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Strafanzeige wegen „Nikab-Nora“: Rechtsanwältin wirft „Anne Will“-Talkshow Volksverhetzung vor

Moderatorin Anne Will (l.) und Nora Illi, Frauenbeauftragte des Islamischer Zentralrat Schweiz.
Moderatorin Anne Will (l.) und Nora Illi, Frauenbeauftragte des Islamischer Zentralrat Schweiz.

Die Sendung von "Anne Will" von vergangenem Sonntag, in der Nora Illi (Frauenbeauftrage des Islamischer Zentralrat Schweiz) zu Gast war und für Furore sorgte, hat ein juristisches Nachspiel: Eine Rechtsanwältin hat gegen die ARD-Talkshow Strafanzeige gestellt, wie die FAZ berichtet. Diese ziele vor allem auf den Tatbestand der Volksverhetzung.

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Der Auftritt von Nora Illi in der ARD-Talkshow „Anne Will“ hat für eine Welle der Empörung gesorgtNun hat eine Rechtsanwältin aus Neuruppin gegen die Moderatorin und „gegen die weiteren verantwortlichen Entscheidungsträger“ Strafanzeige gestellt, die den Auftritt der Schweizer Konvertitin und Frauenbeauftragten des Islamischer Zentralrat Schweiz (IZRS) im ARD-Programm „ermöglichten“. Das berichtet die FAZ, der die Anzeige vorliegt.

Zu ermitteln sei „wegen aller in Frage kommenden Straftaten“, heißt es weiter. Dabei ziele man vor allem auf den Tatbestand der Volksverhetzung nach Paragraph 130 Strafgesetzbuch, wie die FAZ auf Nachfrage bei der Kanzlei erfahren hat. Dabei handelt es sich etwa um Handlungen oder Äußerungen, die geeignet sind „den öffentlichen Frieden zu stören“, weil sie gegen Gruppen oder einen Teil der Bevölkerung „zum Hass“ und Gewalt- oder Willkürmaßnahmen auffordern. Laut der FAZ wurde die Strafanzeige an die Staatsanwaltschaft Hamburg geschickt, Sitz des Norddeutschen Rundfunks, der bei der ARD für „Anne Will“ verantwortlich ist.

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Wir wussten, was wir tun“, verteidigt Moderatorin Anne Will die Einladung von Nora Illi in ihre ARD-Talkshow. Wie das Redaktionsnetzwerk Deutschland berichtet, wird sich auch der NDR-Rundfunkrat mit der Sache befassenLaut einem Bild-Bericht hat die Bundesanwaltschaft der Schweiz, die „Anne Will“-Redaktion vor Illi gewarnt. Laut Redaktion von „Anne Will“ habe die Schweizer Behörde aber nicht davon abgeraten, Illi einzuladen.

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Alle Kommentare

  1. Mit dieser Ausgabe von „Anne Will“ hat der NDR bzw. die ARD, als auch Frau Anne Will sehr gut bewiesen, das der Islam nicht zu Deutschland gehört. Wer etwas anderes behauptet, der betreibt Volksverhetzung.

  2. Die Vollverschleierung ist für Millionen von Frauen ein Leichentuch, das sie nur zu gerne abwerfen würden. Sie haben diese Dinger voller Freude und Tränen verbrannt, nachdem syrische Städte vom IS befreit wurden! Es ist Naivität und Dummheit, wenn wir so einer verirrten Masochistin in einer Talkshow eine Plattform geben, um für den politischen, frauenverachtenden Islam zu werben. Anne Will sollte sich nicht vor deutschen Gremien rechtfertigen, sondern vor den Millionen Frauen, die unter diesen Tüchern ihrer Würde beraubt werden! Einladen und Diskutieren ja, aber dann bitte auch diese frauenverachtende Scheinheiligkeit entlarven! Was für ein Zynismus von Anne Will!

  3. NaJa, leider hat die Staatsanwaltschaft Hamburg schon die Strafanzeige gegen Facebook eingestellt.
    Denoch ist die Anzeige der Rechtsanwältin ein klares Signal das der öffentlich-rechtliche Rundfunk kein Rechtsfreier Raum sein darf in dem man ungestraft gegen Andersdenkende hetzen kann.

    Wie lautet nochmal die Handlungsempfehlung der Amadeu Antonio Stiftung ?
    Lieber eine Anzeige zuviel als eine zu wenig.

    1. Die Anzeige wird so schnell verschwinden wie die Empörung hochgeschlagen ist. Eine Position einer anderen Person offenzulegen und sie zur Diskussion zu stellen hat rein gar nichts mit Volksverhetzung zu tun.
      Und warum Anne Will und nicht Frau Illi selbst als Urheberin der fraglichen Aussagen anzeigen? Reflex-ÖR-Schelte? 😉

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