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Letzte iPhone 7-Gerüchte: Doch wasserdicht, mit Stift und mit 35 Prozent besserer Performance?

iPhone 7: Apple-Chef Tim Cook freut sich über die Rückkehr des Wachstums
iPhone 7: Apple-Chef Tim Cook freut sich über die Rückkehr des Wachstums

In den letzten Stunden vor der mit Spannung erwarteten iPhone-Keynote schießen die Spekulationen hoch. Möglicherweise könnte Apples neues Smartphone doch um einiges spannender werden als zuletzt gemutmaßt: Wie der stets gut informierte KGI Securities-Analyst Ming-Chi Kuo berichtet, soll das iPhone 7 wie die Apple Watch 2 wasserdicht sein. Noch interessanter ist der Einwurf von Apple-Kenner John Gruber, der spekuliert, dass das neue iPhone wie das iPad Pro mit einem Stift bedient werden könnte.

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Es sah aus, als sollte sich die Vergangenheit wiederholen: Da schließt Erzrivale Samsung im jüngsten Quartal nach Gewinnen fast wieder zu Apple auf, setzte knapp doppelt so viele Smartphones ab und launchte sein 5,7 Zoll großes Phablet Note 7 diesmal auch noch Wochen vor Apples Keynote.

Die Kritiken waren glänzend, die Vorbestellungen noch besser: 15 Millionen Einheiten könnten die Südkoreaner bis Jahresende vom Note 7 absetzen und Apple damit durchaus die ein oder andere Million Absatz streitig machen – doch dann explodierten Akkus. Das Note 7, Samsungs vermeintlich großer Trumpf vor dem iPhone 7-Launch, musste weltweit zurückgerufen und der Verkauf gestoppt werden.

Ming-Chi Kuo: iPhone 7 wird wasserdicht

Größer hätte das Geschenk vor dem mutmaßlich wenig innovativen iPhone 7-Launch für Apple kaum sein können: Der größte Erzrivale ist blamiert, das Momentum verschiebt sich wieder nach Cupertino. Und das, wie es scheint, mit Features, mit denen bislang Samsung punkten konnte.

So berichtet der stets gut informierte Tech-Analyst Ming-Chi Kuo von KGI Securities, dass Apples iPhone 7 wie die Apple Watch 2 bis zu ein Meter Tiefe wasserdicht sein soll – und es damit mit Samsungs Galaxy S7 (edge) und Note 7 aufnehmen würde.

Bringt Apple beim iPhone 7 den Stift zum Einsatz?

Ein anderes Feature, das Samsung seit Jahren bei seinem Phablet Note verwendet, schien bei Apple-Smartphones oder Tablets seit Jahren undenkbar: die Bedienung per Stift (Stylus). Legendär ist Steve Jobs‘ Rant über einen digitalen Stift, der in den 90er- und Nullerjahren beim Palm Pilot zum Einsatz kam: „Wer will einen Stylus? Man muss einen kaufen und mit sich herumtragen und verliert ihn. Keiner will einen Stylus…“

Acht Jahre später waren Tim Cook und Phil Schiller offenbar anderer Meinung und boten genau das anno 2015 unter einem anderen Namen an: Zum iPad Pro konnte man einen „Pencil“ erwerben – für 99 Dollar zusätzlich.

Interview mit indischem TV nährt Pencil-Gerüchte

Der äußerst gut vernetzte Apple-Blogger John Gruber, der schon mal die Apple-Veteranen Eddy Cue und Craig Federighi für ein Exklusiv-Interview vor das Mikro bekommt, wärmte am Wochenende ein Tim Cook-Interview vom Mai auf, in dem der Apple-CEO den bemerkenswerten Satz fallen ließ, es sei unglaublich, was man mit dem Pencil auf einem iPad oder iPhone anstellen könnte.

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Grubers Schlussfolgerung: Entweder Cook habe sich versprochen oder verplappert – oder niemand sei seinerzeit im indischen Fernsehen der Wink mit dem Zaunpfahl aufgefallen. Wenn Apple Samsungs Note 7 direkt kontern möchte, dürfte sich die Pencil-Kompatibilität auf das 5,5 Zoll große iPhone 7 Plus beschränken.

Stärkere Performance, schwächere Absätze?

Andere schlagkräftige Argumente für das iPhone 7 könnte Apple in einer deutlichen Performance-Steigerung liefern. So sollen die Benchmark-Tester von GeekBench bereits ein iPhone 7 auf Herz und Nieren getestet haben. Ergebnis: Das iPhone 7 soll dem aktuellen Modell iPhone 6s um 35 Prozent in der Performance überlegen sein, wie das Apple-Blog 9to5Mac berichtet.

Ob die Kaufanreize reichen, um Apples zuletzt zweistelligen Einbruch der iPhone-Absätze zu stoppen, ist unter Analysten hoch umstritten. Wie das Blog MacRumors berichtet, rechnet Ming-Chi Kuo bis Jahresende nur noch mit 60 bis 65 Millionen verkauften iPhone 7, den 82 Millionen verkaufte iPhone 6s im Vorjahr gegenüberstehen.

Zweistelliger Absatzrückgang im Weihnachtsquartal?

Die taiwanische Wirtschaftszeitung DigiTimes berichtete dagegen am Montag, Apple habe seine Produktionsaufträge bei Zulieferern um 10 Prozent hochgefahren. Ursprünglich soll der wertvollste Konzern der Welt für das iPhone 7 bis Jahresende lediglich mit 60 Prozent der Absätze des iPhones 6s kalkuliert haben, berichtet die DigiTimes weiter.

Die Schätzungen von Ming-Chi Kuo würden sich damit wieder decken – und Apple vor einem Weihnachtsquartal mit zweistelligen Absatzrückgängen beim iPhone stehen.

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