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„Was ist denn das für ein Apparat?“ Angela Merkel wundert sich über eine 360-Grad-Kamera – und sorgt für Schenkelklopfer im Netz

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Bundeskanzlerin Merkel: Erst entdeckte sie das "Neuland" Internet, nun eine 360-Grad-Kamera

Eigentlich wollte Angela Merkel mit einem kurzen Statement vor dem CDU-Parteitag in Essen vor die Presse treten, als die Bundeskanzlerin ein bislang unbekanntes Objekt entdeckte – eine 360-Grad-Kamera. "Was ist denn das für ein Apparat?", fragt die Bundeskanzlerin – und dürfte damit in der Netzsprache, die so gerne rhetorische Fragen mit einer numerischen "1" stellt, das Meme der Stunde gelandet haben, das der #Neuland-Debatte vor drei Jahren in nichts nachsteht.

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Doch es wurde noch besser: Die 62-Jährige ist sichtlich von der 360-Grad-Kamera fasziniert und irritiert, so dass eine Reihe Folgefragen entstehen. „Kann mir mal einer technische Hilfe geben“, bittet Merkel.

Mit der bloßen Bezeichnung „360-Grad-Kamera“ kann die Bundeskanzlerin nicht so viel anfangen. „Aha“, raunt sie auf die Antwort nur zurück und will es dann genauer wissen: „Was macht die? Dreht die sich dauernd, oder wie?“ versucht Merkel ihre Wissenslücke zu schließen.

Auch die nächste Journalisten-Antwort reicht der Bundeskanzlerin noch nicht. „Dass sie jetzt seitwärts steht, ist eine gute Idee?“, möchte Angela Merkel wissen. Dann kommt CDU-Generalsekretär Peter Tauber zur Unterstützung: „Offensichtlich. Wir gucken mal, was für Bilder rauskommen“, versucht Tauber das Thema allmählich auszublenden.

Doch Angela Merkel lässt nicht locker – ihr Wissensdurst ist noch nicht gestillt. „Wem gehört die 360-Grad-Kamera?“, will Merkel wissen. Dann die Überraschung: Der CDU! „Na, was wir alles haben“, reagiert die Kanzlerin lässig.

Im Netz sorgt Merkels kurioser Auftritt, der es zweifellos mit dem #Neuland-Meme aufnehmen kann, für Schenkelklopfer-Tweets:

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Alle Kommentare

  1. Die hoch kompetenten Schenkelklopfer von heute werden in nicht allzu ferner Zukunft die Opfer der Schenkelklopfer von morgen sein. Durfte ich in meinem Leben schon viele Male erleben. Kann mich noch sehr gut an die neunmalklugen Bübchen aus der Internetblasen-Zeit erinnern, die alle, die in ihren Firmen noch richtige Waren produzierten und keine Blabablasen, für rückständige Idioten hielten – und kurz darauf pleite gingen. Aber Überheblichkeit gehört vielleicht zum Jungsein dazu, wie der Milchbart.

  2. Ich bin sicher: 99 % der Meedia-Leser haben auch noch keine 360-Grad-Kamera gesehen. Die würden das für eine Art „Google-Street-View“ Kamera halten. Und wir alle ahnen auch nur ansatzweise, wie sie vielleicht funktioniert.

    Der oberkompetente „k. Einer“ soll uns das mal bitte innerhalb der nächsten 5 Minuten erklären! – Die Stoppuhr läuft.

    1. Der Herr Kompetent kann uns bestimmt auch was zum Ti-Gehalt in Amphibolen oder auch zu bimolekularen Elementarreaktionen erzählen. Das wird spannend.

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