Anzeige

Wasserknappheit im Westjordanland: ARD wehrt sich gegen Kritik an „Tagesschau“-Beitrag und macht alles noch schlimmer

Im Westjordanland tröpfelt es aus dem Wasserhahn – die ARD wehrt sich gegen Kritik zu einem Beitrag über Wasserknappheit
Im Westjordanland tröpfelt es aus dem Wasserhahn - die ARD wehrt sich gegen Kritik zu einem Beitrag über Wasserknappheit

„Tagesschau“ und „Tagesthemen“ wurden Anfang der Woche massiv für einen Beitrag zur Wasserknappheit im Westjordanland kritisiert. Der Vorwurf: einseitige, pro-palästinensische Berichterstattung. Mittlerweile hat das ARD-Studio Tel Aviv eine Stellungnahme veröffentlicht, die die Gemüter aber nicht beruhigt.

Anzeige
Anzeige

Der Beitrag in der 20-Uhr-Ausgabe der „Tagesschau“ und später noch einmal in den „Tagesthemen“ vom vergangenen Sonntag kam scheinbar ohne aktuellen Anlass: In dem Stück des BR-Journalisten Markus Rosch ging es um Wasserknappheit, unter der Palästinenser im Westjordanland zu leiden haben. Beispielhaft wurde eine Großfamilie gezeigt, deren Vater Wasserflaschen aus dem Supermarkt heranschleppen muss. Die Tochter kann sich nach dem Feriencamp nicht waschen. Die Mutter klagt, dass die Waschmaschine nicht genutzt werden kann. Man esse von Plastiktellern, weil kein Wasser für den Abwasch da ist. Aus dem Hahn tröpfelt es traurig.

Dann tritt ein Hydrogeologe namens Clemens Messerschmid auf, der sagt, dass Israel den Zugang zu Wasser im Westjordanland kontrolliert und der Wassermangel ein gewollter Zustand der „Besatzungsmacht“ Israel sei. Recht schnell regte sich deutliche Kritik an der der einseitigen Darstellung des Problems. Vor allem drei Punkte wurden kritisiert:

1. Offenbar war kurz vor den Dreharbeiten bei der gezeigten Familie ein Wasserrohrbruch, was in den Beiträgen nicht erwähnt wird. Laut Stellungnahme des BR „galt“ der Rohrbruch während der Dreharbeiten aber als behoben.
2. Der als Experte eingeführte Hydrogeologe Messerschmid, der in der ARD im TV als „Wasserschmid“ vorgestellt wurde, war in der Vergangenheit durch Veröffentlichungen aufgefallen, in denen er einseitig Partei für palästinensische Interessen vertritt.
3. Es wurde moniert, dass die israelische Seite nicht oder zu wenig zu Wort kommt.

U.a. der Nahost-Korrespondent Ulrich Sahm erhebt Vorwürfe auf der Website „Honestly Concerned“. Die Website hat sich zum Ziel gesetzt, eine „wahrhaftige Berichterstattung“ über jüdische Themen voranzutreiben. In der „Tagesthemen“-Version des Beitrags wurde immerhin aus dem Off erwähnt, dass Israel die Vorwürfe, die Wasserknappheit im Westjordanland absichtlich zu erzeugen, bestreitet. In der „Tagesschau“-Version fehlte selbst dieser kurze Hinweis. Aber auch mit dem Hinweis vermittelte der Beitrag den überwältigenden Eindruck, dass hier böse Israelis armen Palästinensern das Wasser abgraben.

Es gab zahlreiche Beschwerden wegen des Beitrags gab, u.a. feuerte Bild.de Chefredakteur Julian Reichelt eine ganze Reihe kritischer Tweets in der Sache in Richtung ARD a

Anzeige

Dann veröffentlichte der für das ARD-Studio Tel Aviv zuständige Bayerische Rundfunk eine Stellungnahme.

