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Bundesliga bei Sky: Top-Quote für Bayern-Gladbach, keine Zuschauer für Darmstadt-Wolfsburg

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Bundesliga-Spiel Bayern München - Borussia Mönchengladbach

Das Topspiel der Bundesliga zwischen Bayern München und Borussia Mönchengladbach war der Quotenhit des 8. Spieltags. 890.000 Fans sahen es am Samstagabend bei Sky. Nur Schalke-Bayern am 2. Spieltag war in der laufenden Saison noch populärer. Weniger als 5.000 Zuschauer, also offiziell 0,00 Mio. sahen hingegen am Samstagnachmittag Darmstadt und Wolfsburg zu - der Flop des Spieltags.

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Der 8. Spieltag begann am Freitag mit der Partie Hamburg-Frankfurt. 460.000 sahen die Blamage des HSV – eine relativ mittelmäßige Zahl für diese Anstoßzeit. Am Samstag gab es dann wie gewohnt das Millionenpublikum um 15.30 Uhr. Doch 1,03 Mio. waren weniger als an den beiden vorigen Spieltagen. Ein Grund: Mit Borussia Dortmund spielte nur einer der drei populärsten Clubs – Bayern, BVB, Schalke – am Samstagnachmittag. Die Partie der Dortmunder in Ingolstadt war dabei aber nicht mal die stärkste.

690.000 der 1,03 Mio. entschieden sich für die Konferenz, die 67% sind ein Saison-Höchstwert. Die restlichen 340.000 Fans teilten sich wie folgt auf die fünf Einzeloptionen auf: 140.000 sahen das Spitzenspiel Hertha-Köln, 130.000 Ingolstadt-Dortmund, 60.000 Freiburg-Augsburg, 10.000 Leverkusen-Hoffenheim und wie erwähnt weniger als 5.000 Darmstadt-Wolfsburg.

Am Samstagabend ging es dann mit der Topquote für das Topspiel weiter: 890.000 schalteten ab 18.30 Uhr das Match zwischen Bayern München und Borussia Mönchengladbach ein. Am Sonntag schließlich verfolgten 450.000 Fans den Leipziger Sieg gegen Bremen – und überraschenderweise nur 380.000 den von Schalke 04 gegen Mainz 05. Eine unterdurchschnittliche Zahl.

Zur Ergänzung noch die Zahlen vom 7. Spieltag. Unsere Bundesliga-Analyse war da wegen Urlaubs des Autors ausgefallen. Das Freitagsspiel zwischen Dortmund und Hertha war da mit 750.000 Zuschauern der Hit des Wochenendes. Am Samstagnachmittag sahen 1,23 Mio. zu, darunter 630.000 Konferenz-Seher. Die fünf Einzelpartien teilten sich die anderen Zuschauer so auf: 350.000 sahen Frankfurt-Bayern, 90.000 Köln-Ingolstadt, 70.000 Augsburg-Schalke, 60.000 Mönchengladbach-Hamburg und 30.000 Hoffenheim-Freiburg. Am Samstagabend kamen Bremen und Leverkusen auf 480.000 Seher, Mainz und Darmstadt lockten am Sonntag nur 250.000 Interessenten an und Wolfsburg-Leipzig beschloss den 7. Spieltag mit 480.000 Neugierigen.

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In der von MEEDIA aus allen Sky-Bundesliga-Quoten errechneten Tabelle – mehr zur Methodik siehe unten – führt der FC Bayern weiter haushoch. 770.000 Zuschauer erreichten die acht Spiele des Clubs im Durchschnitt. Dortmund belegt dahinter Platz 2 vor Schalke und den drei sportlichen Überraschungsclubs Köln, Hertha und Leipzig. Ganz hinten finden sich Augsburg, Hoffenheim und Darmstadt – bereits mit einem gewissen Abstand zu Bayer Leverkusen auf Platz 15.

