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Wann und warum Netflix die Welt erobern wird und in Deutschland noch kein Mega-Erfolg ist

Im Jahr 2020 soll Netflix die magische 100-Millionen-Nutzer-Marke knacken.
Im Jahr 2020 soll Netflix die magische 100-Millionen-Nutzer-Marke knacken.

Streaming-Anbieter wie Netflix und Amazon Prime lassen sich nicht gern in die Karten schauen. Zahlen? Gibt's nicht. Eine Prognose der Marktanalysten IHS Markit bringt nun etwas Licht ins Dunkel: Demnach werden die internationalen Netflix-Kunden bereits 2018 in der Überzahl sein und den US-Heimatmarkt hinter sich lassen. An den deutschen Abonnenten liegt das aber nicht.

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Zur Zeit hat Netflix knapp 80 Millionen zahlende Kunden – davon kommt die Mehrheit (rund 47 Millionen) aus den USA. Aber nicht mehr lange, wie die Marktanalysten von IHS Markit nun prognostizieren: 2018 sollen die internationalen Netflix-Kunden den US-Heimatmarkt erstmals überholen, im Jahr 2020 soll der Streaming-Riese dann 75 Millionen internationale Kunden mit Film- und Serienstoff auf Abruf versorgen. Und 100 Millionen Nutzer weltweit verzeichnen.

Grund für die rosigen Zukunftsaussichten: Zum einen ist die Online-Videothek seit Anfang des Jahres in 190 Ländern präsent, zum anderen würden (zunehmend) synchronisierten Inhalte die Nutzerzahlen „dramatisch“ in die Höhe schnellen lassen, so Chef-Analystin Irina Kornilova. Daher würde Netflix schon dieses Jahr einen internationalen Wachstumssprung von satten 38 Prozent schaffen, mit knapp drei Millionen neuen Nutzern aus aller Welt.

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Doch wer sind die Spitzenreiter außerhalb der USA? Die Zahlen sind überraschend: In Europa zahlen bis Ende 2016 rund sechs Millionen Briten für Netflix, in den Niederlanden und Skandinavien sollen dann etwa 5,4 Millionen ein Abo besitzen. Und Deutschland? Empfiehlt sich offenbar nicht für einen Netflix-Hotspot: Bis 2020 sollen – aufgrund der starken Konkurrenz von Amazon Prime und dem immer noch dominanten Free-TV – nur rund 2,2 Millionen Bundesbürger erreicht werden.

 

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Alle Kommentare

  1. Danke an den ersten Kommentar!
    .. hinzu kommt in Deutschland noch, dass jeder Haushalt im Monat fast das Doppelte eines Netflix-Abos für den öffentlichrechtlichen Rundfunk bezahlen muss, nämlich zZt 17,50€ ohne Aufstiegsmöglichkeit. Da bleibt bei den vielen schmalen Gehältern häufig kein Geld mehr für einen weiteren, freieren Dienst.

  2. FreeTV ist das eine.

    Aber man braucht nicht mal Abo denn es gibt PREPAID ohne Kreditkarte und ohne Lastschrift wie es bei der vorletzten ct mal wieder für einen anderen Pay-TV-Anbieter in „Vorsicht Kunde“ beschrieben wurde.

    Also man geht zum Penny und zieht eine der 15-Euro-Karten aus dem Regal und bezahlt an der Kasse.
    Das UHD-Paket erlaubt 4 verschiedene Personen gleichzeitig an unterschiedlichen Geräten (also Oma, Opa, Mutter, Vater) verschiedene Sachen gucken zu können (glaube ich): 14 Euro 4*UHD (?)
    Das HD-Paket (Standard) sind 2 Streams (Mann/Frau) in FullHD.
    Das kleinere Paket ist wohl nur 1 PAL-Stream. Digitales PAL sieht immer noch besser aus (DVB-T1 beweist es täglich oder die normalen nicht HD-Sender auf Astra) als die analog-Aufnahmen aus den 90ern.

    Sowas schreibt die Presse halt nicht dazu und nicht jeder geht zu Penny und bei den anderen Supermärkten (Edeka, Rewe, Lidl, Aldi, Plus, Netto, Norma, Kaufland, Real,…) habe ich es nicht gesehen oder die habe ich nicht in der Nähe.

    Als Booster gibts angeblich kaum Einschränkungen für die 4 bzw. 2 Personen. Muss also wohl nicht dieselbe Haushalt (also IP-Nummer) sein. D.h. man kauft sich als UHD-1-Besitzer-Single-Man-Charlie-Harper das UHD-Paket und trägt die Eltern als zusätzliche Nutzer ein oder wie auch immer das funktioniert. ACHTUNG . VORHER GENAU SCHAUEN und Bekannte fragen. Die App ist ja wohl kostenlos und da sieht man dann ja was/wie es funktionieren könnte und ob/wie man die Gutschein-PREPAID-Codes eingeben kann.