„Beim Thema Wasserversorgung in den palästinensischen Gebieten scheinen wir jedenfalls einen hochsensiblen Nerv getroffen zu haben, der einiger Richtigstellungen bedarf“, schreibt der Sender. Zum Vorwurf des Wasserrohrbruchs erklärt der BR: „Dazu müssen wir sagen: Diese Unterstellung ist falsch! Als wir gedreht haben, galt der Rohrbruch als repariert.“ Wobei „galt“ hier tatsächlich eine eher schwache Rechtfertigung ist, wie auch Reichelt festhält:

Die angegriffene Reputation des Hydrogeologen Messerschmid verteidigt der BR mit Verweis auf dessen frühere Tätigkeiten und Veröffentlichungen: „Clemens Messerschmid arbeitet seit fast 20 Jahren vor Ort als Hydrogeologe für viele deutsche und einige internationale Organisationen und Stiftungen (GIZ, DED, KfW, CIM; Weltbank, USAID, UN). Er berät auch z.B. Landeszentralen für politische Bildung, Schulbuchverlage und Abgeordnete nahezu aller Fraktionen. In Artikeln unter anderem z.B. für die SZ (10.3.2014, „Wasser und Krieg“) hat er sich mit der Wasserproblematik intensiv auseinandergesetzt.“

Auf die Vorwürfe bezüglich seiner Nähe zur palästinensischen Seite und fragwürdigen früheren Veröffentlichungen, wird nicht eingegangen. Immerhin wird vom BR bedauert, dass die israelische Seite nicht mit einem O-Ton im Beitrag zu Wort kam: „Grund dafür war, dass wir wegen eines hohen jüdischen Feiertages nicht in einer der angefragten Siedlungen drehen durften und uns auch die angefragten Experten abgesagt haben. Wir haben deshalb die israelische Seite aus dem Beitrag unserer ARD-Hörfunk-Studiokollegin zitiert. Die in der Woche zuvor zu diesem Thema mit Yisrael Medad, Sprecher der Siedlung Shilo und COGAT der israelischen Verwaltung für die besetzten Gebiete ein Gespräch geführt hat.“

„Aus journalistischer Sicht“ hält der BR die Vorgehensweise trotzdem für „voll vertretbar“. Man habe hier der „Schnelligkeit den Vorrang gegeben“, will dies künftig aber anders handhaben. Gerade diese Rechtfertigung wirkt nun doch sehr fragwürdig. Zum einen fehlte die Darstellung der israelischen Seite in der „Tagesschau“-Version komplett. In der „Tagesthemen“-Version wird die israelische Sicht kurz erwähnt, allerdings ohne dass Zuschauer erfahren, dass diese Aussage auf einem Rundfunk-Gespräch mit einem Siedlungssprecher beruht. Und schließlich irritiert das Argument der „Schnelligkeit“ und der Verweis auf einen jüdischen Feiertag. Der Beitrag wurde ohne erkennbaren aktuellen Anlass gesendet und hätte wohl ohne Probleme auch Tage oder gar Wochen später ausgestrahlt werden können. Warum hier ein so großer Zeitdruck geherrscht haben soll, wird nicht ersichtlich.

Vollends absurd wird die Rechtfertigung des BR, wenn dann noch als Argument für die Ausgewogenheit angeführt wird, man habe „bewusst darauf verzichtet“, den überproportionalen Wasserverbrauch der israelischen Siedler durch Aufnahmen von Pools und intensiver Bewässerung im Bild zu zeigen. Man versucht also die Vorwürfe der Einseitigkeit dadurch zu rechtfertigen, dass man sogar noch viel manipulativer hätte berichten können. Das wirkt, um es freundlich zu sagen, schräg. Als Zuschauer weiß man nun gar nicht mehr, was man von dem Beitrag bei dem offenbar komplizierten Thema noch halten soll. Informationen werden unterschlagen (Hintergrund des „Experten“, Wasserrohrbruch), O-Töne werden nur von einer Seite gesendet. Und als Rechtfertigung wird erklärt, man hätte ja noch viel manipulativer berichten können.

