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„Versteh ja, dass Sie auf Umfragen angewiesen sind …“ So blamierte sich CDU-Frau Julia Klöckner bei Jauchs Promi-„Wer wird Millionär?“

Hätten Sie’s gewusst? Julia Klöckner hatte bei „Wer wird Millionär?“ nicht ihren besten Abend
Hätten Sie's gewusst? Julia Klöckner hatte bei "Wer wird Millionär?" nicht ihren besten Abend

Die Promi-Specials von "Wer wird Millionär?" bei RTL sind für die Promis immer auch ein Risiko. Wenn sie nix wissen, droht die Blamage. So geschehen bei der rheinland-pfälzischen CDU-Chefin Julia Klöckner. Ausgerechnet die Verfechterin eines Burka-Verbots scheiterte fast an einer Gag-Burka-Frage. Auch sonst wusste sie nicht viel. Der Twitter-Spott folgte auf dem Fuße.

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Die 1.000-Euro-Frage lautete: „Käme es hierzulande zum ‚Burka’-Verbot, träfe das vor allem eine ‚Punkt 12‘-Moderatorin, denn sie hieße dann …? A: Sandra ng, B: Petra ft, C: Katja rd, D: Olga lb?“ Richtig war natürlich C: Katja Burkard. Aber Frau Klöckner stand auf dem Schlauch, wusste offensichtlich mit der Frage nichts anzufangen. „Ihr kapiert das alle, oder?“ rief sie zu ihrem Mit-Promis. „Jau!“, antwortet Mark Forster.

Klöckner wusste nicht einmal, dass „Punkt 12“ ein Mittagsmagazin bei RTL ist, mutmaßte sogar, Günther Jauch würde „Punkt 12“ moderieren: „Ich hab da irgendwie Günther Jauch drin gesucht.“ Mit viel Hilfe von Jauch konnte sie die Klippe nehmen. Für viele Fragen verließ sich Julia Klöckner auf ihre Mit-Promis. Als sie wieder einmal hilfesuchend nach hinten blickte und sich von Koch Tim Raue die richtige Antwort „Absinth-Löffel“ vorsagen ließ („Welches Werkzeug ist für bestimmte Trink-Gewohnheiten unverzichtbar?“) rief Jauch: „Ich verstehe ja, dass Sie als Politikerin auf Umfragen angewiesen sind, aber …“

Schließlich die 64.000-Euro-Frage: „In welchem Land wäre das durchschnittliche BIP pro Kopf höher, wenn man die Hauptstadt außen vor ließe?“ A: Deutschland, B: Großbritannien, C: Frankreich, D: Griechenland“ Klöckner wieder wild am Rudern. Zunächst schloss sie Großbritannien aus, nahm den 50:50 Joker.

Als Deutschland und Großbritannien übrig blieben, waren wieder Zweifel da. „Vor oder nach der Finanzkrise?“. Jauch: „Das ist egal.“ „Ist es Deutschland?“ fragte sie schließlich zaghaft. Jauch: „Wir sind doch hier nicht bei den drei Fragezeichen. Sie müssen sich schon festlegen.“ Klöckner erneut: „Ist es Deutschland?“ Jauch: „Wir unterscheiden zwischen Fragesätzen und Aussagesätzen.“ Schließlich entschied sie sich nach langer Zitterpartie für die richtige Antwort „Deutschland“. Schon peinlich für eine Politikern. Bei der nächsten Frage, nach dem nach Berufsbezeichnungen häufigsten Nachnamen in Deutschland („Klein“) stieg sie aus und erspielte für den RTL-Spendenmarathon mit viel Hilfe 64.000 Euro.

Fazit: von 11 Fragen 1 alleine gewusst, der Rest vorgesagt und Joker, ein Kübel Twitter-Häme. Aber wenigstens für einen guten Zweck.

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Alle Kommentare

  1. Wieso glauben die Medienmacher eigentlich, dass es zur Allgemeinbildung gehört, wenn man irgendwelche Moderatoren oder Sendungen kennt? Ich finde, dass es ein Zeichen von Intellekt ist, wenn so etwas nicht kennt. Alle ein wenig egozentrisch und selbstverdient.

  2. Ich weiß immer noch nicht, wer Katja Burkard ist und will das bei der Verbindung zu RTL und „Punkt 12“ wahrscheinlich auch gar nicht wissen.
    Die Frage war maximal bescheuert. „Haha Wortspiel! Verstehste? Verstehste? Burkard wie Burka haha!“ Was für ein Schwachsinn.

  3. Julia Glöckner wusste nicht, dass es ein RTL-Mittagsmagazin namens „Punkt 12“ gibt. Welch symphatische Frau.

  4. Zumindest hat sie ihr Studium abgeschlossen…

    25% aller Bundestagsabgeordneten haben weder ein abgeschlossenes Studium noch eine Berufsausbildung… sind also de Facto „un-gelernte“… Hilfsarbeiter!

    Das sie keine Ahnung hat, liegt ja vielleicht daran, das sie früher mal als Journalistin gearbeitet hat…

    Zumindest hat sie keine Stasi Akte… das ist doch schon mal was!

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