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„Promi Big Brother“ startet einen Tick besser als 2015, aber erneut deutlich schwächer als 2013 und 2014

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"Promi Big Brother"

Die vierte "Promi Big Brother"-Staffel ist am Freitagabend etwas besser angelaufen als im vergangenen Jahr: 1,18 Mio. 14- bis 49-Jährige reichten für den Tagessieg und 15,4%. 2015 gab es noch 14,9%. Die Nummer 1 im Gesamtpublikum hieß am Freitag aber "Der Kriminalist": 4.05 Mio. sahen die ZDF-Krimiserie - mehr als das "Pechvögel"-Special von "Wer wird Millionär?".

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Das sind die fünf Dinge, die Sie über die Quoten vom Freitag wissen müssen:

1. „Promi Big Brother“ stärker als 2015 – aber weit entfernt von 2013 und 2014

2,28 Mio. sahen am Freitagabend insgesamt die längliche Einzugs-Show von „Promi Big Brother“ bei Sat.1. Der Marktanteil lag damit bei guten 9,9%. 15,4% gab es bei den 14- bis 49-Jährigen – mit 1,18 Mio. jungen Zuschauern gewann „Promi BB“ damit auch den Tag. Zum Vergleich: 2015 startete die Staffel noch mit 14,9%, also etwas schwächer. 2013 und 2014 gab es hingegen 22,6% und 19,2%. Diese Zahlen waren am Freitag unerreichbar. Die „Knallerfrauen“ fielen nach dem Ende der Show um 23.40 Uhr direkt auf blassere 10,0%. Dafür gab es bei sixx für die „Promi Big Brother Late Night Show“ ab 23.50 Uhr mit immerhin 100.000 14- bis 49-Jährigen noch starke 2,8%.

2. ZDF-„Kriminalist“ besiegt „Wer wird Millionär?“-Special und ARD-Film

Im Gesamtpublikum setzte sich „Der Kriminalist“ durch: 4,05 Mio. schalteten die ZDF-Serie ein – 15,8%. Hinter der 20-Uhr-„Tagesschau“ des Ersten (3,73 Mio. / 16,9%) folgt das „Wer wird Millionär?“-Special „Zweite Chance für Pechvögel“, von dem man etwas mehr erwartet hatte als 3,65 Mio. Seher und 14,1%. Aber immerhin: Das reichte aus, um den zweiten ZDF-Krimi „Letzte Spur Berlin“ (3,53 Mio. / 13,2%) und den ARD-Film „Mona kriegt ein Baby“ (2,85 Mio. / 10,9%) zu besiegen.

3. ProSieben-Filme unter 10%, „WWM“ im jungen Publikum blass

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Bei den 14- bis 49-Jährigen gewann also „Promi Big Brother“ den Freitag. Das einzige weitere Programm, das mehr als 1 Mio. 14- bis 49-Jährige anlockte, war RTLs „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ – mit 1,10 Mio. und 19,8%. „Wer wird Millionär? – Zweite Chance für Pechvögel“ erreichte im Anschluss noch 980.000 junge Menschen, kam damit nur auf allenfalls mittelmäßige 12,2%. Noch deutlicher unter dem Soll landete am Abend ProSieben: Mit „Bad Teacher“ gab es um 20.15 Uhr nur 650.000 14- bis 49-Jährige und 8,1%, mit „Der Diktator“ danach 710.000 und 9,4%.

4. RTL II punktet mit „RoboCop“

In der zweiten Privat-TV-Liga setzte sich unterdessen RTL IIs Free-TV-Premiere des „RoboCop“-Remakes durch: 600.000 14- bis 49-Jährige entsprachen guten 7,4%. Vox kam mit seinem „Law & Order: SVU“-Marathon um 20.15 Uhr nur auf 4,9%, um 21.10 Uhr auf 6,1%, um 22.05 Uhr auf solide 6,7% und erst nach 23 Uhr auf gute 7,8%. Ähnlich das Bild bei kabel eins mit „The Mentalist“: Nach 4,2% und 5,0% gab es hier schon um 22.05 Uhr gute 6,5%, um 23 Uhr und 23,55 Uhr sogar noch grandiose 7,7% und 8,7%.

5. NDR und BR stark mit Heimatgefühlen

Bei den kleineren Sendern lief es für das NDR Fernsehen am gesamten Freitagabend super: Zunächst erreichte „Die Nordstory – Sommer am Mittellandkanal“ 900.000 Zuschauer und 3,5%, danach gab es für „Föhr… mit Judith Rakers“ 990.000 Neugierige und 3,7%, ab 22 Uhr dann für „Bettina und Bommes“ 790.000 und 4,2%. Noch bessere Talk-Quoten erzielte der „Kölner Treff“ im WDR Fernsehen: 1,04 Mio. sahen zu – 5,1%. Heimat spielte auch im BR Fernsehen um 20.15 Uhr eine Rolle: Für die „Musik in den Bergen“ entschieden sich 900.000 (3,4%). Und natürlich war auch wieder ein zdf_neo-Krimi erfolgreich: „Lewis“ mit 850.000 und 3,3%. Die Nummer 1 im Pay-TV war die 17-Uhr-Stunde von Sky Sport News: 70.000 entsprachen 0,6%.

Hier finden Sie bei MEEDIA täglich die Top 20 des Gesamtpublikums und der 14- bis 49-Jährigen. Eine Liste aller Quoten-Analysen der Vergangenheit lesen Sie immer an dieser Stelle.

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