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Dank Drake & Co: Apple Music durchbricht 20 Millionen-Abonnenten-Marke

CEO Tim Cook forciert Apple Music
CEO Tim Cook forciert Apple Music

Apples Streaming-Dienst Apple Music gewinnt an Fahrt. Knapp eineinhalb Jahre nach dem Start kann sich Apple Music bereits über 20 Millionen zahlende Kunden freuen. Apple konnte damit allein drei Millionen neue Kunden in drei Monaten hinzugewinnen – nicht zuletzt dank seiner stärkeren Fokussierung auf Hip Hop-Künstler. Platzhirsch Spotify weist jedoch mit 40 Millionen Abonnenten immer noch doppelt so viele zahlende Kunden auf.

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Die Aufholjagd geht weiter: Am 30. Juni 2015 startete Apple unter maximalem Marketingaufwand seinen lang erwarteten Streaming Dienst – doch es hagelte zunächst einmal Kritik. Zu unübersichtlich, zu unausgereift, zu spät, lautete das Urteil – nicht zuletzt, weil Platzhirsch Spotify seinerzeit mit bereits 20 Millionen zahlenden Abonnenten schier uneinholbar in Front lag.

Nur achtzehn Monate später kommt der Techpionier mit Apple Music auf genau diese Marke, wie Internet-Chef Eddy Cue heute stolz im Billboard Magazine, dem Branchenblatt der Musikszene, verkündete.  In den drei Monaten seit der letzten iPhone-Präsentation, als Apple das letzte Mal seine Abonnentenzahlen kommunizierte,  konnte der iKonzern damit weitere drei Millionen Kunden hinzugewinnen.

Zwischenstopp 20 Millionen Apple Music-Kunden: „Wir sind hungrig!“

Das Problem: Marktführer Spotify wächst überraschenderweise weiter genauso schnell und konnte im gleichen Zeitraum seine zahlende Nutzerschaft auf 40 Millionen Abonnenten verdoppeln. Doch die 20 Millionen-Marke soll nur eine Durchlaufstation auf dem Weg in den dreistelligen Millionenbereich werden stellte Eddy Cue klar: „Natürlich wollen wir viel mehr und zwar schneller – wir sind hungrig!“

„Wir sollten nicht vergessen, dass die Streaming-Industrie erst relativ wenige Nutzer besitzt. Milliarden Leute hören Musik, und wir haben noch nicht die 100 Millionen-Nutzer-Marke erreicht. Es gibt weiter viele Wachstumsmöglichkeiten“, glaubt Cue.

Wachstum dank Hip Hop-Stars

Als Treiber des Wachstums sieht Cue u.a. die exklusiven Partnerschaften, die Apple mit Megastars wie Taylor Swift und Drake eingegangen ist, die ihre Alben und Konzertfilme zuerst bzw. ausschließlich bei Apple Music veröffentlicht haben: „Das hat gut funktioniert, ist großartig für das Label, es funktioniert für die Künstler und uns“, erklärte Cue.

Vor allem im Hip Hop-Bereich hat Apple kräftig aufgeholt – dank des Zukaufs von Beats und dem damit verbundenen Einfluss von Dr. Dre und Jimmy Iovine. „Wir fanden immer, dass Hip Hop bei iTunes und in den Streaming Charts unterrepräsentiert ist. Aber mehr Leute als je zuvor hören Hip Hop, daher haben wir viel in den Bereich investiert“, erklärte Cue Billboard und wies darauf  hin, dass Chance the Rapper allein durch die exklusive Apple Music-Präsenz ein Top Ten-Hit gelang.

Der Erfolg von Apple Music geht eindeutig auf Kosten des mit vielen Ambitionen von Hip Hip-Mogul Jay Z gestarteten Streaming-Dienstes Tidal, der in diesem Jahr allein exklusiv vorab die Alben von Kanye West, Rihanna und Beyoncé veröffentlichte.

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