    Denn vermutlich Millionen No-DSL-Opfer kriegen kein bezahlbares Breitband bundesweit wie es rot-grün 2000 versprochen hatte. Diese 10-20% der Gesamt-Bevölkerung sind von allen breitbandigen Internet-Angeboten dauerhaft ausgeschlossen. Viele leben im Sommer im Schrebergarten und oder Datsche oder Camping und da bleibt halt nur Satellit für 60 Euro für eine Lidl/Aldi/Baumarkt-Camping-Schüssel für Astra-1 oder halt DVB-T. Danke Rot-grüne UMTS-Auktion und rot-grüne WiFi-Politik. Auch AfD ist das Thema vermutlich egal.
    In angeblich primitiven rückständigen Ländern (also wo Bank-Konten nicht jeder hat was in diesem Fall den besten Vorteil überhaupt produziert:) gibt es PREPAID Guthaben mit SECHS Gigabyte für 10 EURO !!! Gibts das hier bei Aldi-Talk oder Fonic und den vielen anderen Prepaid-Anbietern ? Na also. Danke Wirtschafts-Presse. Wer nicht kritisiert wird auch nicht besser…
    Von daher hat Netflix vielleicht weltweit Prepaid.

    Und mit Opera (ob Browser und/oder OperaVPN(iOS) bzw. OperaMax(Adroid, ich glaube nicht) kann man vielleicht sogar weltweit und von Mallorca zugreifen und die Verwandten aus Deutschland nennen die Prepaid-Codes oder haben Oma und Opa sowieso schon eingetragen und jeder ist glücklich.
    Allerdings macht die Content-Industrie Druck, so das Netflix VPN bekämpfen muss obwohl die das gar nicht wollen. Danke Wirtschafts-Presse. Wenn man hingegen keine iPhones und Jeans in New York mehr kaufen dürfte, gäbe es wohl einen Aufstand der empörten(TM) Qualitäts-Leistungsschutz-Edel-Feder-Super-Journalisten…

    Dank der Berichterstattung (copy-paste-PR/Agentur-Meldungen) weiss keiner, wie bequem und Anti-Lastschrift-Frei und somit sicher und besser vor Lastschrift-Abzocke Netflix überlegen einfach hier ohne Kosten-Explosion vermutlich empfangbar ist. Schon das ist ein guter Grund, Netflix gegenüber anderen Anbietern zu bevorzugen.
    Eine gute rot-grüne Regierung hätte Verbraucher-Grundrecht auf Prepaid durchgesetzt.

    AfD (oder Piraten oder Grüne oder SPD) sollten iPad-Rentnern helfen, gut und günstig Netflix (wenn es geht auch in Mallorca) zu empfangen. Dann wird man aus Dank gewählt und landet nicht in PayTV-Abo-Fallen.

    Die meisten Leute nutzen Mediatheken nicht. Computer sind viel zu kompliziert. Man muss die Hürden immer kleiner machen. Sprachsteuerung ist ein Weg dazu.
    Eine TV-Werbung für eine Mediathek meinte mal „bei uns müsst Ihr nicht alle Eure Privat-Daten eingeben“ ! Oder die Telekom-Werbung macht aktuell Hinweis, das Bestandskunden (nicht wie bei Konkurrenten) übervorteilt werden um billig-Angebote an Neu-Kunden für bessere Bilanz-Zahlen zu machen und die Telekom-Bestands-Kunden gut behandelt werden. HOT (Mobilfunk-Tarif vermute ich) macht Werbung für Bestpreis-Garantie bei Hofer (ich glaube das ist Aldis Name in Östereich) und das der Preis nie steigt oder so. Solche Themen und tägliche Probleme und Abzockerei kleiner Kunden interessiert die Wirtschaftspresse praktisch nie und das Volk wird leer geplündert bis überlegene Firmen wie Telekom oder HoT bei Hofer Fehlverhalten der Konkurrenz zu einem Marktvorteil ausbaut. So wie AmazonPrime für US$99/ZweiTage oder hier halt 50Euro/1Tag-Lieferzeit.

    Monats-Abos gibts nicht dank Rot-Grün sondern einzig NUR dank Netflix. DANKE Netflix. Das ist mehr einen Nobelpreis wert als die 100.000 Hühner von Bill Gates. „Danke“ Wirtschaftspresse und Politiker.
    Sky/Premiere hat doch neulich kleine Pakete eingeführt. Darauf warten alle USA-Börsen-Sender in USA auch und auf das Auf-Brechen der bisher dicken/teuren/großen Pakete. Aber hier ist das wohl nicht so wichtig.
    Presserabatte verschleiern vielleicht die wahre Armut vom Volk und somit die Bericht-Erstattung…

    Readly gibts z.B. wohl auch für 5 Geräte oder 5 Familien-Mitglieder und bei Apple evtl auch Familien-Möglichkeiten auch wenn da kaum wer durchblickt und die Presse es nicht für Oma und Opa und Hausfrau und Familie verständlich erklärt.
    Sowas ist also gar nicht unüblich und gute Presse würde immer Vorbilder -Angebote nennen und bekennen, bis die Wirtschaft zum Vorteil für die kleinen Kunden (also die Leser und genau Eure Werbe-Zielgruppen!!!!!!!!!) endlich aufgeben und sich anpassen muss…

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