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iPhone 7-Keynote am Mittwoch: Was Apple-Fans von der Neuauflage erwarten können

iPhone 7: Apple-Chef Tim Cook freut sich über die Rückkehr des Wachstums
iPhone 7: Apple-Chef Tim Cook freut sich über die Rückkehr des Wachstums

Zwei Tage noch müssen Apple-Fans warten, dann ist es so weit: An diesem Mittwoch hält der iKonzern seine mit Spannung erwartete Keynote ab, auf der das iPhone 7 und die Apple Watch 2 vorgestellt werden dürften. Zum iPhone 7 sickerten in den vergangenen Tagen immer neue Enthüllungen durch: So dürfte die Zeit des Mini-Speichers von 16 GB endlich abgelaufen sein und Apple beim iPhone 7 bis zu 256 GB Speicher anbieten. Auch neue Beats-Kopfhörer werden anlässlich des Endes der Kopfhörerbuchse erwartet.

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Die Zeit des Wartens ist vorbei – an diesem Mittwoch ist für Apple-Fans endlich wieder iDay: Die jährliche iPhone-Keynote steigt am 7. September. Apple nahm das Großereignis zum Anlass, um fünf Jahre nach der Registrierung bei Twitter endlich den ersten Tweet abzusetzen, der auf die Keynote verweist:

Apples neues Smartphone, das aller Voraussicht nach als iPhone 7 in zwei Modellen in 4,7 und 5,5 Zoll vorgestellt werden wird, dürfte allerdings praktisch identisch wie die Vorgängermodelle iPhone 6/6s aussehen und nur unter der Oberfläche größere Veränderungen erfahren.

Ende des Home-Buttons und bessere Kamera absehbar

So war in den vergangenen Wochen zu hören, dass Apple mit den neuen iPhones einen anderen Home-Button einführen will, der weniger empfindlich sei als das aktuell klickbare Modell. Auch die Kamera – traditionell eines der wichtigsten Differenzierungskriterien beim Smartphone-Kauf – dürfte deutlich verbessert werden, aber weiter mit 12 Megapixeln auflösen.

Wie Bloomberg berichtet, dürfte vor allem das 5,5 Zoll große iPhone Plus-Modell deutlich aufgewertet und mit einer sogenannten Dual Kamera ausgestattet werden, die über zwei Linsen verfügt, die gleichzeitig auslösen und so zu einem schärferen Bild vor allem in dunklen Räumen führen soll.

iPhone 7: Kippt Apple den 3,5-mm dicken Klinkenanschluss?

Eine andere Veränderung dürfte indes vielen Apple-Fans aufstoßen: Der Techpionier aus Cupertino dürfte den seit den ersten Modellen bekannten Kopfhöreranschluss kippen. So soll der 3,5-mm Klinkenanschluss, der seit Jahrzehnten gängiger Standardanschluss für Kopfhörer ist, im neuen iPhone gänzlich wegfallen. Kopfhörer sollen künftig über den Lightning-Connector angeschlossen und drahtlos über die Bluetooth-Funktion genutzt werden.

Was futuristisch klingt und einer noch weiteren Verschlankung des Gehäuses geschuldet sein dürfte, könnte in der Praxis unter den vielen Millionen Anwendern jedoch einen Aufschrei provozieren, schließlich sind die aktuellen Kopfhörer-Modelle mit dem neuen iPhone wohl nicht mehr kompatibel.

PR-GAU mit Ende der Kopfhörerbuchse programmiert

„Wenn beim neuen iPhone wirklich der 3,5-mm-Klinkenanschluss fehlt, werden eine Menge Leute verärgert sein“, prophezeite Apple-Mitbegründer Steve Wozniak vor einer Woche dem wertvollsten Konzern der Welt.

Als Trostpflaster dürfte Apple Käufern einen Adapter beilegen, mit dem alte Kopfhörer mit Klinkenstecker weiterhin genutzt werden können, wie das Blog AppleInsider berichtet.

