Anzeige

iPhone 8: Apple vergibt offenbar Großauftrag an Samsung – für OLED-Displays

Tim Cook: Was für ein iPhone enthüllt der Apple-CEO dieses Jahr?
Tim Cook: Was für ein iPhone enthüllt der Apple-CEO dieses Jahr?

Die Anzeichen für eine große Generalüberholung des iPhones in der nächsten Generation verdichten sich: Wie JP Morgan berichtet, hat Apple einen vier Milliarden Dollar schweren Großauftrag mit einjähriger Laufzeit vergeben. Als mutmaßlichen Auftragnehmer hat JP Morgan Samsung identifiziert und auch gleich die bestellten Komponenten: OLED-Display für das nächste iPhone, das damit erstmals ein biegsames Display erhalten könnte.

Anzeige
Anzeige

Nach dem iPhone ist bekanntlich von dem iPhone: Nicht einmal sieben Wochen ist es her, dass Apple das iPhone 7 auf den Markt gebracht hat, läuft die Arbeit an der nächsten Generation bereits auf Hochtouren.

Der Einsatz könnte höher nicht sein: Das iPhone 7 schwächelt offenkundig – Apple dürfte 2017 auf dem Smartphone-Markt erneut an Boden verlieren, nachdem sich in diesem Jahr bereits die Absätze des iPhone 6s im Vergleich zur Vorgängerversion iPhone 6 rückläufig entwickelt hatten.

Komplett überholtes iPhone 8 mit neuem Design

Nach drei Jahren mit den optisch gleichen Modellen muss der nächste Schuss also unbedingt sitzen – erst recht zum zehnjährigen Jubiläum des Kultsmartphones. Wie bereits mehrfach kolportiert, dürfte Apple 2017 ein komplett überholtes iPhone auf den Markt bringen, bei dem der Bildschirm bis auf 5,8 Zoll anwachsen könnte.

Dabei dürfte das iPhone 8 die identischen Maße aufweisen wie die jüngsten Generationen: Künftig ebenfalls als Display fungieren soll die Einfassung („Bezel“), in die aktuell noch der Homebutton mit Fingersensor und die Frontkamera abgesetzt eingearbeitet sind.

Setzt Apple wie Samsung auf biegsame OLED-Displays?
Anzeige

Wie darüber hinaus die japanische Wirtschaftszeitung Nikkei Asian Review bereits im August berichtete, könnte Apple möglicherweise auch ein iPhone mit gekrümmtem Display auf den Markt bringen, das an Samsungs Galaxy S7 edge erinnert.

Neue Anzeichen dafür hat offenbar JP Morgan in Pflichtmitteilungen von Apple bei der US-Börsenaufsicht SEC gefunden. Wie die Wall Street-Institution berichtet, hat Apple nicht nur seine Kapitalaufwendungen signifikant von 13 auf 16 Milliarden Dollar hochgefahren, sondern auch einen außerbilanziellen Kaufauftrag über stattliche 4 Milliarden Dollar platziert, berichtet das Apple-Blog AppleInsider. In anderen Worten: für Komponenten für zukünftige Produkte.

JP Morgan: Apple bestellt bei Samsung OLED-Displays für 4 Milliarden Dollar

JP Morgan ist der Auffassung, dass es sich bei dieser Größenordnung nur um eine Großbestellung für das nächste iPhone handeln kann – nämlich OLED-Displays, die vor allem von Samsung hergestellt werden. Die biegsamen OLED-Displays, die für ihre knackigere Farbgebung bekannt sind, sind in hohen Stückzahlen jedoch schwierig zu produzieren – deswegen dürfte Apple seine Bestellung so frühzeitig platziert haben, mutmaßt AppleInsider.

Apple verwendet OLED-Displays bisher in der Apple Watch und der Bedienleiste Touch Bar beim neuen MacBook Pro. Die Vorteile der OLED-Technologie könnten einen Hinweis auf Apples zukünftige Ambitionen geben: OLED-Displays bieten eine deutlich höhere Auflösung, die beim Einsatz von VR-Brillen eine wichtige Rolle spielt. Zudem könnte Apple beim nächsten iPhone so erstmals auf ein abgerundetes Display setzen – und damit nicht nur bei Samsung bestellen, sondern die Südkoreaner auch nachahmen…

Anzeige

Mehr zum Thema

Anzeige
Anzeige

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*