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„Ghostbusters“ mit enttäuschendem Deutschland-Start, „Suicide Squad“ mit gigantischem US-Start

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Die "Ghostbusters" in der 2016er-Version

Das umstrittene Remake des 1980er-Jahre-Klassikers "Ghostbusters" hat die deutschen Kinogänger weitgehend kalt gelassen. Nur 125.000 Leute wollten den Film an seinem ersten Wochenende sehen - Platz 3 der aktuellen Charts hinter "Pets" und "Star Trek". In den USA legte trotz desaströser Kritiken "Suicide Squad" einen Top-Start hin: mit einem Umsatz von 135,1 Mio. US-Dollar.

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Den ersten Platz der deutschen Kinocharts behauptete souverän der Animations-Hit „Pets“: 440.000 weitere Menschen strömten in den Film. Nach elf Tagen waren es damit nun schon mehr als 1,5 Millionen, womit „Pets“ schon zu den 20 erfolgreichsten Kinofilmen der jüngsten 12 Monate gehört. Auf dem zweiten Rang findet sich erneut „Star Trek Beyond“, der mit 140.000 Wochenend-Besuchern den Angriff der Neustarts abwehrte und in den nächsten Tagen ebenfalls die Zuschauer-Million knacken wird.

Auf den Rängen 3 bis 6 geht es unterdessen eng zu: Neuling „Ghostbusters“ lockte 125.000 Leute in über 550 Kinos – ein etwas enttäuschender Start. Direkt dahinter folgen „Ice Age“ mit 115.000, der zweitstärkste Neustart „Lights Out“ mit 110.000 und „Legend of Tarzan“ mit 105.000 Sehern.

In den USA stürmte die neueste Comic-Verfilmung „Suicide Squad“ die Kinocharts: Mit gigantischen 135,1 Mio. US-Dollar sammelte der Film nicht nur mehr Geld ein als alle anderen Filme zusammen, er stellte auch einen neuen Umsatz-Rekord für den Monat August auf. Der bisherige stammte aus dem Jahr 2014, als die „Guardians of the Galaxy“ 94,3 Mio. US-Dollar einsammelten. An den guten Kritiken kann der Erfolg der „Suicide Squad“ nicht gelegen haben: Die sind nämlich weitgehend miserabel.

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Platz 2 bis 4 der US-Charts gehen an „Jason Bourne“, der nur noch 22,7 Mio. US-Dollar umsetzte, sowie „Bad Moms“ (14,2 Mio.) und „Pets“ (11,6 Mio.). In Deutschland läuft „Suicide Squad“ übrigens erst am 18. August an, „Jason Bourne“ an diesem Donnerstag, also dem 11. August.

Da „Suicide Squad“ zwar noch nicht in Deutschland, dafür aber neben den USA auch schon in 57 weiteren Ländern und Territorien gestartet ist, dominiert der Film auch die Welt-Charts: Insgesamt 267,1 Mio. US-Dollar sammelte der Film in den 58 Regionen ein. Platz 2 geht immer noch an „Pets“, der 80,2 Mio. umsetzte und insgesamt damit die 500-Mio.-Marke knackte, dahinter folgt die chinesische Produktion „Time Raiders“, die bisher nur in China läuft und dort zum Start umgerechnet herausragende 64,6 Mio. US-Dollar verbuchte.

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Alle Kommentare

  1. Wer wissen will, wie man sich die um sich greifende Spätrömische Dekandenz des 21. Jahrhunderts vorstellen soll, muss nur einmal den Kino-Trailer zu „Suicide Squad“ ansehen. Da braucht sich dann keiner mehr zu wundern, wenn nach soviel „Hollyschutt“ immer mehr Amokläufer Herumballern und ihr Unwesen treiben. Das ist wahrhaft westliche Hochkultur oder? Nein, so eine Gesellschaft schafft sich ab, wie die Römer!

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