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Viel lesen, wenig Werbung: Axel Springer SE investiert in Abo-Service „Scroll“ mit NYT und News Corp

Tony Haile (Foto) konnte bereits die Axel Springer SE, New York Times und News Corp für seinen Abo-Service „Scroll“ begeistern.
Tony Haile (Foto) konnte bereits die Axel Springer SE, New York Times und News Corp für seinen Abo-Service "Scroll" begeistern.

Viel Lesestoff aus zahlreichen Publikationen, fast ohne Werbung – das neue Projekt des ehemaligen Chartbeat-CEO Tony Haile erinnert an Online-Zeitschriftenregale wie Blendle und Readly. Dennoch scheint die Axel Springer SE große Hoffnung mit Scroll zu verbinden: Gemeinsam mit der New York Times und News Corp investierte das Medienhaus rund drei Millionen Dollar in den neuen Abo-Service.

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Mit seiner Echtzeit-Analyse-Software Chartbeat, die wie Google Analytics anmutet und besonders unter Publishern beliebt ist, hat Tony Haile bereits einen Hit gelandet. Nun hat der ehemalige Chartbeat-CEO ein neues Projekt in Angriff genommen: Scroll, ein monatlicher Abo-Service, der das Lesen von zahlreichen Publikationen und Texten (fast) ohne Werbung ermöglichen soll.

Nur: Das können Blendle und Readly auch – vor allem: sie machen es schon. Scroll soll erst im kommenden Jahr an den Start gehen. Dennoch haben u.a. die Axel Springer SE, New York Times und News Corp insgesamt drei Millionen Dollar in die Hand genommen, um das Projekt von Haile zu unterstützen, wie das Tech-Portal recode berichtet.

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So unkonkret Scroll auch noch sein mag, eines will Haile auf jeden Fall schaffen: eine Win-Win-Situation für Nutzer und Publisher. So soll beim Lesen von ausgewählten Texten weitestgehend auf Werbung verzichtet werden – auf der anderen Seite würden Publisher, so Haile, mit seinem Abo-Modell mehr Geld verdienen, als mit herkömmlicher Werbung.

Dabei soll der Abo-Service aber nicht mit Mitbewerbern wie Blendle oder Readly konkurrieren. Stattdessen soll Scroll, hofft Haile, Leser anlocken, die keine individuellen Abonnements abschließen wollen – sondern eine Art Flat-Rate, die die gesamte Bandbreite an Publikationen abdeckt. Und sei es, um nur mal in einen Text reinzulesen. Er wolle jegliche „Barrieren“ beseitigen, die beim Lesen stören, so Haile gegenüber recode.

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Alle Kommentare

  1. „Dabei soll der Abo-Service aber nicht mit Mitbewerbern wie Blendle oder Readly konkurrieren. Stattdessen soll Scroll, hofft Haile, Leser anlocken, die keine individuellen Abonnements abschließen wollen – sondern eine Art Flat-Rate, die die gesamte Bandbreite an Publikationen abdeckt.“

    Genau das macht Readly schon heute!

  2. „Ey Werner, keinää liest mäh unsere Scheißäää!“
    „Jo warde, ich pack die Scheißä kurz neu ein, wa!“
    „Geile Idee, Alda, merkt keinäää“
    „Jo, wie nenne das nu Scroll, da ham die Leudä was zum kobeln wa!“

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