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„Möge die Nacht mit Ihnen sein!“: „Tagesthemen“-Anchor Zamperoni sucht im Social Web nach einem Schlusssatz

Ingo Zamperoni präsentiert ab dem heutigen Montag die „Tagesthemen“
Ingo Zamperoni präsentiert ab dem heutigen Montag die "Tagesthemen"

Ingo Zamperoni (42) sucht noch einen Schlusssatz für die "Tagesthemen", die er von Montag an moderiert. Jedenfalls behauptet er das in einem Videoclip. Schließlich haben sich etliche seiner Vorgänger nicht zuletzt mit mehr oder weniger einfallsreichen Einzeilern ausgezeichnet, mit denen sie sich immer wieder aufs Neue verabschiedeten. Online gibt es schon viele Vorschläge.

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Unter dem Hashtag #Schlusssatz sind bei Twitter inzwischen eine Reihe von Vorschlägen für Zamperoni zusammengekommen. Manche eher boshaft wie: „Schlafen Sie gut – wenn das nicht schon geschehen ist!“ Ein anderer lehnt sich an „Star Wars“ und ein berühmtestes Filmzitat an: „Möge die Nacht mit Ihnen sein.#“

Andere Nutzer setzten auf Reime, etwa „Mehr, wenn ihr mich wiederseht – ihr müsst unbedingt gucken, wie es weitergeht!“ oder nach ähnlichem Schema: „Ich freu mich, Sie morgen wiederzusehen, möge die Zeit bis dahin schnell vergehen.“ Ebenfalls nicht ohne Poesie: „Träumen wir süß!“ Eine Initiative für Zahngesundheit empfahl als Schlussphrase pädagogisch wertvoll: „Zähneputzen nicht vergessen!“ Manche Twitter-User hatten noch nicht gleich die zündende Idee, finden den Ansatz aber gut: „Großartiger Humor bei @Ingo_Zamperoni und den @tagesthemen – weiter so, ob mit oder ohne #Schlusssatz.“

https://twitter.com/tagesthemen/status/789514135855915010/video/1

Humor bewiesen haben Zamperoni und seine Kollegin Caren Miosga auf jeden Fall: In dem Kurzvideo ist Zamperoni zu sehen, wie er sein Moderatoren-Sakko anprobiert und die Krawatte geraderückt. „Sach ma, Ingo, hast du eigentlich sowas wie einen Schlusssatz?“, fragt Miosga. Zamperoni zögert. „Stimmt, da war doch was“, räumt er ein. „Ehrlich gesagt hab‘ ich keinen.“ Das sei doch kein Problem, sagt Caren Miosga daraufhin. „Glaubst du, deine Vorgänger haben sich den ausgedacht?“

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Dann zeigt sie ihm einen „Schlusssatzgenerator“, ein Programm auf einer alten 3,5-Zoll-Diskette. Die schiebt sie ins Laufwerk – und schon fängt der Rechner an zu arbeiten: „möge der Bessere ge“, lautet der Schlusssatz-Vorschlag, dann gibt es eine Fehlermeldung. Ein Insiderscherz: „Möge der bessere gewinnen“ war der Schlusssatz, mit dem sich Zamperoni bei der Fußball-EM 2012 Ärger eingehandelt hatte. Er hatte ihn in der Halbzeitpause gesagt, als Italien gegen Deutschland 2:0 vorne lag.

„Beenden möchte ich diese ‚Tagesthemen‘ aus gegebenem und aus persönlichem Anlass mit den Worten des italienischen Dichterfürsten Dante: ‚Das Gesicht verrät die Stimmung des Herzens'“, hatte der Deutsch-Italiener vorher angekündigt – und beim folgenden Schlusssatz gelächelt. Manche Fußballfans werteten das als einseitige Stellungnahme für Italien – die ARD bekam zahlreiche Beschwerden.

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Alle Kommentare

  1. Kann er haben:
    – die Partei hat immer recht
    – vorwärts immer, rückwärts nimmer
    – den Merkelismus in seinem Lauf, hält weder Ochs noch Esel auf
    – eine Nachricht ist nur dann eine Nachricht, wenn sie politisch nützlich ist
    – wenn wir ihnen eine Nachricht vorenthalten, dann tun wir das, um sie vor „Vorurteilen“ zu schützen…
    – die tagesthemen sind nicht dazu da, die Bevölkerung zu informieren,
    sondern zur Umerziehung zu islamophilen politisch gleich geschalteten
    Gutmenschen!

    Guten Abend!

    1. In diesem tollen Land haben Sie zum Glück die Wahl und so werden Sie auch weiterhin bestens, ausgewogen und überparteilich, ohne das Sie Vorurteilen ausgesetzt werden (davon haben Sie ja selber genug….), von Ihren bevorzugten Medien (RT und RTLII News?) informiert.

      Nichts zu danken, ich helfe gerne.

      1. Ich tippe in seinem Fall mal auf gänzlich unabhängige Alternativen wie Sputnik und RT Deutsch (oder stecken dort etwa andersartige Interessen dahinter?) oder profilierte Angst- und Panik-Medien wie Kopp. Seine Umerziehung zum islamophoben und medienverachtenden Dauernöler ohne Erkenntnis der eigenen Gleichschaltung und einseitigen Beeinflussung hat auf jeden Fall schon Früchte getragen. Ob da noch was zu retten ist?

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