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Blendle-Charts: Zeit holt den ersten Platz mit Essay über die Arroganz der Eliten gegenüber den Abgehängten

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Die Zeit war auch in den vergangenen sieben Tagen wieder einmal das dominierende Medium im Journalismus-Shop Blendle: Elisabeth Raethers Essay über die Arroganz der Eliten hat Platz 1 erobert, zudem belegt Matthias Kalles Beitrag über Ironie Rang 4. Dazwischen: die WirtschaftsWoche und der Spiegel-Titel zum Thema Smartphone-Sucht.

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„Jahrelang haben die liberalen Eliten die da unten und ihre Sorgen heimlich verachtet. Jetzt wählen die Abgehängten die Rassisten, und der Schreck ist groß.“ So beginnt der lesens- und nachdenkenswerte Zeit-Text von Elisabeth Raether. Immerhin fanden ihn so viele Blendle-Nutzer so interessant, dass er der meistverkaufte Artikel der jüngsten sieben Tage auf der Plattform war. Wie viele Nutzer ihn tatsächlich gekauft haben, wissen nur Blendle und Die Zeit – veröffentlicht werden konkrete Zahlen nach wie vor nicht.

Eine bunte Themenmischung an der Spitze der dieswöchigen Blendle-Charts zeigt sich auf den weiteren Plätzen: Die WirtschaftsWoche belegt mit einem Stück über den Philosophen Seneca Platz 2, Der Spiegel mit seinem Titel zur Smartphone-Sucht Rang 3. Spiegel und Zeit sind die beiden einzigen Medien, die mehrfach in der Top Ten vertreten sind – jeweils zweimal.

Die Blendle-Top-Ten der meistverkauften deutschen Artikel vom 3. bis 9. August 2016:

1. „Was macht die Autoritären so stark? Unsere Arroganz“ – Die Zeit, Elisabeth Raether, 2011 Wörter, 89 Cent
Essay von Elisabeth Raether dazu, wie die liberale Elite den Missmut „derer da unten“ ignoriert hat.

2. „Standhalten statt flüchten“ – Wirtschaftswoche, Christopher Schwarz, 1743 Wörter, 69 Cent
Wie eine neue Welle von Business-Ratgebern den griechischen Philosophen Seneca wieder entdeckt — und was wir von ihm lernen sollen.

3. „Der Feind in meiner Hand“ – Der Spiegel, Uwe Buse, Fiona Ehlers, Özlem Gezer, Christine Luz, Dialika Neufeld und Martin Schlak, 5311 Wörter, 1,99 Euro
SPIEGEL-Cover zur Obsession mit Smartphones, und wie sie Familien auseinandertreibt.

4. „Die Lage ist ernst“ – Die Zeit, Matthias Kalle, 1163 Wörter, 59 Cent
Meinungsbeitrag von Matthias Kalle zur Notwendigkeit von Ironie in schwierigen Zeiten.

5. „Vergiftetes Leben“ – Tagesspiegel, Christina Wittich, 1969 Wörter, 45 Cent
Reportage über eine Crystal-Meth-Süchtige, die ihre Sucht selbst dann nicht aufgeben konnte, als sie schwanger wurde.

6. „Alles muss raus“ – Süddeutsche Zeitung, Evelyn Roll, 1642 Wörter, 79 Cent
Essay von Evelyn Roll zum Ende der Geheimnisse, und warum wir in sozialen Medien so teilfreudig sind.

7. „Die Glock aus dem Darknet“ – Der Spiegel, Maik Baumgartner, Jörg Diehl, Manfred Dworschak und Fidelius Schmid, 1884 Wörter, 75 Cent
SPIEGEL-Recherche dazu, wie der Attentäter von München online zu seiner Waffe kam. Und wie einfach das war.

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8. „Ich kann viel mehr“ – Brigitte, 3608 Wörter, 65 Cent
15 Karriere-Tipps von einflussreichen Frauen wie Ursula von der Leyen, nicht nur für Frauen.

9. „Wir brauchen eine neue deutsche Albernheit“ – Galore, Björn Eenboom, 4059 Wörter, 59 Cent
Interview mit Hugo Egon Balder über seine Karriere, das deutsche Fernsehen und seine Unmut über die deutsche Politik.

10. „Die wilden Jahre“ – stern, Katharina Kluin und Anke Leitzgen, 3960 Wörter, 89 Cent
Stern-Gespräche mit Eltern und ihren Kindern über die großen Probleme der Pubertät.

(Quelle des Rankings und der Artikel-Zusammenfassungen: Blendle)

Die Top 3 der meistverkauften Artikel aus den Ressorts Medien und Tech führt der Spiegel-Text über das Darknet an, der im Gesamt-Ranking den siebten Platz belegt. Dahinter folgt Hugo Egon Balder in Galore und ein weiterer Zeit-Artikel.

1. „Die Glock aus dem Darknet“ – Der Spiegel, Maik Baumgartner, Jörg Diehl, Manfred Dworschak und Fidelius Schmid, 1884 Wörter, 75 Cent
SPIEGEL-Recherche dazu, wie der Attentäter von München online zu seiner Waffe kam. Und wie einfach das war.

2. „Wir brauchen eine neue deutsche Albernheit“ – Galore, Björn Eenboom, 4059 Wörter, 59 Cent
Interview mit Hugo Egon Balder über seine Karriere, das deutsche Fernsehen und seine Unmut über die deutsche Politik.

3. „Babsi GmbH“ – Die Zeit, Ana Goia Baurmann, 59 Cent
Barbara Schöneberger ist im Fernsehen, dreht Werbespots, hat ein Magazin. Warum bespaßt diese Frau auch noch Unternehmen?

(Quelle des Rankings und der Artikel-Zusammenfassungen: Blendle)

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