Anzeige

Twitter-Posse um neues TV-Format geht weiter: Kachelmann, die „Maulwurf“-Post und die „lustigen Leute von Sat.1“

Wetterexperte Jörg Kachelmann (Foto) hat offenbar ein Schreiben der Constantin Entertainment GmbH bei Twitter veröffentlicht.
Wetterexperte Jörg Kachelmann (Foto) hat offenbar ein Schreiben der Constantin Entertainment GmbH bei Twitter veröffentlicht.

Nachdem Wetterexperte Jörg Kachelmann eine Anfrage der vermeintlichen Sat.1-Show "Der Maulwurf" via Twitter ausgeschlagen – und im Zuge dessen sensible Produktionsdetails veröffentlicht hat – schaltet sich nun die Produktionsfirma Constantin Entertainment ein. Und verlangt, die Veröffentlichung "umgehend zurückzunehmen". Vergeblich.

Anzeige
Anzeige

Produktionszeitraum. Ausstrahlungstermin. Konzept. Wetterexperte Jörg Kachelmann hat eine Teilnahme-Anfrage für die Reality-Road-Show „Der Maulwurf“ ausgeschlagen – und via Twitter alles veröffentlicht, was in diesem Rahmen bei ihm im E-Mail-Postfach gelandet ist. Versehen mit dem Kommentar: „Nach einer Falschbeschuldigung wird nicht die Täterin, sondern das Opfer durch furchtbare Anfragen gedemütigt. Steckt euch euren Maulwurf sonstwohin“.

Nun hat sich die Constantin Entertainment GmbH, die das Format offenbar produziert und die Anfrage gestellt hat, bei Kachelmann noch einmal gemeldet. Auch diese Nachricht hat Kachelmann der Öffentlichkeit via Twitter zugänglich gemacht. Laut dem Schreiben ist es durch Verbreitung der Informationen durch Kachelmann zu einer „Vertraulichkeitsverletzung“ gekommen, die ihn „zur Kompensation eines etwaigen der Constantin Entertainment GmbH durch erwachsenen Schaden verpflichtet.“

Er sei daher dazu angehalten, die „Veröffentlichung umgehend zurückzunehmen“. Kachelmann schickt den „lustigen Leuten von Sat.1“ einen Gruß von Rechtsanwalt Ralf Höcker: „Unverlangt aufgedrängte Spam-Mails begründen keine Vertraulichkeitsvereinbarung.“ Eine Anfrage von MEEDIA bei der Constantin Film GmbH wurde bisher nicht beantwortet.

Der Sender Sat.1, der in den veröffentlichten Produktionsdetails als Sender für „Der Maulwurf“ auftaucht, äußert sich zu der Show sehr defensiv. „Sat.1 arbeitet nicht an der Show ‚Der Maulwurf‘ und hat deshalb auch mit keinem Künstler gesprochen. Aber es ist normal, dass Produktionsfirmen Programme verkaufen wollen und dazu im Vorfeld einen Cast anfragen.“, so ein Sendersprecher. Ob damit also eine Ausstrahlung ausgeschlossen ist? „Sat.1 plant nicht mit diesem Programm für 2017.“, so der Sendersprecher gegenüber MEEDIA. Ein klare Absage an die Show klingt anders.

Anzeige

Mehr zum Thema

Anzeige
Anzeige

Alle Kommentare

  1. Den Zusammenhang stelle nicht ich her. Meinen Sie im Ernst, ich würde für so einen Schwachsinn angefragt werden, wenn ich weiterhin hätte meinen Job machen können als Meteorologe und Zalkshow-Moderator? So eine Sendung ist ein Abklingbecken für Kleinkriminelle und Anverwandtes und es tut mir leid, dass ich mich da nicht angesprochen fühle. Man muss schon wie Sie die Empathie eines abgetauten Kühlschranks haben, um nicht zu verstehen, wo der Zusammenhang ist.

    1. @ Kachelmann

      Ich finde es beschämend, dass Sie versuchen andere Menschen abzuwerten, um sich selbst aufzuwerten.

      1. Wieso? Ist es nicht das Recht eines Jeden eine eigene Meinung zu haben? Warum glauben Sie (Calla) eigentlich Ihre Meinung sei besser, als die Anderer? Wenn Sie sich abgewertet fühlen, dann könnte auf Sie das Sprichwort von den getroffenen Hunden zutreffen.

      2. @ calla: Aber wo der Wetterfrosch recht hat, hat er recht. In diesen Trash-Shows tummeln sich doch nur abgebrannte Insolvente, Kleinkriminelle und Neurotiker. Was soll er da?

      1. Ich kenne das Urteil, es geht nicht um Ihren ehem. Prozess, da vermischen Sie etwas.

        Das Sie unschuldig sind, war mir immer klar, freue mich für Sie Ich finde einfach diese Aktion von Ihnen, die Mail zu veröffentlichen blöd.
        Sie ziehen damit die Aufmerksamkeit auf sich.

      2. Fälschlicherweise der Vergewaltigung bezichtigt zu werden (und dem damit einhergehenden Kollateralschaden), der öffentlichen Aggression von Steuerhinterzieherin Schwarzer ausgesetzt zu sein und dann auch noch als Bückstück für die Profilierung der „nein heißt nein“-Politiker herhalten zu müssen, sind zweifellos harte Schläge. Aber Sie werden doch hoffentlich nicht diese Suppe bis an Ihr Lebensende aufkochen? Ich kritisiere nicht die Veröffentlichung der Anfrage (im Gegenteil), aber immer einen Bezug zu diesen Ereignissen herzustellen bzw. als Rechtfertigung zu benutzen … *gähn*

  2. Tja, da haben die Dummköpfe bei Constantin den Wetterfrosch offenbar völlig falsch eingeschätzt. Herrliche Geschichte. Bitte mehr davon.

  3. Respekt Herr Kachelmann!

    An solchen TV-Formaten nehmen nur „Prominente“ teil, die finanziell total am Abgrund stehen, die keinerlei andere Job-Angebote in Aussicht haben, oder unbedingt „noch einmal in´s Fernsehen“ wollen!

    Der Herr Kachelmann verdient mit seinem Wetter-Kanal „kachelmannwetter.com“ aber mit Sicherheit genügend Geld, um solche unseriösen Angebote locker ablehnen zu können…

    So was ist doch eher ein Format für „Naddel, Geissens, Jotta“ oder den unsäglichen Tim Schwätzer!

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*