Sido, Sonneborn & Co: Interviews dominieren die Spitze der Blendle-Verkaufs-Charts

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Platz 1 in den Blendle-Charts: das Sido-Interview aus dem stern

Blendle-Nutzer haben sich in den vergangenen Tagen vor allem für Interviews interessiert: Auf vier der ersten fünf Plätze der Blendle-Verkaufs-Charts finden sich in dieser Woche Gespräche. Rang 1 geht dabei an den stern und Sido, dahinter folgen noch ein Sexualforscher, ein Jugendpsychiater und Martin Sonneborn. Zudem in der Top 5: Til Schweigers WamS-Porträt.

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Das stern-Gespräch mit Sido über „die Härten seiner Kindheit, die AfD und darüber, warum Böhmermann aus seiner Sicht ein Opfer ist“ sorgte in den vergangenen Tagen für einige Aufmerksamkeit. Blendle-Nutzer fanden es so interessant, dass genügend von ihnen die 65 Cent für das Interview zahlten, um es auf den ersten Platz der Verkaufs-Charts zu hieven.

Auch auf den weiteren Plätzen finden sich vornehmlich Interviews: Profil sprach mit Volker Sigusch, dem „Doyen der europäischen Sexualforschung“, Die Zeit mit einem Jugendpsychiater und einer suizidgefährdeten Patientin, die Süddeutsche mit Martin Sonneborn. Dazwischen schob sich einzig die Welt am Sonntag mit dem amüsanten Experiment ein Til-Schweiger-Porträt mit Anmerkungen des Porträtierten zu versehen.

Was die Medien-Vielfalt betrifft ist die Blendle-Top-Ten diesmal extrem abwechslungsreich: Neun verschiedene Publikationen finden sich in der Liste, einzig Die Zeit ist zweimal vertreten.

Die Blendle-Top-Ten der meistverkauften deutschen Artikel vom 23. bis 29. November 2016:

1. „Heute trinken alle nur Gin Tonic“ – stern, Nora Gantenbrink, 1045 Wörter, 65 Cent
Rapper Sido spricht im Interview über seine harte Kindheit und verrät, warum er Jan Böhmermann für ein Opfer hält.

2. „Rein, raus, fertig, gute Nacht“ – Profil, 823 Wörter, 29 Cent
Ein Interview mit Volker Sigusch, dem „Doyen der europäischen Sexualforschung“, über Selbstdarstellung in Sozialen Medien, Treue und „Karnickelsex“.

3. „Er ist eine Maschine, sagt sie. Sie sprang mir ins Herz, sagt er“ –  Die Zeit, Sonja Hartwig, 3164 Wörter, 89 Cent
Ella wollte sich umbringen, seit sie sechs Jahre alt war. Bewegendes Gespräch mit einem Jugendpsychiater und seiner suizidgefährdeten Patientin.

4. „100 Prozent gefühlsecht“ – Welt am Sonntag, Kathrin Spoerr, 2480 Wörter, 35 Cent
Die WamS traf Til Schweiger und protokollierte die Begegnung. Der Schauspieler durfte den Text hinterher mit seinen Anmerkungen kommentieren.

5. „Ich könnte jeden Abend in Champagner baden“ – Süddeutsche Zeitung, Alexander Hagelüken und Lars Langenau, 1948 Wörter, 79 Cent
Der Satiriker Martin Sonneborn spricht mit der SZ über Geld und sein Leben als Abgeordneter im EU-Parlament.

6. „Reinhard K. Sprenger über… die neue Art zu arbeiten“ – Wirtschaftswoche, Rienhard K. Sprenger, 1250 Wörter, 45 Cent
Ein „Blendle-Classic“: Standpunkt über die Notwendigkeit einer Revolution der Berufswelt.

7. „Täter und Opfer“ – Süddeutsche Zeitung Magazin, Lena Niethammer, 7283 Wörter, 79 Cent
Ein Mann missbraucht seine Tochter, sie verzeiht ihm. In diesem eindrucksvollen Protokoll schildern Kind, Mutter und Vater ihre Sicht der Geschehnisse

8. „Deutsche, esst mehr Gemüse“ – Welt, Julia Maria Grass, 1189 Wörter, 35 Cent
Wieso die Bundesbürger zu wenig Paprika, Brokkoli und Tomaten essen – und Obst kein Ersatz für eine gesunde Ernährung ist.

9. „Protecting Your Personal Digital Data in 7 Easy Steps“ – New York Times, Jonah Engel Bromwich, 2095 Wörter, 89 Cent
Eine Coder-Legende erklärt hier, wie man in sieben Schritten seine persönlichen Daten besser vor Zugriff aus dem Netz schützen kann.

10. „Vom Unbehagen der Demokratie“ – Die Zeit, Peter Sloterdijk, 1356 Wörter, 15 Cent
Essay von Peter Sloterdijk über Trump und Hitler, inspiriert von einem Abendessen mit Condoleezza Rice in einem Restaurant im Silicon Valley

(Quelle des Rankings und der Artikel-Zusammenfassungen: Blendle)

Die Top 3 der meistverkauften Artikel aus den Ressorts Medien und Tech führt das Til-Schweiger-Porträt an, auch die New-York-Times-Story über persönliche Daten findet sich in der Gesamt-Top-Ten. Rang 3 geht an den stern und das Start-Up N26.

1. „100 Prozent gefühlsecht“ – Welt am Sonntag, Kathrin Spoerr, 2480 Wörter, 35 Cent
Die WamS traf Til Schweiger und protokollierte die Begegnung. Der Schauspieler durfte den Text hinterher mit seinen Anmerkungen kommentieren.

2. „Protecting Your Personal Digital Data in 7 Easy Steps“ – New York Times, Jonah Engel Bromwich, 2095 Wörter, 89 Cent
Eine Coder-Legende erklärt hier, wie man in sieben Schritten seine persönlichen Daten besser vor Zugriff aus dem Netz schützen kann.

3. „Würden Sie diesen Typen Ihr Geld anvertrauen?“ – stern, Florian Güßgen, 1913 Wörter, 65 Cent
N26, ein Start-up aus Berlin, verspricht bequeme Kontoführung und neue Anlagemöglichkeiten. Und sie sind damit nicht die einzigen.

(Quelle des Rankings und der Artikel-Zusammenfassungen: Blendle)

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