Der Beitrag wirft Fragen auf und die ARD schafft es mit ihrer Stellungnahme nicht, diese zu beantworten, wie zahlreiche kritische Kommentare unter der Stellungnahme belegen. Auch Sahm hat eine ausführliche Replik auf die Stellungnahme des BR veröffentlicht.

Anzeige

Mehr zum Thema

Anzeige
Anzeige

Alle Kommentare

  1. Mit Bedauern muss ich feststellen, dass nicht nur in der Tagesschau, sondern auch etwas in der Süddeutschen Zeitung immer häufiger offen antisemitische Beiträge bzw. Artikel auftauchen.

  2. Könnte man mal Kritik an der Machart des Beitrags und Fakten trennen?

    Zur Machart: Sicherlich war dies kein aktuelles „Tagesschau-Thema“, aber da wundert man sich ja schon lange, welche Themen hier vorkommen. Problematische Verkürzungen sind inzwischen auch häufig, „Weiterlesen auf tagesschau.de“ hilft da auch nicht weiter. Und eine gut gemachte Sendung über das Thema wäre klar besser, liefe aber doch wohl selbst in Erstausstrahlung frühestens um 22 Uhr.

    Zu den Fakten: Im aktuellen, sicher unverdächtigen IP-Länderporträt Israel (Nr.2/2016) benennt Tobias von Lossow (Seiten 52-57) vorbildlich die Verdienste und Makel Israels beim Umgang mit Wasser. Zum Makel gehört eben auch das Ungleichgewicht in der Nutzung unterirdischer Wasserspeicher unter Pälästinensischen Gebieten, laut UN Office for the Coordination of Humanitarian Affairs ein vierfacher Pro-Kopf-Verbrauch Israels und die Verweigerung von Erlaubnissen zum Brunnenbohren oder der Einfuhr von schwerem Gerät und Technologie zur Gewinnung von Trinkwasser.

  3. Die Kritik an dem Beitrag ist völlig überzogen.
    Israelische Medien wie haaretz haben in den letzten Wochen auch bereits mehrfach über die Wasserknappheit in den Palästinensergebieten berichtet, da wird auch der Mythos von dem Wasserrohrbruch erwähnt, den die israelische Regierung gerne als Begründung angibt. Die israelische Regierung hat also längst Stellung dazu bezogen.
    Klar, man hätte die israelische Regierung dazu zwar – nochmals – um eine Stellungnahme bitten können – aber so zu tun, als sei es unerhört oder auch nur ungewöhnlich, dass man das unterlassen habe, ist schon grenzdebil.

    Und glaubt etwa irgendjemand ernsthaft, jede einzelne Redaktion deutscher Medien würde z.B. auch immer die syrische, russische oder nordkoreanische Regierung zuerst um Stellungnahme bitten, bevor sie irgendeinen Artikel/Bericht veröffentlichen, der ein schlechtes Bild auf diese Regierungen wirft?

    Und vorzuwerfen, dass irgendeine dort zu Wort kommende Person in der Vergangenheit mal zu „pro-palästinensisch“ berichtet habe, ist erst recht absurd. Wenn man zum Thema Israel/Palästina niemanden mehr zu Wort kommen lassen würde, der unter dem Verdacht steht, wahlweise zumindest leicht „pro-israelisch“ oder „pro-palästinensisch“ eingestellt zu sein, dann dürfte man absolut niemanden mehr zu Israel/Palästina zu Wort kommen lassen.

    Also, lasst euch nicht verarschen: Das ist nur die übliche Hasbara (pro-israelische Propaganda), die absolut immer aufkommt, sobald auch nur die kleinste vermeintliche Kritik an Israel geäussert wird.

  4. Einen solchen Beitrag hätte es von Richard Schneider nicht gegeben. Aber der wurde ja versetzt. Er war in der Lage, die außerordentliche Komplexität des israelisch-palästinensischen Dualismus neutral darzustellen. Ohne irgendeinen Quatsch zu erzählen oder beliebige Vorurteile über Israel auf der einen und die Palästinenser auf der anderen Seite zu bedienen.

