Neue Veranstaltungsreihe: Spiegel Verlag startet Diskussionsformat „Spiegel live“

Will den Spiegel näher an die Leser bringen: Spiegel-Chefredakteur Klaus Brinkbäumer
Will den Spiegel näher an die Leser bringen: Spiegel-Chefredakteur Klaus Brinkbäumer

Nach einigen Tests in Berlin baut der Spiegel-Verlag ein Veranstaltungsformat aus und bringt es in Serie: Mit "Spiegel live" will das Nachrichtenmagazin aus Hamburg die Markenbindung stärken und das Produkt sowie die Menschen dahinter erlebbar machen. Bei öffentlichen Diskussionsrunden sollen Spiegel, SpOn und Spiegel-TV-Mitarbeiter mit Menschen aus Politik und Gesellschaft diskutieren.

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Bislang testete das Nachrichtenmagazin ein Live-Format in Berlin. Unter dem Motto „Spiegel live im Spiegelsaal“ trafen bereits Redakteure auf unterschiedliche Akteure aus Wirtschaft oder Politik. Das Format soll in der Serie erhalten bleiben und um weitere Örtlichkeiten ergänzt werden: So beispielsweise um das Hamburger Thalia Theater oder auch das eigene Verlagsgebäude an der Ericusspitze in Hamburg. Gäste sind beispielsweise EU-Parlamentspräsident Martin Schulz, Literaturnobelpreisträger Mario Vargas Llosa oder die Architekten Jaques Herzog und Pierre de Meuron. Auch Diskussionen an verschiedenen Universitäten sind geplant. Zur Buchmesse in Frankfurt haben sich Redaktion und Marketing ein Mammut-Programm mit mehr als 40 Autorengesprächen ausgedacht. Mit der Reihe will man auch zeigen, „wie die Redaktionen von Spiegel, Spiegel Online und Spiegel TV arbeiten, was uns ausmacht und wer die Menschen hinter den Nachrichten und den großen Reportagen sind“, erklärt Spiegel-Chefredakteur Klaus Brinkbäumer.

Mit dem Schritt schließt der Spiegel-Verlag zu Mitbewerbern auf. Mitte dieses Jahres startete beispielsweise das Handelsblatt (MEEDIA gehört zur Verlagsgruppe Handelsblatt) seinen Handelsblatt Wirtschaftsclub, in dem die Wirtschafts- und Finanzzeitung ebenfalls regelmäßigen zu besonderen Diskussionsrunden einlädt. Auch die Wochenzeitung Die Zeit zeigt sich im Veranstaltungsgeschäft besonders aktiv. Mit der langen Nacht der Zeit hat der Holtzbrinck-Titel bereits eine feste Veranstaltungsgröße in Hamburg.

 

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Alle Kommentare

  1. OMG! Dann gibt e also bald auch Desinformation und Propaganda im „Veranstaltungsformat“ oder was?

    Ich war mal Spiegel-Abonnent und habe jede Ausgabe bis zur letzten Seite verschlungen. Heute wird mir nur noch schlecht, schon wenn ich den Namen nur höre.

    Bei diesem „Blatt“ und den Propagandakampagnen, die da praktisch täglich laufen, wäre doch selbst ein Julius Streicher blaß vor Neid geworden.

    Mehr muss man dazu nicht sagen!

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