Interviewsperre gilt weiterhin: 1860 München lässt Medien wieder auf Clubgelände zu

„Sämtliche Repräsentanten der Löwen sowie die 1860-Lizenzmannschaft stehen bis auf Weiteres nicht für Interviews und Gesprächsanfragen aller Medien zur Verfügung“
"Sämtliche Repräsentanten der Löwen sowie die 1860-Lizenzmannschaft stehen bis auf Weiteres nicht für Interviews und Gesprächsanfragen aller Medien zur Verfügung"

Der TSV 1860 München hat das am Samstag ausgesprochene Hausverbot für Journalisten wieder aufgehoben. Wie der Fußball-Zweitligist am Dienstag mitteilte, ist Medienvertretern der Zugang auf das Gelände an der Grünwalder Straße wieder gestattet. Für Interviews und Gesprächsanfragen stehen allerdings "sämtliche Repräsentanten der Löwen sowie die 1860-Lizenzmannschaft" weiterhin nicht zur Verfügung

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Den Verpflichtungen der Liga rund um die Spieltage komme 1860 weiter nach, teilte der Verein mit. Die Löwen beenden ihren Medienboykott damit nur teilweise. Grund für das strikte Vorgehen gegen Berichterstatter scheint die Kritik an der Entlassung von Kosta Runjaic gewesen zu sein. Hasan Ismaik, Investor von 1860, hatte Runjaic am Dienstag nach 144 Tagen – offenbar über den Kopf von Sportdirektor Thomas Eichin hinweg – rausgeworfen. Nach der Berichterstattung hat der jordanische Geschäftsmann bei Facebook die „despektierliche, unverschämte und verlogene Berichterstattung in den regionalen und überregionalen Medien“ kritisiert und Journalisten ein „dreckiges Spiel“ und eine „Lügenkampagne“ vorgeworfen.

Das Vorgehen der 1860er wurde von Sportberichterstattern, wie dem Sender Sport1, sowie dem Bayerischen Journalistenverband (BJV) scharf kritisiert.

 

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Alle Kommentare

  1. Keiner der üblichen Verdächtigen schwingt die Nazi-Keule oder schreit „Pressefreiheit“?
    Die Journaillie lässt nach im Kampf um die Deutungshoheit.

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