  5. Bei aller sicher auch angebrachten Kritik an dieser speziellen Berichterstattung frage ich mich allerdings, wie wohl ein politisch korrekter und fundierter Beitrag zu diesem Thema aussähe und welche Reaktionen er hervorriefe. Wenn Wasserverschwendung in jüdischen Siedlung Realität ist, dürfte man sie dann auch dokumentieren, als ZEIGEN? Oder wäre das dann manipulativ???
    Mir erscheint sowohl o. g. Berichterstattung als auch das Statement von Herrn Winterbauer sehr fragwürdig – hinterfragungswürdig …

  6. Die Analyse des Tagesschaukommentars und der Presseerklärung ist unfair. Es gibt sehr wohl einen aktuellen Anlass für den Tagesschau-Beitrag über die akute Wasserknappheit im Westjordanland und die Verantwortlichkeit des Staates Israel dafür. Die Wassernot in der Salfit-Region in palästinensischen Westbank-Gemeinden war in den vergangenen Wochen häufig Thema, zum Beispiel in israelischen Medien
    http://www.haaretz.com/israel-news/1.726132
    Amnesty International hat eine Studie über den Wassermangel in den palästinensischen Gebieten und die Verantwortung der israelischen Behörden dafür veröffentlich, das Problem und das Vorgehen des Staates Israel ist wirklich schon lange bekannt und auch mehrfach untersucht worden. Warum jemand wie Clemens Messerschmid, der seit vielen Jahren – unter anderem auch früher bei der GTZ der Bundesregierung – arbeitet, nicht als kompetenter Informant zur Situation befragt werden soll, leuchtet nicht ein. Und wer Clemens Messerschmid der Einseitigkei bezichtigt, sollte dies beim Blog Honestly Concerned, für den Ulrich Sahm schreibt, umso mehr tun. Honestly Concerned setzt bereits in der Selbstcharakterisierung Kritik an Israel mit antiüdischen Äußerungen gleich. Die Praxis bestätigt dies leider. Honestly Concerned unterstützt und propagiert die Politik der israelischen Regierungen, egal wie menschenrechtsverletzend diese auch immer sind.

  7. Wieder so ein „Machwerk“ aus der Feder links-reaktionärer Antisemiten!

    Wenn es den Palästinensern so schlecht geht, wieso werden sie dann immer mehr?

    Wenn er dort keine Lebensperspektive hat, wieso macht er seiner Frau noch 5 Kinder?

    Vielleicht sollten die Palästinenser mal was anderes lernen, als Juden hassen und den Koran auswendig lernen… Wasser sparen und Kinder verhüten z.B.!!

  8. Bei Berichten über Israel muss doppelt und dreifach recherchiert werden, da jegliche Kritik als Anti-Zionismus ausgelegt wird. Deshalb hätte der BR, statt eine Familie mit Wasserrohrbruch zu interviewen, lieber die einschlägigen Statusberichte der UN und von UNICEF durchlesen sollen Da steht alles Wissenswerte drin.

  9. Ich habe die extrem ausführliche Faktendarstellung von Sahm komplett durchgelesen (siehe Link) – und finde seine Kritik am ARD-Beitrag von Markus Rosch absolut überzeugend.

    Es ist als Motiv verständlich, wenn der Palästinenser-Spezialist Markus Rosch seine Gaza-Beziehungen durch einseitige Berichterstattung verbessern will.

    Doch Roschs Beiträge nimmt üblicherweise die Studio-Leiterin Susanne Glass ab. Die müsste die Lage in diesem politischen Minenfeld ja genau kennen – zumal die faktische Wasserblockade (der Palästinenser!) dort ständiges Medienthema ist, siehe Dokumentation von Sahm.