Die Bundesliga-Tabelle nach Sky-Zuschauerzahlen Saison 2016/17
Platz Vorwoche Verein Mio.
1 1 Bayern München 0,77
2 2 Borussia Dortmund 0,53
3 3 Schalke 04 0,48
4 4 1. FC Köln 0,44
5 5 Hertha BSC 0,44
6 6 RB Leipzig 0,40
7 7 Werder Bremen 0,38
8 10 Borussia Mönchengladbach 0,36
9 8 VfL Wolfsburg 0,31
10 9 SC Freiburg 0,28
11 12 Mainz 05 0,27
12 13 Eintracht Frankfurt 0,27
13 14 Hamburger SV 0,27
14 15 FC Ingolstadt 04 0,25
15 11 Bayer Leverkusen 0,24
16 17 FC Augsburg 0,19
17 16 TSG Hoffenheim 0,18
18 18 SV Darmstadt 98 0,13
Stand: 8. Spieltag / Durchschnitts-Zahlen
Rohdaten-Quelle: AGF/GfK – Berechnung + Tabelle: MEEDIA

Zur Methodik: Für unsere Zuschauertabelle werten wir sämtliche Einzelspiel-Quoten, sowie die der Konferenz. Die Konferenz-Zuschauer werden in dem Verhältnis unter den zu der Anstoßzeit spielenden Clubs aufgeteilt, in dem sie sich schon die Zuschauer der Einzeloptionen aufgeteilt haben. So werden für unsere Tabelle aus 140.000 Hertha-Köln-Zuschauern 430.000, aus 10.000 Leverkusen-Hoffenheim-Sehern hingegen nur 20.000.

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Alle Kommentare

  1. Hmm…, wenn der Wert für Hertha-Köln mehr als verdreifacht wird, müsste doch auch der Wert für Leverkusen-Hoffenheim verdreifacht werden? Schreib- oder Rechenfehler?

    1. Ist auch verdreifacht worden. Von 7.000 auf 21.000. Durch Rundung wird daraus 0,01 Mio. und 0,02 Mio.

  2. Eure Methodik ist im besten Fall rudimentär. Es gibt viele etwaige Faktoren, die die Quoten auch stark beeinflussen können.

    Ich würde mich daher freuen, wenn ihr den Algorithmus erweitert oder mehr Details zur Methodik aufführen, wobei ich nicht glaube, dass ihr mehr beachtet.

    Es fehlt eine Unterscheidung zwischen den Einzelspielen. Ein Einzelspiel am Sonntag wird automatisch mehr gesehen als ein Einzelspiel während der Konferenz. Außerdem gibt es einen Unterschied zwischen Attraktivität von Sonntag/Samstag und Freitag-Spielen.
    Genauso müsste darauf geachtet werden wer da wirklich gegeneinander spielt. Heimmannschaft, Auswärtsmannschaft, bringt eine Zuschauerstarke Auswärtsmannschaft (Bremen) bspw. einiges mit, um die Leipzig-Quote am Sonntag zu erhöhen. Das letzte Freitagsspiel zwischen Leipzig und Augsburg zeigte nämlich, dass Leipzig kaum Zuschauer hat.

    In der nächste Runde müsste man noch zwischen SD und HD Sendern unterscheiden. Im Jahr 2016 tut sich kaum einer mehr SD an, wenn also mein Team in der Konferenz auf HD5 oder so klebt und ich den Sender nicht empfangen kann, dann sehe ich womöglich lieber die Konferenz. Dann müsste man einbeziehen welche Clubs eher auf hinteren HD-Sendern liegen und dementsprechen nicht ankommen können, wenn auch dort HD2 und HD3 stets an Bayern und Dortmund o.ä. vergeben ist.
    Ein Ausweg ist es bspw. dann das Spiel über SkyGo zu gucken, in der Hoffnung, dass die Qualität dort hält. Inwiefern bezieht ihr SkyGo mit ein? Was macht ihr bei Doppelgucken (bspw. Einzelspiel auf dem Laptop während man die Konferenz auf dem Fernseher sieht oder anders herum). Und ab wann „schaut“ man überhaupt das Spiel… wenn man einmal eingeschaltet hat? Wenn man 5 Minuten guckt? Wenn man über 50% des Spiels verfolgt? Das sind ja bekannte Fragen bei der Eruierung von Quoten, speziell beim Fußball muss man diese aber auch anpassen.

    All diese Punkte (und wohl mehr) müssen einfließen in eine repräsentative Analyse welche Zuschauer welcher Verein bei Sky einbringt.

    Die hier veröffentlichte Tabelle -auch wenn man vllt. nicht den Anspruch verspricht- ist eine sehr ungenaue Wahrnehmung der tatsächlichen Quoten und bevorzugt vor allem Vereine, die nicht so oft in der Konferenz spielen (in dieser Saison bspw. Leipzig) sowie den Zufall, dass man bestimmte Gegner in Einzelspielen, heim oder auswärts an Spieltag X emfängt.

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