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Nachfrageschub: Apple soll iPhone 7-Produktion massiv hochgefahren haben

Apples iPhone 7 Plus (© Apple)
Apples iPhone 7 Plus (© Apple)

Positive Signale aus Fernost: Wie die taiwanische Wirtschaftszeitung DigiTimes erfahren haben will, soll Apple seine Bestellungen des neuen iPhone 7 bei seinen asiatischen Auftragsfertigern deutlich hochgefahren haben. Nachdem zunächst von geringeren iPhone 7-Bestellungen ausgegangen worden war, berichtet die DigiTimes nun, Apple könne bis zu 100 Millionen neue iPhones bis Jahresende bestellt haben. Die Wall Street reagiert mit deutlichen Kursaufschlägen.

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Nächste gute Nachricht für Apple: Einen Tag nachdem die beiden amerikanischen Mobilfunkgesellschaften T-Mobile US vierfach höhere Vorbestellungen des iPhone 7 am Startwochenende verbucht hatten, berichtet die taiwanische Wirtschaftszeitung DigiTimes über weitaus höhere iPhone 7-Bestellungen von Apple bei seinen asiatischen Auftragsfertigern.

Die DigiTimes will anhand der Prozessor-Bestellungen aus der Zuliefererkette erfahren haben, dass Apple das iPhone 7 nun deutlich aggressiver bestellt als erwartet. Ursprünglich habe Apple seine Bestellungen 15 bis 25 Prozent unter dem Vorjahresniveau des iPhone 6s platziert, berichtet die DigiTimes, was sich mit den Prognosen des treffsicheren KGI Securities-Analysten Ming Chi-Kuo decken würde, der einen Absatzrückgang bis Jahresende von 21 bis 27 Prozent vorausgesagt hatte.

DigiTimes: iPhone 7-Bestellungen bis Jahresende schwellen auf 100 Millionen Geräte an

Wegen der offenkundig größeren Nachfrage, die auch durch Samsungs Rückrufaktion des direkten Konkurrenzmodells Note 7 wegen Explosionsgefahr angezogen haben dürfte, soll Apple nun Bestellungen massiv hochgefahren haben, berichtet die DigiTimes und nennt als Zielmarke bis zu 100 Millionen iPhone 7.

Das wäre dramatisch mehr als die jüngsten Schätzungen von Ming-Chi Kuo, der iPhone 7-Absätze von 60 bis 65 Millionen Einheiten vorhergesagt hatte. Die Größenordnungen sind dennoch mit Vorsicht zu genießen: Zum einen besteht ein maßgeblicher Unterschied zwischen bestellten und tatsächlich verkauften iPhones, zum anderen besitzt die DigiTimes bei ihren Prognosen und Insider-Quellen einen eher durchwachsenen Ruf.

Auch bei AT&T höhere Nachfrage nach iPhone 7 – bei Verizon nicht

An der Wall Street kam indes die Botschaft an, dass sich das iPhone 7 nach dem skeptisch beäugten Launch vergangene Woche möglicherweise doch besser verkaufen könnte als zunächst erwartet. Das bestätigte auch ein Sprecher von AT&T gegenüber Bloomberg, während Verizon die iPhone 7-Nachfrage als „normal“ einstufte.

Comeback an der Wall Street

Anleger schickten Apple-Aktie den dritten Handelstag in Folge deutlich nach oben. Inklusive des heutigen Plus von 3,5 Prozent auf knapp 112 Dollar legt die Apple-Aktie diese Woche damit bereits um fast 9 Prozent zu und konnte dabei den Börsenwert um fast 50 Milliarden Dollar steigern.

Lohn der Kurszuwächse: Der wertvollste Konzern der Welt notierte auf Intraday-Basis heute auf Jahreshochs und schloss gleichzeitig auf einem 5-Monatshoch.

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