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Aust-Nachfolge geklärt: Ulf Poschardt übernimmt Chefredaktion von WeltN24

Stefan Aust (l.) hat die Nachfolge als Chefredakteur geklärt: Ulf Poschardt übernimmt
Stefan Aust (l.) hat die Nachfolge als Chefredakteur geklärt: Ulf Poschardt übernimmt

Das ging schneller als erwartet: Herausgeber Stefan Aust hat seine Nachfolge als Chefredakteur von WeltN24 geklärt und beruft ab sofort Stellvertreter Ulf Poschardt zum obersten Blattmacher. Poschardt war bereits unter Austs Vorgänger Jan-Eric Peters stellvertretender Chefredakteur. In seiner Position wird der neue Chefredakteur verantwortlich für Welt, WamS und den Sender N24 sein.

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Laut Mitteilung aus dem Hause Axel Springer hat Poschardt seinen neuen Posten bereits angetreten. Stefan Aust hatte die Chefredakteursposition seit dem 1. Januar 2016 zusätzlich zu seiner Herausgebertätigkeit kommissarisch inne, nachdem Jan-Eric Peters zu Springers Startup Upday gewechselt war. Austs Herausgebervertrag von WeltN24 war erst vor Kurzem um weitere drei Jahre verlängert worden und läuft noch bis Ende 2019.

Mathias Döpfner, Springer-Vorstand und selbst ehemaliger Chefredakteur der Welt zur Personalie: „Ulf Poschardt und Stefan Aust werden das publizistische Profil der Marke auch in Zukunft stärken. Stefan Aust danke ich dafür, dass er neben seinen Aufgaben als Herausgeber in den letzten Monaten mit enormer Tatkraft, journalistischer Leidenschaft und persönlichem Engagement eine entscheidende Phase im Zusammenwachsen von Welt und N24 geprägt hat.“

Aust beteuert, Poschardt sei sein Wunschkandidat als Chefredakteur gewesen. „Wir werden das fortsetzen, was wir nun schon seit einigen Monaten erfolgreich tun: Aus Digital, TV und Print eine Welt in drei Dimensionen formen.“

Poschardt ist seit 2015 Stellvertreter des Chefredakteurs WeltN24. Vorher war er mehrere Jahre Stellvertretender Chefredakteur der Welt am Sonntag und danach der Welt-Gruppe. Mit der Personalie gehen weitere Änderungen in der blauen Gruppe des Hauses einher. So wird Oliver Michalsky vom stellvertretenden Chefredakteur für WeltN24 zum Stellvertreter des Chefredakteurs berufen. Michalsky ist vorwiegend für die Online-Aktivitäten von WeltN24 verantwortlich. Neue stellvertretende Chefredakteurin wird spätestens zum 1. Januar 2017 Dagmar Rosenfeld, zuletzt im Politikressort der Zeit tätig. Beat Balzli ist wie bisher als stellvertretender Chefredakteur WeltN24 vor allem für die WamS verantwortlich.

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Alle Kommentare

  1. Jetzt muss nur noch der völlig missglückte Titel Die Welt wieder in eine ruhige, typographisch anständige, überzeugende Form gebracht werden. Die jetzte Fsssung ist eine optische und inhaltliche Katsstrophe, für die der Entwickler – meines Wissens nach: Erik Spiekermann – sein Honror schleunigst für einen guten Zweck spenden sollte, am besten für die Layoutschule.

  2. Dann wollen wir hoffen, dass es mit Interviews im Regierungs-Verlautbarungs-Stil à la BILD mit Frau Merkel am Samstag vorbei ist. Diekmann, Reichelt, Koch haben tausend Mal schon vorher gehörte Sätze von Frau M. veröffentlicht und kamen sich ganz toll vor. Echtes Hinterfragen der ewig gleichen Antworten – Fehlanzeige. Die Bürger kaufen die Zeitungsblätter, niemand sonst. Ich erwarte von Medien, dass sie sich nicht gemein machen mit angeblichen humanitären Imperativ-Entscheidungen der Politik. Sie zu überprüfen kann doch nicht nur die Aufgabe der Historiker sein?! Wozu brauchen wir überhaupt Zeitungen mit dem Ruf (und dem Privileg) „Pressefreiheit“ auf den Lippen, wenn sie nur Regierungs-Statements bringen und Teil dieser Mischpoke (aka „Familie“ oder auch Establishment) sind, stolz darauf, wenn Frau Merkel oder andere „wichtige Personen“ aus der Politik bei irgendwelchen edlen „Springer“-Festen sind. Ist ja in Ordnung, dass man sich als großes Medienhaus „schmückt“ mit „großen Politikern“ und stolz und eitel auf Fotos mit drauf ist…als Her und Frau Wichtig. Aber eigentlich werden Medien mit dem hohen Gut „Pressefreiheit“ ausgestattet, weil sie die Politik beobachten, Mißstände benennen, aufdecken und vehement dagegen vorgehen sollten – im Sinne des Volkes. Für Eideidei-Fotoshootings und Verlautbarungs-Berichte braucht’s keine Pressefreiheit. Dafür reichen die wunderbaren Freundschaften, die man auf Festen, Preisverleihungen, „Events“ und sonstigem Gedöns beobachten kann. Alsdann Herr Poschardt… man kennt Sie durchaus als „Tacheles-Redner“. Packen Sie’s an! Wenn Herr Döpfner und Friede Sie lassen, grins* Dann ist Ihnen ein Abo sicher.

  3. immer wieder interessant, wie so selbsternannte „Mover&Shaker“ selbst nach einem Vollcrash (Vanity Fair Deutschland) durch das soziale Netz von Springer aufgefangen werden. Vorbildlich von Springer. 😉 Dabei schimpft die Springer-Presse doch immer so auf den „bösen Sozialstaat“. Jetzt ist Poschi sogar Chefredakteur der Welt-Gruppe. Was sagt man dazu. Wer hätte das nach dem SZ-Magazin Debakel (gefakte Interviews) sowie dem besagten Vanity Fair Vollcrash für möglich gehalten.

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