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Ein neuer Stern am CP-Himmel: Dominik Wichmann baut für Mercedes Redaktionsnetzwerk auf

Dominik Wichmann macht seinem Ärger über das unpolitische Spiegel-Cover Luft
Dominik Wichmann macht seinem Ärger über das unpolitische Spiegel-Cover Luft

Der ehemalige stern-Chefredakteur Dominik Wichmann wird ab 2017 für Mercedes-Benz arbeiten. Für den Automobilkonzern soll er ein Redaktionsnetzwerk aufbauen, das die Marken- und Produkt-Inhalte für die verschiedenen Plattformen von Mercedes-Benz verbessern soll. Auch bei Burdas hipper DLD-Tochter ist Wichmann auch in Zukunft noch am Start – in der Rolle als Berater und Moderator der Konferenzen.

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Wie Mercedes-Benz mitteilt, soll Wichmanns Team unter dem Namen „Looping Group“ in Hamburg und München sitzen. Das Team wird als Dienstleister das im Marketing neu entstehende „Media- und Content-House“ unterstützen. Es hat dabei die Aufgabe, „Marken- und Produkt-Inhalte für die verschiedenen Plattformen von Mercedes-Benz zu erstellen“. Zu den Plattformen gehören neben den Internet- und Social-Media-Kanälen auch die Mercedes-Magazin-Print-Familie. „Das ‚Media- und Content-House‘ wird das weltweit optimale Zusammenspiel aller digitalen Inhalte und Kanäle gewährleisten und strategisch aufeinander abstimmen“, so Mercedes-Benz.

„Gerade vor dem Hintergrund der zunehmenden Digitalisierung werden wir weltweit alle Markenthemen und -inhalte in einer zentralen Redaktion bündeln und ausspielen. Mit diesem Schritt wird die Strategie konsequent fortgesetzt, exklusiv für die Marke arbeitende, hochkarätige Dienstleister wie bereits die Agentur Antoni und den Digitaldienstleister Cinteo aufzubauen, die in Struktur und personeller Besetzung maßgeschneidert und schnell auf die Anforderungen von Mercedes-Benz reagieren können“, sagt Dr. Jens Thiemer, Leiter Marketing Mercedes-Benz Pkw.

Die berufliche Veränderung des langjährigen Blattmachers des SZ Magazins kommt für Beobachter der Münchner Medienszene nicht überraschend. Als Wichmann am 1. September 2015 als Chefredakteur und zweiter Geschäftsführer neben DLD-Co-Gründerin Steffi Czerny anheuert, hatte er dem Vernehmen nach die Rückendeckung von Burda-CEO Paul-Bernhard Kallen und viel vor. Sein umfangreiches Reformkonzept allerdings kam nie zum Tragen; zudem sollen sich die beiden Geschäftsführer nicht „grün“ gewesen sein. Czerny gilt als einflussreiche Vertraute von Verleger Hubert Burda, und offenbar ging da aus Sicht des erst seit 2015 agierenden zweiten Geschäftsführers nicht genug voran. Dass der ambitionierte Medienmacher und exquisite Kenner der Startup-Szene am Ende eine neue Herausforderung gesucht hat, erscheint da nur folgerichtig. Immerhin ist man offenbar weiterhin in friendly terms: Eine Rolle als Berater und Moderator der Konferenz DLD bei Hubert Burda Media soll Wichmann auch künftig wahrnehmen.

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Und so erklärt Wichmann seinen neuen Karriereschritt (und Schritt in die Selbstständigkeit) bei Facebook:

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