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Brigitte Nielsens „Wirt sucht Liebe“ startet miserabel, großes Interesse am Erdbeben-„Brennpunkt“

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Brigitte Nielsen in "Wirt sucht Liebe"

Die Auftaktausgabe zur neuen RTL-II-Kuppelreihe "Wirt sucht Liebe" hat das Publikum weitgehend kalt gelassen. Nur 800.000 sahen insgesamt zu, in der jungen Zielgruppe gab es schwache 4,2%. Deutlich besser lief es für "Breaking Dawn" bei Vox, die Tagessiege gingen aber an den Erdbeben-"Brennpunkt" im Ersten und RTLs "Gute Zeiten, schlechte Zeiten".

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Das sind die fünf Dinge, die Sie über die Quoten vom Donnerstag wissen müssen:

1. Nur geringes Interesse an Brigitte Nielsens „Wirt sucht Liebe“

Es war zwar nur die Auftaktsendung, in der die Wirte vorgestellt wurden, die dann im kommenden Jahr in der regulären Staffel nach der Liebe suchen, doch das Interesse an dieser Auftaktsendung dürfte RTL II nun bange Monate bereiten. 390.000 14- bis 49-Jährige, Platz 52 in den Tages-Charts und ein Marktanteil von 4,2% sind sicher nicht das, was man sich für die Reihe mit Brigitte Nielsen vorgestellt hatte. Vor allem die 14- bis 29-Jährigen, bei denen RTL II sonst Marktanteile von durchschnittlich über 8% holt, schalteten weg: 3,3% gab es hier nur. Den besten Marktanteil gab es mit 5,5% noch bei den 30- bis 39-Jährigen.

2. Fast nur Nachrichten und Erdbeben-Sondersendungen behaupten sich gegen das Sommerwetter

Letztlich war der Sieger des TV-Tages der Ausschaltknopf. Offenbar haben viele Menschen die Zeit lieber auf dem Balkon, im Garten oder irgendwo anders an der frischen Luft verbracht. Denn: 3,73 Mio. Zuschauer reichten, um den ersten Platz in den Tages-Charts zu holen. Gelungen ist das dem „Brennpunkt: Das Erdbeben – Tod und Zerstörung in Italien“. Ohnehin gab es vor allem Interesse an Info-Programmen: Die 20-Uhr-„Tagesschau“ belegt Platz 3, das „heute-journal“ Rang 4, die 19-Uhr-„heute“-Ausgabe Platz 6 und auch das „ZDF spezial“ zum Erdbeben findet sich in der Top Ten. Stärkstes Nicht-Info-Programm war der ARD-Krimi „Zorn – Tod und Regen“ mit 3,55 Mio. Sehern und 14,0% auf dem zweiten Rang.

3. ProSieben versagt mit „So Undercover“, Sat.1 punktet mit „Criminal Minds“

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Zu den Verlierern des Abends gehört ProSieben: Die Free-TV-Premiere von „So Undercover“ lockte nur 600.000 14- bis 49-Jährige – miese 6,9%. Besser lief es für Sat.1, das mit dreimal „Criminal Minds“ gute 11,2%, 10,6% und 12,6% erreichte. RTL blieb mit „Doctor’s Diary“-Reruns hingegen auch unter dem Soll – bei 11,7% und 11,8%. Den Tagessieg schnappte sich RTL dennoch: mit „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ und 1,31 Mio. 14- bis 49-Jährigen bzw. 19,3%.

4. Starke Zahlen für „Breaking Dawn“ bei Vox

Deutlich besser als für RTL II lief es am Abend für Vox: Die Wiederholung von „Breaking Dawn – Biss zum Ende der Nacht (1)“ lockte immerhin 910.000 14- bis 49-Jährige an – stolze 10,5%. Bei RTL II holten „Die Kochproris“ vor „Wirt sucht Liebe“ bessere 5,8%, der „Frauentausch“ nach „Wirt sucht Liebe“ 6,4%. Unter 5% landete hingegen kabel eins mit Tim Burtons „Batman“ – 410.000 junge Zuschauer reichten nur für blasse 4,8%.

5. „Neo Magazin Royale“ kehrt mit gewohnt guten Quoten zurück, Champions-League-Auslosung siegt im Pay-TV

Bei den kleineren Sendern punktete auch am Donnerstag zdf_neo – diesmal aber nicht mit einem Krimi. Jan Böhmermanns „Neo Magazin Royale“ kehrte mit guten Quoten zurück: 330.000 Gesamt-Zuschauer entsprachen 1,8%, 160.000 14- bis 49-Jährige 2,2%. Noch besser lief es im jungen Publikum für Super RTLs „Raus aus den Schulden“ mit 380.000 und 4,1%. Im Gesamtpublikum setzte sich „Länder – Menschen – Abenteuer“ im NDR Fernsehen an die Spitze der kleineren Sender: 950.000 Seher entsprachen um 21 Uhr 3,7%. Die Pay-TV-Wertung gewann die Auslosung zur Champions League: 90.000 Fans sahen sie ab 17.30 Uhr bei Sky Sport News zu – starke 0,7%.

Hier finden Sie bei MEEDIA täglich die Top 20 des Gesamtpublikums und der 14- bis 49-Jährigen. Eine Liste aller Quoten-Analysen der Vergangenheit lesen Sie immer an dieser Stelle.

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