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„The Voice“ verliert auf neuem Sonntags-Sendeplatz zwar gegen den „Tatort“, hält sich aber hervorragend

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Die "The Voice of Germany"-Coaches 2016: Andreas Bourani, Michi Beck, Yvonne Catterfeld, Smudo und Samu Haber (v.l.n.r.)

Achtungs-Erfolg für "The Voice of Germany". Obwohl die Casting-Show auf ihrem neuen Sat.1-Sendeplatz direkt gegen den "Tatort" antritt, lief sie dort bei ihrer Premiere hervorragend. Mit 4,02 Mio. Zuschauern, darunter 2,48 Mio. 14- bis 49-Jährige hielt sie das Niveau vom ProSieben-Donnerstag. Dem "Tatort" klaute sie aber offenbar kaum Zuschauer: Der gewann mit 9,52 Mio. und 2,85 Mio. 14- bis 49-Jährigen den Tag.

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Das sind die fünf Dinge, die Sie über die Quoten vom Sonntag wissen müssen:

1. „The Voice“ startet auf neuem Sonntags-Sendeplatz besser als in den Vorjahren am Freitag

4,02 Mio. Leute sahen am Sonntagabend also die zweite Ausgabe der neuen „The Voice of Germany“-Staffel – gleichzeitig die erste auf dem neuen Sat.1-Sendeplatz am Sonntagabend. Die Zahl der 14- bis 49-Jährigen lag bei 2,48 Mio. Zwar konnten die Marktanteile wegen der weitaus größeren Sonntags-Konkurrenz nicht mit denen vom ProSieben-Donnerstag mithalten, doch die Zuschauerzahlen blieben auch gegen „Tatort“, Formel 1 & Co. sehr stabil. Zum Vergleich: Am Donnerstag schauten bei ProSieben 4,10 Mio. zu, darunter 2,52 Mio. 14- bis 49-Jährige. Und noch ein Vergleich: 2015 sahen die erste Sat.1-Ausgabe am Freitag 3,90 Mio. bzw. 2,38 Mio., 2014 waren es 3,79 Mio. bzw. 2,34 Mio. Mehr als die nun erreichten Millionen gab es bei einer Freitags-Premiere zuletzt im Jahr 2013.

2. „Tatort“ lässt sich von der neuen Konkurrenz und der Formel 1 fast nichts anhaben

Obwohl mit „The Voice of Germany“ und dem Formel-1-Rennen bei RTL ungewohnt große Konkurrenz vorhanden war, setzte sich der „Tatort“ mit grandiosen Zuschauerzahlen am Sonntag durch: 9,52 Mio. sahen den neuesten Fall aus München – 26,0%. Der Krimi landete damit nur leicht unter dem aktuellen 2-Jahres-Durchschnitt von Batic und Leitmayr, der vor dem neuesten Fall bei 9,78 Mio. lag. Auch bei den 14- bis 49-Jährigen gewann der „Tatort“ den Sonntag, setzte sich mit 2,85 Mio. und 21,3% gegen „The Voice of Germany“ durch.

3. Formel 1 und „Katie Fforde“ im Gesamtpublikum noch vor „The Voice“

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Dass der Sonntagabend ein Abend der großen vier Sender war, zeigen auch die Zahlen von RTL und dem ZDF. Die waren nämlich trotz „Tatort“ und „The Voice“ keineswegs miserabel. So sahen das Formel-1-Rennen aus den USA bei RTL ab 21.05 Uhr im Durchschnitt 4,34 Mio. Fans (13,4%) und der ZDF-Film „Katie Fforde: Mein Sohn und seine Väter“ erreichte ab 20.15 Uhr 4,03 Mio. (11,0%). Beide Programme landeten im Gesamtpublikum damit auch noch vor dem starken „The Voice of Germany“. Bei den 14- bis 49-Jährigen erzielte die Formel 1 mit 1,37 Mio. Sehern hingegen nur blasse 11,2%.

4. Auch ProSieben kann zufrieden sein, Vox sogar sehr zufrieden

Weiter geht’s mit den tollen Sonntagabend-Quoten: Vox holte sich mit „Grill den Henssler“ bei den 14- bis 49-Jährigen gegen die große Konkurrenz 1,24 Mio. Zuschauer und grandiose 11,2%. Und auch ProSieben kam mit der Wiederholung von „G.I. Joe: Die Abrechnung“ auf ordentliche 1,44 Mio. und 11,0%. Insgesamt erreichten die sechs größten Sender, also Das Erste, ZDF, RTL, Sat.1, ProSieben und Vox im Gesamtpublikum und bei den 14- bis 49-Jährigen gemeinsame Marktanteile von 70% bis 75%. Im Gesamtpublikum liegt der gemeinsame 12-Monats-Durchschnitt der sechs Sender hingegen nur bei 52% bis 53%. Ein klarer Beweis dafür, wie stark die großen Sender am Sonntag waren und wie sie den zahlreichen kleineren Sendern keine Chance ließen. Zu den Verlierern gehören dabei auch RTL II (4,9% bei 14-49 für „Nie wieder Sex mit der Ex“) und kabel eins (3,5% für „Die spektakulärsten Kriminalfälle“).

5. Sport lockt Millionenpublikum mit dem „Doppelpass“, der KiKA mit der „Maus“

Angesichts der Prime-Time-Dominanz der großen Sender gab es bei den kleineren Kanälen nur vor 20.15 Uhr Programme mit siebenstelligen Zuschauerzahlen. So erreichte das NDR Fernsehen mit „NDR regional“ ab 19.30 Uhr 1,33 Mio. Leute (4,4%), die 20-Uhr-„Tagesschau“ erreichte im Anschluss 1,04 Mio. (3,1%). Im WDR Fernsehen sahen ab 19.10 Uhr 1,18 Mio. (4,2%) die „Aktuelle Stunde“. Bereits am späten Vormittag kam „Die Sendung mit der Maus“ im KiKA auf 1,06 Mio. Zuschauer, Sport 1 erreichte mit dem Fußball-Talk „Doppelpass“ ab 11 Uhr 1,01 Mio. Fans. Im Pay-TV gewann das Bundesliga-Spiel Leipzig-Bremen den Tag: 450.000 Zuschauer entsprachen ab 15.30 Uhr 2,8%.

Hier finden Sie bei MEEDIA täglich die Top 20 des Gesamtpublikums und der 14- bis 49-Jährigen. Eine Liste aller Quoten-Analysen der Vergangenheit lesen Sie immer an dieser Stelle.

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