Spiegel und stern solide mit Terror- und Amok-Titeln, Focus versagt mit „Absturz der Deutschen Bank“

covercheck0830.jpg
Die Ausgaben 31/2016 von Spiegel, stern und Focus

An die Zahlen der Vorwoche, als alle drei großen Wochenmagazine überdurchschnittliche Kiosk-Verkäufe verzeichnete, kamen Spiegel, stern und Focus zwar nicht heran, doch zumindest Der Spiegel und der stern landeten erneut über dem Soll. Verantwortlich dafür sind u.a. Titelgeschichten zum Themenkomplex Terror und Amok. Der Focus hingegen blieb diesmal schwach.

Anzeige

Der Spiegel titelte auf seiner Nummer 31/2016 mit sehr düsterer Optik: „Sind wir stärker? Wie Deutschland sich gegen den Terror wehren kann“. Immerhin 225.801 Leute griffen im Einzelhandel zu. Das sind zwar etwa 8.000 weniger als in der Vorwoche, aber mehr als im Durchschnitt der jüngsten 12 Monate (223.400) und mehr als im Durchschnitt der jüngsten drei Monate (213.200). Im Gesamtverkauf, inklusive Abos, Lesezirkeln, Bordexemplaren, etc. erreichte das Heft eine Auflage von 789.728 Exemplaren, darunter auch 53.181 ePaper.

Der stern 31/2016 verkaufte sich im Einzelhandel unterdessen 188.042 mal. Damit liegt er unter den drei Vorwochen und unter dem 12-Monats-Normalniveau von aktuell 192.200 Einzelverkäufen, aber immerhin über dem 3-Monats-Normalniveau von 183.700 Exemplaren. „Wütend bis in den Tod“ titelte das Magazin und weiter: „Jung, männlich, radikal – die Attentäter von Nizza, Würzburg, München und Ansbach. Was sie verbindet, was sie so gefährlich macht“. Der Gesamtverkauf lag bei 669.934 Exemplaren – 16.833 davon waren ePaper.

Verlierer der Woche ist im Cover-Check diesmal der Focus: Mit 62.917 Einzelverkäufen liegt er nicht nur rund 23.500 Exemplare unter der Vorwoche, sondern auch unter den Durchschnittszahlen der jüngsten 12 Monate (71.000), bzw. drei Monate (66.300). Als einziges der drei Magazine titelte es nicht mit der Gewalt-Welle des Julis, sondern mit dem „Absturz der Deutschen Bank“. Interessiert hat, „wie aus Deutschlands mächtigster Bank die größte Gefahr für das globale Finanzwesen wurde“, nur wenige. Auch hier der Blick auf den Gesamtverkauf: Er lag bei 478.075, inklusive 24.041 ePaper.

Mit unserem Cover-Check-Tool können Sie jederzeit sehr flexibel die vergangenen und aktuellen Einzelverkäufe von Spiegel, stern und Focus analysieren.

Anzeige
Anzeige

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Anzeige