    Glass hat entweder rein gar nichts vom Beitrag nachgeprüft – oder sie kennt sich in Israel noch immer nicht ausreichend aus. Nur diese „Entschuldigung“ kann verhindern, dass man ihr politische Absicht unterstellt. BR-Intendant Ulrich Wilhelm hat nun die Wahl, wie er das vor dem BR-Rundfunkrat rechtfertigen will. Es sind faktisch seine Personalentscheidungen – nicht (mehr) die des Chefredakteurs

  10. Mal abgesehen davon, dass der BR hier, journalistisch betrachtet, wirklich viel falsch, geradezu dilettantisch gemacht hat … was hätte die umfangreichere Darstellung der israelische Seite schon an der Aussage des Berichts geändert?
    Ich habe den Beitrag auch gesehen, aber eigentlich nur am Rande registriert, denn diese Meldung doch nun wirklich eine uralte Kamelle. Alle Jahre wieder wird darüber berichtet und es ändert sich nichts, weil Israel halt extrem egoistisch und auch expansiv war, ist und bleiben wird.
    Der BR hätte tatsächlich intensiv die israelischen Swimming Pools, Bewässerungsanlagen, usw. zeigen sollen um die ganze Sauerei mit den Wasser saugenden, illegalen israelischen Siedlungen zu krönen.
    Bei der Bewertung von Putin mit seiner Krim verhält sich die Welt irgendwie anders!
    Der Beitrag war nicht manipulativ im Sinne einer zu positiven Darstellung der Palästinenser, sondern hat Israel, schlicht gesagt, viel zu harmlos und nett dargestellt.
    Zur Beruhigung:
    Es gibt auch eine ganze Menge netter Israelis jenseits aller Netanjahus, Fundamentalisten oder anderen befremdlichen Erscheinungen und ich bin kein Rechter.

    1. Warum nur die Swimmingpools der Israelis ?
      Was ist mit den Swimmingpools der Palästinenser ? Ja, die gibt es auch. Zumindest wenn der betreffende ein gute Stelle bei der PLO hat.

      Mit den illegalen jüdischen Siedlern haben sie natürlich recht. Seitdem vor dem zweiten Weltkrieg die alt eingesessenen Juden aus Hebron und anderswo vertrieben worden sind hat natürlich kein Jude mehr ein Recht dort zu siedeln… gerade wir als Deutsche sollten das verstehen.
      Wir Deutschen hätten ja auch was dagegen wenn wieder Juden bei uns siedeln würden.

      1. Wie kann man so schlecht einseitig berichten und bedient sich der hetzerischen Methoden der BDS (Anti – Israel Boykotteure die Israel deligimitieren wollen) ? Dann Pseudo Experten zitieren die bei einseitigen pal. Seiten gelistet sind u d dann eine fadenscheinige Stellungnahme ohne Entdchzldigung, Berichtigung, Einsicht einen Fehler begangen zu haben- ein Armutszeugnis der ARD Verantwortlichen ohne jegliche Verantwortung. So scürt man Israel -und Judenfeindschaft.

  11. Der linksprolitarische Antisemitismus, Verzeihung: Antizionismus, muss halt in den Staatsanstalten des Gebührenrundfunks gepflegt werden.
    Für soviel ideologisches Sendungsbewußtsein muss man doch Verständnis aufbringen. Es soll sich neben der „angemessenen“ persönlichen Entlohnung ja auch politisch lohnen, wenn man schon in solche Positionen aufgerückt ist und sich dort dank wohlwollenden Regierungsmeldungen und Durchhalteparolen halten will.
    Auf die Stellungnahme des Rundfunkrates kann man dann 6 Monate warten. Und darf dann doch wieder nur inhaltsleere Worthülsen zur Kenntnis nehmen.
    Aber vielleicht kann man ja zukünftig mit solchen tendenzösen Berichten ins Netz ausweichen. Von der Amadeu-Antonio-Stiftung wird sicher keine Gefahr drohen.

  12. Die israelische Besatzungspolitik gegenüber den Palästinensern zu kritisieren, dass ist selten in deutschen Medien. Israel hat die Wasserkontrolle in den besetzten palästinensischen Gebieten und sorgt für Wasserknappheit
    Aber Kritik an der israelischen Politik gegenüber den Palästinensern wird von den selbsternannten Verteidigern Israels grundsätzlich diffamiert

    Gudrun Aßmann

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*