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„Ein Parship für Schreiber“: ScribersHub will freie Autoren und Auftraggeber zusammenbringen

Sabine Fäth: Die ehemalige Für Sie-Chefredakteurin ist die Gründerin von ScribersHub
Sabine Fäth: Die ehemalige Für Sie-Chefredakteurin ist die Gründerin von ScribersHub

Ob für Hotels, Putzhilfen oder die Liebe: Für so gut wie alles gibt es im Netz längst eine passende Vermittlungs-Plattform. Nur beim Verkuppeln von Journalisten und passenden Auftraggebern fehlt es noch an einem entsprechenden Angebot. Das will die ehemalige Für Sie-Chefredakteurin, Sabine Fäth, jetzt ändern. Mit ScribersHub startet sie am heutigen Mittwoch das erste "Parship für Schreiber".

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Die Idee der Hamburgerin ist simpel. „Die freien Autoren legen bei ScribersHub ein Profil an, in das sie genau ihre Spezialgebiete und Fachkompetenzen eintragen“, erklärt die Gründerin gegenüber MEEDIA. „Potenzielle Auftraggeber können so genau nach den passenden Schreibern suchen.“

Fäth ist davon überzeugt, dass in der freien Wirtschaft der Bedarf an verlässlichen Autoren und gut geschriebenen und recherchierten Inhalten noch nie so groß war wie heute. „Nicht von ungefähr bauen viele Agenturen derzeit ihre eigenen Content-Bereiche massiv aus“. Aber gleichzeitig fällt es vielen Schreibern schwer, PR in eigener Sache zu machen, Text-Akquise zu betreiben und überhaupt die richtigen Ansprechpartner in Unternehmen oder Organisationen zu finden.

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Genau an diesen Anschlussstellen will die Hamburgerin mit ihrem Startup punkten. Für die Journalisten ist ihr Service kostenlos. Die Schreiber sollten sich lediglich darum kümmern, dass ihre Profile möglichst aktuell und aussagekräftig sind. Den potenziellen Auftraggebern verspricht Fäth dagegen, dass sie alle Autoren in ihrer Kartei überprüft hat. „Bei uns sind nur professionelle Qualitätsschreiber verifiziert“. Denn bei der Registrierung müssen nicht nur Arbeitsproben hinterlegt, sondern auch Referenzen angegeben werden.

Zum Start umfasst die Kartei von Fäth bereits über 400 Autoren, die in über 20 Ländern sitzen.“Wir wollen nämlich nicht nur thematische Experten vermitteln, sondern auch Journalisten, die vor Ort entsprechende Job übernehmen können“. Unternehmen, die eine Story aus dem Silicon Valley haben wollen, werden so bei ScribersHub genauso fündig, wie Auftraggeber, die einen Schreiber suchen, der schon einmal auf einer Ölplattform war.

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Grundsätzlich beobachtet Fäth gerade, dass es einen immer größeren Markt für Nischen-Themen und -Interessen gibt. „Genau diese Experten für bestimmte sehr spitze Themen werden immer stärker nachgefragt.“

Für die Unternehmen, also die potenziellen Auftraggeber, ist der Service dagegen kostenpflichtig. Diese können Tageszugänge für 89 Euro oder Wochen-Tickets für 245 Euro kaufen. Für einen Monat berechnet Fäth 430 Euro. Verpflichten sich die Auftraggeber gleich für ein Quartal liegt der Monatspreis nur noch bei 410 Euro pro Monat.

Ihr Startup betreibt die ehemalige Chefredakteurin (Bauer-Weeklies, Für Sie) als Single-Projekt. Die komplette Finanzierung stemmte sie ebenfalls aus der eigenen Tasche.

Parship wirbt damit, dass sich in Deutschland alle elf Minuten ein Single über die ProSiebenSat.1-Plattform verlieben würde. ScribersHub wäre wohl ein voller Erfolg, wenn sich alle elf Stunden ein neues Unternehmen auf der Suche nach guten und professionellen Schreibern registrierte.

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Alle Kommentare

  1. Na, neu ist die Idee ja auch nicht…

    Zur letzten Buchmesse in Leipzig wurde bereits ein Portal präsentiert, welches 1:1 das gleiche macht.

    Bitte recherchieren Sie vorab „wie neu“ eine Idee ist…

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