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Blendle-Charts: Football-Leaks-Titel des Spiegels nur auf Platz 9, Unter-40-Jährige und schädliche Empathie vorn

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Nur auf Platz 9 der Blendle-Verkaufs-Charts: die Spiegel-Titelgeschichte zu den Football Leaks

Die Zeit hat wieder einmal die Spitze der wöchentlichen Verkaufs-Charts des Journalismus-Shops Blendle erobert. Gelungen ist das mit einem Artikel über die Unter-40-Jährigen, die nach oben drängen. Dahinter folgen ein englischer Artikel des Wall Street Journals über schädliche Empathie. Der Spiegel-Titel zu den Steuer-Tricks der Fußball-Stars findet sich hingegen nur auf dem neunten Platz.

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Nach den Babyboomern würden nun die Unter-40-Jährigen nach oben drängen, würden in Talkshows diskutieren, Unternehmen gründen, Parteien führen, Zeitungen leiten. Die Zeit-Autoren Anant Agarwala und Johanna Schoener wollten in „Die Nächsten, bitte“ die Frage klären, was „die neuen Entscheider“ bewegt – und fanden damit genug Interessenten, die sich den Text bei Blendle für 59 Cent kauften.

Dass Blendle weiterhin nur eine Nischen-Plattform ist, zeigt sich daran, dass es ein englischsprachiger Artikel bis auf Platz 2 bei den Nutzern aus Deutschland geschafft hat: In „The Empathy Trap“ schildert das Wall Street Journal, warum zu viel Empathie schädlich sei. Das Siegertreppchen komplettiert Der Spiegel mit seinem David-Remnick-Interview über Trump, Clinton und die Zukunft des Journalismus.

Erwähnenswert auf den weiteren Plätzen sind noch die Handelsblatt-Geschichte über das aktuell viel diskutierte Thema künstliche Intelligenz und Arbeitsplätze auf Platz 4, die Spiegel-Titel-Geschichte zu den Football Leaks, die nur Rang 9 erreicht hat, sowie Mathias Müller zu Blumencrons Einschätzung zum Einfluss der Cambridge-Analytica-Daten auf Trumps Wahlsieg. Einen besseren Platz hat der Spiegel-Titel womöglich auch wegen des üblich hohen Preises nicht erreicht. 1,99 Euro für einen Artikel dürfte für viele Nutzer eine zu hohe Hürde sein – insbesondere, wenn man über das Thema schon an anderen Stellen viel gelesen und gehört hat.

Die Blendle-Top-Ten der meistverkauften deutschen Artikel vom 30. November bis 6. Dezember 2016:

1. „Die Nächsten, bitte“ – Die Zeit, Anant Agarwala und Johanna Schoener, 1074 Wörter, 59 Cent
Die Babyboomer gehen demnächst in Rente, jetzt drängen die Unter-40-Jährigen nach oben. Wer sind sie?

2. „The Empathy Trap“ – Wall Street Journal, Paul Bloom, 2178 Wörter, 45 Cent
Wir versuchen ständig, uns in andere hineinzuversetzen. Psychologen wollen nun herausgefunden haben, dass zu viel Empathie schädlich ist.

3. „Er wird Millionen enttäuschen“ – Der Spiegel, Holger Stark, 2242 Wörter, 75 Cent
Interview mit David Remnick, Chefredakteur des „New Yorker“-Magazins. Über Trump, Clintons Fehler und die Zukunft des Journalismus.

4. „So sicher ist Ihr Job“ – Handelsblatt, A. Dörner, C. Rickens, P. Thelen, 3453 Wörter, 55 Cent
Künstliche Intelligenz bedroht die Hälfte aller Arbeitsplätze in Deutschland. Aber nicht alle sind gleichermaßen gefährdet: Programmierer und Datenwissenschaftler gehören zu den Gewinnern.

5. „At our scale, it’s important to focus“ – Fast Company, Harry McCracken, 2620 Wörter, 9 Cent
Zu Besuch bei Sundar Pichai, dem revolutionären CEO von Google.

6. „Die Sport-Life-Balance“ – Focus, Andreas Haslauer, Christian Thiele und Franziska Weiss, 2182 Wörter, 69 Cent
Auch mal abzuschalten, ist wichtig im Sport und im Büro. Damit das gelingt, gibt’s Tipps von „Ironman“ Jan Frodeno.

7. „Wenn der Job zur Hölle wird“ – Handelsblatt, David Sauer, 1569 Wörter, 55 Cent
Schlechte Chefs können einem den Spaß an der Arbeit vermiesen. Doch zum Glück gibt es Auswege.

8. „Liebe Eltern ihr habt es nicht anders gewollt: Wir machen, was euch gefällt“ – Neon, Nora Reinhardt, Jurek Skrobala, Lena Steeg, Moritz Herrmann und Ruth Fend, 5366 Wörter, 59 Cent
Auf die Ratschläge von Mama und Papa hören? Fünf Neon-Redakteur*innen haben genau das getan.

9. „Die Dose des Ronaldo“ – Der Spiegel, Rafael Buschmann, Jürgen Dahlkamp, Stephan Heffner, Christoph Henrichs, Andreas Meyhoff, Nicola Naber, Jörg Schmitt, Alfred Weinzierl, Michael Wulzinger, 8047 Wörter, 1,99 Euro
Die große Enthüllungs-Titelgeschichte des Spiegel zu Football Leaks.

10. „Im neuen Propagandazeitalter“ – FAZ, Mathias Müller von Blumencron, 1038 Wörter, 45 Cent
Mathias Müller von Blumencrons Einschätzung zum Einfluss des Cambridge-Analytica-Datenschatzes auf Trumps Wahlsieg.

(Quelle des Rankings und der Artikel-Zusammenfassungen: Blendle)

Die Top 3 der meistverkauften Artikel aus den Ressorts Medien und Tech besteht diesmal komplett aus Texten, die auch schon in der Gesamt-Top-Ten auftauchten: David Remnick, Sundar Pichai und Mathias Müller von Blumencron finden sich hier.

1. „Er wird Millionen enttäuschen“ – Der Spiegel, Holger Stark, 2242 Wörter, 75 Cent
Interview mit David Remnick, Chefredakteur des „New Yorker“-Magazins. Über Trump, Clintons Fehler und die Zukunft des Journalismus.

2. „At our scale, it’s important to focus“ – Fast Company, Harry McCracken, 2620 Wörter, 9 Cent
Zu Besuch bei Sundar Pichai, dem revolutionären CEO von Google.

3. „Im neuen Propagandazeitalter“ – FAZ, Mathias Müller von Blumencron, 1038 Wörter, 45 Cent
Mathias Müller von Blumencrons Einschätzung zum Einfluss des Cambridge-Analytica-Datenschatzes auf Trumps Wahlsieg.

(Quelle des Rankings und der Artikel-Zusammenfassungen: Blendle)

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