Apples iPhone bleibt beliebtestes Tech-Weihnachtsgeschenk in den USA – iPhone 8 mit OLED-Display 2017 wahrscheinlich

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Objekt der Begierde – und teilweise der Kritik: Apples neues iPhone 7 Plus (© Apple)

Das Weihnachtsgeschäft läuft auf Hochtouren: Umsätze von 3,3 Milliarden Dollar wurden allein am Black Friday und Cyber Monday in den USA verzeichnet – und das nur im Online-Handel. Mutmaßlicher Profiteur des Weihnachtsgeschäfts ist wenig überraschend wieder einmal Apple mit seinem Kassenschlager iPhone. Glaubt man der Investmentbank Piper Jaffray steht das iPhone 7 in den USA öfter auf dem Wunschzettel als das Vorgängermodell iPhone 6.

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Wie Apple-Topanalyst Gene Munster in einer Umfrage unter 1000 US-Konsumenten herausgefunden hat, die dem Finanzsender CNBC vorliegt, bleibt das iPhone in den USA wenig überraschend das beliebteste Weihnachtsgeschenk aus dem Tech-Sektor.

Interessant ist jedoch, dass die Nachfrage nach dem iPhone 7 stärker ausfällt als nach dem Vorgängermodell. Stand das iPhone 6s noch für 5,2 Prozent der US-Verbraucher im vergangenen Jahr ganz oben auf dem Wunschzettel, wollen nun 7,2 Prozent der befragten amerikanischen Konsumenten unbedingt ein iPhone 7 unter dem Christbaum sehen. Auf dem zweiten Platz folgt wie im Vorjahr Apples MacBook (2,1 Prozent der Befragten) vor Microsofts Spielekonsole Xbox.

iPhone 8 wirft seine Schatten voraus

Doch nach dem iPhone ist bekanntlich vor dem iPhone: Nach drei Jahren mit optisch gleichen Modellen muss Apple im kommenden Jahr unbedingt liefern – erst recht zum zehnjährigen Jubiläum des Kultsmartphones.

Wie bereits mehrfach kolportiert, dürfte Apple 2017 ein komplett überholtes iPhone auf den Markt bringen. Dabei dürfte das iPhone 8 die identischen Maße aufweisen wie die jüngsten Generationen: Künftig ebenfalls als Display fungieren soll die Einfassung („Bezel“), in die aktuell noch der Homebutton mit Fingersensor und die Frontkamera abgesetzt eingearbeitet sind.

Samsung dürfte ein iPhone 8-Modell mit OLED-Displays ausstatten

Erstmals zum Einsatz kommen dürften biegsame OLED-Displays, die für ihre knackigere Farbgebung bekannt sind. Anfang November hatte die Investmentbank JP Morgan berichtet, dass Apple eine Großbestellung über vier Milliarden Dollar bei Samsung aufgegeben habe, bei der es sich offenkundig um OLED-Displays handele.

Das Wall Street Journal bestätigt unterdessen die OLED-Gerüchte: Wie die US-Wirtschaftszeitung berichtet, setzt Apple beim iPhone 8-Launch auf Samsung, habe jedoch ebenfalls bei LG, Sharp und Japan Display OLED-Bestellungen für 2018 in Aussicht gestellt.

Apple testet zehn Prototypen des iPhone 8

Wie Bloomberg bereits berichtet hatte, dürfte Apples Nachfrage nach OLED-Displays jedoch weitaus größer sein als die verfügbare Menge. Die Folge hatte KGI Securities-Analyst Ming-Chi Kuo vor zwei Wochen herausgearbeitet: Apple könnte im nächsten Jahr lediglich ein iPhone 8-Modell mit einem OLED-Display ausstatten.

Das Wall Street Journal bestätigt Kuos Theorie mit dem Hinweis, dass das OLED-iPhone 8 wegen der höheren Produktionskosten teurer sein dürfte als die anderen Modelle, die auf LCD-Displays setzen.

Zudem will das Murdoch-Blatt erfahren haben, dass der Kultkonzern aus Cupertino aktuell mehr als zehn iPhone 8-Prototypen teste und sich am Ende 2017 doch noch gegen ein OLED-Modell entscheiden könnte.

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