Freitag. Die Zeitung wird seit 2008 von dem Spiegel-Erben Jakob Augstein verlegt, der 2013 auch die Chefredaktion übernahm. Todenhöfer war früher CDU-Bundestagsabgeordneter und lange Jahre Vorstand bei Hubert Burda Media.

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Nach seinem Ausscheiden bei Burda strebte Todenhöfer eine neue Karriere als Publizist an. Zuletzt veröffentlichte er den Bestseller „Inside IS“ über eine Reise in den so genannten Islamischen Staat. Todenhöfer mischt sich mit kritischen und pazifistischen Äußerungen immer wieder in die öffentliche Debatte ein. Er wird für sein Engagement gegen den Krieg vielfach bewundert, seine Aktivitäten werden aber auch kritisch gesehen.

So wurde u.a. kritisiert, als er den syrischen Machthaber Assad interviewte. Todenhöfer habe den Diktator eine Plattform geboten, lautete der Vorwurf. „Todenhöfer ist ein streitbarer Geist und ein unabhängiger Kopf“, sagt Jakob Augstein, „seit Jahren kämpft er unermüdlich gegen Militarismus und Krieg. Und gegen die Diskriminierung anderer Kulturen. Er scheut dabei keine Auseinandersetzung und kein  persönliches Risiko. Mit diesen Eigenschaften passt Todenhöfer hervorragend zum Freitag. Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit.“

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Alle Kommentare

  1. Wie hier wieder alle hetzen und auf euren Facebookprofilen teilt ihr dann wieder das Qualitätsmedium Focus.
    Ich finde Todenhöfer toll, im Gegensatz zu Hetzern gegen den Islam spendet er seine Einnahmen aus den Büchern größtenteils für kriegsgeschädigte Kinder, etc… Ein Samad hingegen hetzt dumpf, lügt und stopft sich die Taschen voll.

    Im Ernst, Todenhöfer ist sehr pazifistisch und bietet Alternativen. Richtig krass war es wie er über den Iran berichtet hat und die ganze Welt ein halbes Jahr später erstaunt war, dass die Sanktionen abgebaut werden und die Atomaufsicht wieder kontrollieren durfte. Das hat er exakt so 6 Monate im Voraus als Lösung vorhergesagt! Chapeau!

    Und lieber Reden als Bomben!

  2. Wieso nicht mit Assad reden?
    Man redet doch auch mit dem Friednesnobelpreisträger Obama. Und der ist verantwortlich für mehr (VIEL mehr) ermordete Menschen in den letzten von den USA angezettelten (und noch immer anhaltenden) Kriegen und Drohnenmorden.

  3. Der vom Simon Wiesenthal Center ausgezeichnete „Israelkritiker“ (auch Islamisten-Versteher) Jakob Augstein und der Islamisten-Versteher (auch Israelkritiker) Jürgen Todenhöfer kümmern sich um den antizionistischen „Freitag.“ Da wächst zusammen was zusammengehört.

  4. Jürgen Tödenhöfer war seinerzeit bereit, die Leser wissentlich und willentlich aus Karrieregründen im Auftrag von Geheimdiensten falsch zu informieren. Das beichtet („entlarvt“) Jürgen Tödenhölfer selbst.

    Solche menschlichen Charaktereigenschaften verbleiben leider bis zumTode.

    Wer mit einem solchen Menschen eng zusammenarbeitet, disqualifiziert sich, macht sich unglaubwürdig.

  5. Rinks Lechts schrieb Dolf Sternberger schon in den siebziger Jahren in der FAZ. Das Vaterfinanzierte linke Jaköble (der nichts wäre ohne die hinterlassene Knete seines Papas) und der alternde ehemals konservative Gutmensch – eine feine Mischung.

  6. CDU-Todenhöfer beim linksliberalen „Freitag“? Es scheint politisch alles austauschbar, alles ein Brei.
    Zudem frage ich mich, wozu der Markt noch eine weitere linksliberale Zeitung/Zeitschrift braucht. Reichen denn Süddeutsche, taz, Zeit (mit x-Varianten), Neues Deutschl., Spiegel, Stern nicht aus? Ich kann diesen Gestus des politisch korrekten Aufklärerischen nicht mehr lesen.

    1. @Martin Trafford: Der „CDU-Todenhöfer“ ist schon lange nicht mehr auf Linie der Christdemokraten, das hat er durch sein (nicht unumstrittenes) außenpolitisches Engagement deutlich bewießen. Insofern zeugt Ihr Vorwurf von „alles austauschbar, alles ein Brei“ von Unkenntnis und zielt ziemlich ins Leere. Überrascht hat mich diese Konstellation mit dem Freitag aber auch.

    2. Das inflationär benutzte bzw. für sich selbst beanspruchte Adjektiv „linksliberal“ ist das realitätsfernste Paradoxon, das mir gerade einfällt. Oder wer hat je einen liberalen, toleranten Linken erlebt?

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