„Gegen derart dreiste Kopisten schützen wir uns“: G+J geht gegen National Crime vor

G+J-Publisher Alexander Schwerin mit stern Crime und dem Nachbau National Crime
G+J-Publisher Alexander Schwerin mit stern Crime und dem Nachbau National Crime

Gruner + Jahr kämpft um seine Innovations-Hoheit. Vor 1,5 Jahren erschlossen die Hamburger mit stern Crime als erster Verlag überhaupt ein neues Marktsegment. Schnell entwickelte sich Heft zu einem echten Erfolg. Das ruft natürlich Nachahmer auf den Plan. Nachdem der Livingston-Verlag für den 2. Dezember die Zeitschrift National Crime angekündigt hatte, erwirkte G+J jetzt eine Einstweilige Verfügung gegen das Heft.

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Vor dem Landgericht Hamburg setzte Gruner + Jahr die EV durch, die es dem Konkurrenten verbietet sein Heft auszuliefern und zu bewerben. Der verantwortliche Publisher von G+J, Alexander Schwerin, argumentiert, dass sein Haus immer wieder neue Segmente eröffne, „so auch mit stern Crime“. Seit rund anderthalb Jahren schreibt das Magazin eine Print-Erfolgsgeschichte und wurde zahlreich ausgezeichnet. „Der vom Livingston-Verlag angekündigte Titel National Crime ist eine Kopie von stern Crime – optisch, thematisch und in der Preisgestaltung. Gegen derart dreiste Kopisten schützen wir uns.“

Der Neuling soll unter der Regie von Chefredakteur und Verleger Matthias Müller-Michaelis eigentlich alle drei Monate an den Kiosk kommen und – laut Clap-Club – noch stärker die Brücke zwischen Unterhaltung und realer Polizeiarbeit schlagen. Als Startauflage planten die Hamburger mit 100.000 Exemplaren. Stern Crime verkauft zur Zeit rund 80.000 Hefte und erscheint alle zwei Monate.

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