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Konzentration auf Werbezeitvermarktung: WDR mediagroup streicht bis zu 170 Stellen

WDRmg-Aufsichtsratsvorsitzender Friedhelm Wixforth (li.) und Geschäftsführer Michael Loeb
WDRmg-Aufsichtsratsvorsitzender Friedhelm Wixforth (li.) und Geschäftsführer Michael Loeb

Die öffentlich-rechtliche WDR mediagroup (WDRmg) will sich „schlankere“ und „effizientere“ Strukturen verpassen und baut deshalb den gesamten Apparat um. Künftig soll sich die WDRmg wieder auf Werbezeitenvermarktung und das Verwertungsgeschäft konzentrieren. Damit einher geht auch ein Stellenabbau.

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Wie immer im öffentlich-rechtlichen Rundfunk, sind auch die Umbauten bei der Mediagroup von langer Hand geplant. Bereits im vergangenen Jahr hatte der WDR als Gesellschafter die Restrukturierung angestoßen. Sein Tochterunternehmen sollte kosten senken und die geschäftlichen Aktivitäten stärker fokussieren. Zudem zeigt offenbar auch hier die vom NRW-Landtag beschlossene Werbezeitenreduzierung im Hörfunk gewisse finanzielle Auswirkungen.

Die Kosten sollen vor allem über einen Arbeitsplatzabbau gesenkt werden. So sollen zwischen 150 und 170 der derzeitigen 470 Vollzeitstellen wegfallen. Sie sollen sozialverträglich abgebaut werden.

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„Mit der Neuausrichtung der WDRmg schaffen wir die Grundlage für eine stabile wirtschaftliche Zukunft des Unternehmens. Das umfassende Maßnahmenpaket zur sozialverträglichen Umsetzung der notwendigen
Schritte in den nächsten sechs Jahren stellt sicher, dass die Belegschaft gut begleitet wird“, sagt Friedhelm Wixforth, Aufsichtsratsvorsitzender der WDRmg.

Geschäftsführer Michael Loeb ergänzt: „Mit einer schlankeren und effizienteren Gesamtstruktur sind die Weichen gestellt für eine schlagkräftige Organisation, die trotz der kommenden Einnahmeverluste wirtschaftlich und erfolgreich agieren kann.“

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Alle Kommentare

  1. Ö-R- Qualitätspersonal wird doch immer gebraucht, die haben bestimmt alle schon warme Arbeits-Plätzchen gefunden.

    Und falls nicht …..

    MUAHAHAHAHAHA

    Viel Spaß mit Hartz

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