„Fressfeinde“, Arbeit und die Deutsche Bahn – die Blendle-Bestseller der Woche

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"Fressfeinde": die Nummer 1 der Blendle-Verkaufs-Charts der Woche

Mit der "Kulturgeschichte der Diät" für 1,99 Euro hat Der Spiegel in den vergangenen sieben Tagen für die meistverkaufte Story im Journalismus-Shop Blendle gesorgt. "Fressfeinde" - so die Headline - setzte sich vor einen WiWo-Text von Reinhard K. Sprenger und einen lange Zeit-Artikel darüber, was bei der Deutschen Bahn alles schief läuft.

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Wie viele Menschen den Spiegel-Artikel „Fressfeinde“ bei Blendle gekauft haben, wissen nur Blendle und der Spiegel-Verlag – leider teilt Blendle weiterhin keine konkreten Zahlen mit. Allerdings waren es genug, um sämtliche anderen Texte aller bei Blendle verfügbaren Medien auszustechen. „Fressfeinde“ zeigt damit erneut, dass das Thema Ernährung – nicht nur – bei Blendle-Nutzern sehr populär ist.

Dazu passt auch, dass das Brigitte-Interview mit Hardvard-Ernährungswissenschaftler Walter Willet mit der schmissigen Headline „Kluge Leute trinken keine Cola“ wieder zurück in den Charts ist. Es ist schon fast ein Jahr alt, führte damals sogar die Blendle-Charts an und kehrte nun zurück, weil Blendle am langen Feiertagswochenende einen Newsletter mit Artikeln zum Thema Lifehacks verschickte. Offenbar pickten sich daraus besonders viele Nutzer das Brigitte-Interview heraus und katapultierten es noch einmal auf Rang 4.

Zwischen die beiden Texte schoben sich in den Charts noch Reinhard K. Sprenger, der für die WirtschaftsWoche aufgeschrieben hat, warum es seiner Meinung nach eine „Revolution in der Berufswelt“ geben muss, sowie der lange Artikel aus der Zeit, der endlich Fragen zur Deutschen Bahn klärt, wie „Warum fährt der ICE manchmal so langsam? Warum sind so viele Toiletten kaputt?“ und viele mehr.

Die WirtschaftsWoche schaffte es diesmal sogar dreimal in die Top Ten: Auf Platz 2 mit Reinhard K. Sprenger, auf Rang 8 mit Essenslieferanten wie Foodora und Deliveroo, sowie auf den zehnten Platz mit einem „neuen Wunderstoff“, der Solarstrom zur billigsten Energiequelle machen soll. Ebenfalls spannend: das Doppel-Interview mit Frauke Petry und Sahra Wagenknecht aus der F.A.S. auf Platz 7.

Die Blendle-Top-Ten der meistverkauften deutschen Artikel vom 28. September bis 4. Oktober 2016:

1. „Fressfeinde“ – Der Spiegel, Maren Keller, 3407 Wörter, 1,99 Euro
Der Spiegel rollt hier die Geschichte unserer Lebensmittel auf und zeigt, wie Kohlenhydrate zum Feind unserer Ernährung gemacht wurden.

2. „Reinhard K. Sprenger über… die neue Art zu arbeiten“ – Wirtschaftswoche, Reinhard K. Sprenger, 1250 Wörter, 45 Cent
Ratgeber vom Management-Berater Reinhard K. Sprenger zum Thema Berufswelt und darüber, dass wir unsere Art zu arbeiten, komplett neu gestalten sollten.

3. „Das Geheimnis der falschen Wagenreihung“ – Die Zeit, N. Ahr, H. Maier-Borst, M. Nejezchleba und C. Tatje, 5375 Wörter, 89 Cent
Eine Zugfahrt quer durch Deutschland, die aufdeckt, was bei der Deutschen Bahn alles schief läuft.

4. „Kluge Leute trinken keine Cola“ – Brigitte, Daniela Stohn, 1679 Wörter, 65 Cent
Sehr informatives Interview: Harvard-Ernährungswissenschaftler Walter Willet klärt hier über gesunde und ungesunde Lebensmittel auf.

5. „Die Hassmaschine“ – Der Spiegel, Jan Fleischhauer, 3939 Wörter, 1,99 Euro
Der Spiegel über den Hass auf Facebook und die Unfähigkeit der deutschen Regierung, etwas dagegen zu unternehmen.

6. „Soll ich dieses Kind bekommen?“ – Eltern, Elisabeth Hussendorfer, 2442 Wörter, 59 Cent
Ehrlicher Erfahrungsbericht einer Mutter, die sich zwischen Baby und Abtreibung entschied.

7. „‚Wir sollten öfter miteinander reden…‘“ – Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, Ralph Bollmann und Rainer Hank, 3303 Wörter, 45 Cent
Spannendes Interview mit Frauke Petry und Sahra Wagenknecht über Flüchtlinge, Patriotismus und Freihandel.

8. „Heisshunger“ – Wirtschaftswoche, Henryk Hielscher, Michael Kroker, Lukas Zdrzalek und Dieter Schnaas, 2961 Wörter, 69 Cent
Immer neue Unternehmen wie Foodora, Deliveroo oder Uber kommen auf den Essenslieferanten-Markt und die Wirtschaftswoche fragt: Lässt sich damit überhaupt noch Geld verdienen?

9. „Die unheimliche Macht der ETF-Fonds“ – Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, Dennis Kremer, 1470 Wörter, 45 Cent
Erklärstück zum Thema ETF-Fonds, die nach der Meinung einiger Experten, gerade den Kapitalismus umkrempeln.

10. „Entdeckung der Superzelle“ – Wirtschaftswoche, Andreas Menn, 512 Wörter, 25 Cent
Die Wirtschaftswoche über eine Solarzelle aus einem neuen Wunderstoff, die den Solarstrom damit bald zur billigsten Energiequelle machen könnte.

(Quelle des Rankings und der Artikel-Zusammenfassungen: Blendle)

In der Top 3 der meistverkauften Artikel aus den Ressorts Medien und Tech finden sich neben der „Hassmaschine“ aus dem Spiegel und dem „Heisshunger“ aus der WiWo noch „Das neue Normal“ aus der Zeit – über das permanente Online-Sein:

1. „Die Hassmaschine“ – Der Spiegel, Jan Fleischhauer, 3939 Wörter, 1,99 Euro
Der Spiegel über den Hass auf Facebook und die Unfähigkeit der deutschen Regierung, etwas dagegen zu unternehmen.

8. „Heisshunger“ – Wirtschaftswoche, Henryk Hielscher, Michael Kroker, Lukas Zdrzalek und Dieter Schnaas, 2961 Wörter, 69 Cent
Immer neue Unternehmen wie Foodora, Deliveroo oder Uber kommen auf den Essenslieferanten-Markt und die Wirtschaftswoche fragt: Lässt sich damit überhaupt noch Geld verdienen?

3. „Das neue Normal“ – Die Zeit, Peter Vorderer und Christoph Klimmt, 1725 Wörter, 59 Cent
Die Zeit mit einer Analyse der Folgen des permanenten Online-Seins für unseren sozialen Umgang.

(Quelle des Rankings und der Artikel-Zusammenfassungen: Blendle)

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