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Donald Trump: „Weil die Medien nicht genau und ehrenvoll über mich berichten, muss ich so viel twittern“

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Immer für einen Spruch – und Tweet – gut: Der nächste US-Präsident Donald Trump

Den ganzen Wahlkampf über hat sich Donald Trump an Medien wie CNN, der New York Times und Washington Post gerieben und abgearbeitet – nun folgt der Nachschlag als gewählter Präsident. Weil die US-Presse so "nicht genau und ehrenvoll" über Donald Trump berichten würde, sei der der 70-Jährige quasi gezwungen, auf dem Kurznachrichtendienst Twitter so viel Zeit zu verbringen. Die Reaktionen auf dem 140-Zeichen-Dienst folgen prompt.

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Knapp vier Wochen sind inzwischen seit der US-Wahl vergangen, die Donald Trump sensationell für sich entscheiden konnte – und auch einen Monat später ist der 70-Jähriger trotz erkennbarer Versuche, präsidialer zu wirken, ganz der alte.

Vor allem auf seinem bevorzugten Kommunikationsmedium Twitter: In der vergangenen Woche setzte Trump in bekannter Manier und gewohnter Underdog-Rhetorik wieder einen Tweetsturm nach dem anderem ab – gegen potenzielle Fahnenverbrenner, die Medien im Allgemeinen und Lieblingsfeind CNN im Besonderen.

Der Grund für Donald Trumps Viel-Twitterei: Die Medien sind schuld!

Kein Wunder, dass  Trumps Twitter-Tiraden willkommene Steilvorlagen für Kultshows wie Saturday Night Live sind. Am Wochenende  parodierten Alec Baldwin als Trump und Kate McKinnon als dessen Wahlkampf-Managerin Kellyanne Conway den aktuellen Arbeitsalltag in der “ Transition Period“, in der Trump sein Kabinett zusammenstellt, dabei aber das Twittern einfach bleiben lassen kann.

Dass Trump auf die Persiflage mit einer Generalabrechnung mit Alec Baldwin reagierte, machte die Sache nicht besser – im Gegenteil. Doch Trump wäre nicht Trump, wenn er am nächsten Tag nicht den Kracher-Tweet absetzen würde, in dem der ungezügelte Vielschreiber zu jeder Tages- und Nachtzeit erklären würde: Die Medien sind schuld!

Die Erklärung lieferte Donald Trump natürlich stilecht auf 140 Zeichen: Wenn die Presse akkurat und ehrenvoll über mich berichten würde, hätte ich viel weniger Grund zu „twittern“. Leider weiß ich nicht, ob das jemals passieren wird“, twitterte Trump.

In anderen Worten: Aus der Ankündigung, als Präsident auf Twitter „sehr zurückhaltend sein, wenn ich es überhaupt noch benutze“, wie Trump noch vor drei Wochen beim CBS-Format 60 Minutes andeutete, dürfte wohl nicht viel werden – schließlich dürfte die Medienberichterstattung als amtierender Präsident kaum weniger werden. Die Netz-Reaktionen folgten prompt:

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Alle Kommentare

  1. Sollte es in den Vereinigten Staatem mittlerweile auch schon so sein, dass medial mehr oder weniger, ähhh Gleichklang herrscht? Dann kann ich den Mann und seine Aussagen plastisch nachvollziehen.

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