Anzeige

„Unsere Türkei-Berichterstattung ist gewissenhaft“: Spiegel weist Kritik an Türkei-Berichterstattung zurück

Spiegel-Chefredakteur Klaus Brinkbäumer und das umstrittene Cover des Spiegel Spezial „Brennpunkt Türkei“
Spiegel-Chefredakteur Klaus Brinkbäumer und das umstrittene Cover des Spiegel Spezial "Brennpunkt Türkei"

Ein Cover zeigt Wirkung: Die Türkei hat dem Nachrichtenmagazin Der Spiegel eine "verzerrte" und "voreingenommene" Darstellung ihres Landes vorgeworfen. Besonders die Titelseite eines am Dienstag erschienenen Sonderhefts sei "hochgradig provokativ", teilte das türkische Außenministerium am Mittwoch mit.

Anzeige
Anzeige

Der Spiegel wies die Kritik am Abend zurück. „Unsere Türkei-Berichterstattung ist gewissenhaft und genau“, erklärte Chefredakteur Klaus Brinkbäumer. „Wie viele Journalisten hat die Türkei verhaften lassen? Das Verständnis, das die türkische Regierung von Pressefreiheit hat, machen wir uns gewiss nicht zu eigen.“

14212303

Anzeige

Das Sonderheft mit dem Titel „Brennpunkt Türkei“ und dem Untertitel „ein Land verliert die Freiheit“ zeigt das Konterfei des türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdogan. Darunter ist eine Moschee abgebildet, zwei der Minarette verwandeln sich in Raketen. Das Cover hinterlasse nicht nur ein negatives Bild der Türkei, sondern des gesamten Islam, hieß es beim türkischen Außenministerium. Die Versuche, die Türkei in einem schlechten Licht darzustellen, müssten aufhören.

Es ist nicht das erste Mal, dass sich Ankara über die Berichterstattung deutscher Medien beschwert. Erst vor einer Woche hatte die Beschlagnahmung eines Interviews der Deutschen Welle mit dem türkischen Sportminister für diplomatische Verstimmungen gesorgt. Der deutsche Botschafter Martin Erdmann etwa wurde deswegen bei der türkischen Regierung vorstellig. Im März hatte Der Spiegel den türkischen Behörden Verstöße gegen die Pressefreiheit vorgeworfen und den Korrespondenten Hasnain Kazim abgezogen.

Anzeige

Mehr zum Thema

Anzeige
Anzeige

Alle Kommentare

  1. In Deutschland gibt es fünf verhaftete Journalisten, die über Staatsgeheimnisse berichtet haben. (Waffenlieferungen an die mexikanische Mafia) … was sagen Sie denn dazu? Glauben Sie ernsthaft daran, daß es in Deutschland Pressefreiheit gibt? Die Medien in Deutschland „dürfen nur das schreiben, was das Innenministerium erlaubt!“ Also kommen Sie nicht an mit „In der Türkei gibt es keine Pressefreiheit!“ Kehren Sie erst einmal vor Ihrer eigenen Haustür, bevor Sie Türkei kritisieren. (Als Deutscher, der in der Türkei lebt, sehe ich, welches von beiden Ländern demokratischer ist!)

  2. Ihr Deutschen schmähliche ein Rennen sein, wenn Sie NEW .ned : Sie türkischen Geschichte immer zu helfen. TÜRKISCHE Verlierer in den Krieg ziehen , weil von Ihnen. aufstehen auf die Füße , die nach dem Krieg Türkisch helfen . aber Sie haben bei jeder Gelegenheit wieder von Unehrlichkeit zu bleiben. aber jetzt wissen Sie . nicht von ihr Freunde . und dann die Deutsch Schweinefleisch sind unsere Augen. Sie können Ihre Mühe Umgang mit meinem Land. Motherfuckers .

  3. Jetzt kommt gleich die Kanzlerin angedampft und macht den Spiegel platt oder schickt weitere Tributzahlungen an den Bosporus und ihr Justizminister fordert hysterisch die volle Härte des Staates und seiner privaten Zuträger in Stiftungen und amerikanischen Konzernen gegen diese abartigen und menschenverachtenden hatespeech des Spiegel. Für Toleranz und Vielfalt versteht sich.

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*