Der übernommene Kopfhörerhersteller Beats dürfte zwei Jahre nach der Akquisition unterdessen seine ersten neuen Produkte unter dem Dach von Apple vorstellen – drahtlose oder mit dem neuen Lightning Anschluss betriebene Kopfhörer, die iPhone-Käufern zur Anschluss-Umstellung gleich den Anreiz auf neue Modelle liefern sollen.

Ob Apple eigene drahtlose Kopfhörer – „AirPods genannt“ – vorstellen oder dem iPhone 7 gar beilegen wird,  wurde zuletzt ebenfalls gerüchteweise verbreitet.

Mehr Speicher – und das Ende des 16 GB-Modells?

Punkten dürfte Apple dagegen mit einem deutlichen Verbesserung in der Speicherkapazität: Einerseits wurden in den vergangenen Tagen Verpackungen mit einer Beschriftung von 256 GB gesichtet. Das für viele Nutzer leidige Speicherproblem wäre demnach mit einer Verdopplung der Kapazität in der größten Version gelöst.

Doch auch für Einsteiger scheinen sich die Aussichten zu verbessern: Das kleinste iPhone-Modell, das jahrelang mit nur 16 GB Speicher ausgeliefert wurde, scheint nun auf 32 GB aufgestockt zu werden. 64 oder 128 GB dürften damit die neue Mittelklasse bilden.

Neue Schwarztöne fürs iPhone?

Es wird interessant zu beobachten sein, ob Tim Cook durch die Neugestaltung der Speicherkapazität eine Margen-Verschlechterung zu beklagen hat, weil möglicherweise weniger Nutzer zum teuersten Modell greifen als bisher.

Farblich scheint Apple mit Schwarztönen neue Anreize zu bieten: So soll Gerüchten zufolge der Farbton ‚Space Gray‘ zugunsten von zwei neuen Schwarztönen geopfert werden – ein mattes Schwarz und ein glänzendes „Piano-Schwarz“, wie AppleInsider berichtet.

Apple Watch vor zwei Updates

Deutlich mehr im Schatten stehen dürfte unterdessen die jüngste Produktkategorie – die Apple Watch. Wie der stets gut unterrichtete Apple-Analyst Ming-Chi Kuo von KGI Securities bereits im August berichtete, dürfte Apple-CEO Tim Cook demnach in zwei Tagen gleich zwei neue Modelle der Smartwatch präsentieren.

Einerseits rechnet Kuo mit einer marginalen Überholung des aktuellen Modells, das einen besseren Prozessor erhalten und stärkeren Wasserschutz aufweisen soll.

Erst 2017 dürfte Apple wieder größere Innovationen präsentieren

Die eigentliche Neuheit wird dann als Apple Watch 2 ins Weihnachtsgeschäft geschickt. Einen verbesserten Akku, ein GPS-Modul und ein Barometer soll die zweite Generation von Apples Smartwatch demnach aufweisen – noch nicht aber den viel erwarteten Mobil-Chip, der die Apple Watch vom iPhone unabhängig machen würde und der genauso wie ein runderneuertes iPhone 8 erst 2017 erwartet wird.

Entsprechend verhalten könnten Apples mutmaßlich eher evolutionäre Produktneuheiten am Mittwoch aufgenommen werden. Auf neue iPads und Macs müssen Apple-Fans aller Voraussicht nach ebenfalls weiter verzichten.

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Alle Kommentare

  1. Immer nur Apple. Och menno!
    Ich vermisse jegliche Information zu Samsung hier auf ihrem Portal, zb zum aktuellen Rückruf/Umtausch weltweit. Ist Samsung keine Meldungen wert, immerhin verkaufen die doch viel mehr Smartphones!

    1. Nein. Samsung ist irgendein daher gelaufenes unseriöses Unternehmen, das KEINE Meldung wert ist. Der Samsung Chef sitzt im Gefängnis und Samsung baut jetzt schon Bomben a la Note 7…

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