buzzer-das-letzte-aus-dem-netz
Anzeige

Twitter-Fail: Mesut Özil und Ilkay Gündogan haben offenbar denselben Social Media-Manager – und der schießt ein peinliches Eigentor

Bildschirmfoto-2016-08-01-um-23.50.54.png
Screenshot: Plötzlich taucht der Post von Mesut Özil im Konto von Ilkay Gündogan auf

Klassischer Fall von 'dumm gelaufen': Zwei deutsche Nationalspieler bei unterschiedlichen Vereinen, aber ein und derselbe Post – da stimmt doch etwas nicht. Diese Erkenntnis machten Besucher des Instagram-Kontos von Mesut Özil und Twitter-Accounts von Ilkay Gündogan gestern: Gündogan setzte wörtlich den gleichen Post wie Özil ab – inklusive Foto vom Arsenal-Star. Der Verdacht liegt nahe: Die Fußballstars lassen ihre Social Media-Kommunikation offenbar vom selben Team ausführen…


Anzeige
Anzeige

Der Job eines Social Media-Managers hat schon so seine Tücken. Ein cooler Hund mit mindestens vierstelligen Followerzahlen, einer satten Retweetrate und hippsten Hashtags auf Instagram muss man schon sein – und neuerdings auch noch mit Teenies auf Snapchat mithalten.

Kein Wunder, dass man bei all der Posterei schnell mal in die Copy-Paste-Falle tappt – und dieselben 140 Zeichen gleich zweimal absetzt. So oder ähnlich muss die Ausgangsbasis des Social Media-Teams ausgesehen haben, das – wie sich gestern herausstellte – offenkundig die Kommunikation in den sozialen Netzwerken von gleich mehreren deutschen Kickern auf der Insel übernimmt.

Zunächst tauchte gestern ein Allerwelts-Post von Arsenal-Superstar Mesut Özil auf Instagram auf.

Wenige Minuten später war dann auf dem Twitter-Account vom Ilkay Gündogan, der bekanntlich seit Juli bei Manchester City seine Millionen verdient, nicht nur unlogischerweise derselbe Post zu lesen („Joined the @Arsenal team before the final game of the US tour. ???? I’ll be back in training soon… ⚽⚽? #YaGunnersYa“), sondern auch erneut ein Foto von Mesut Özil und Mannschaftskollegen von Arsenal London zu sehen.  

Man könnte sich das so vorstellen: Als dem womöglich schludrigen Social Media-Manager Minuten später auffiel,  dass er offenkundig im falschen Account gepostet hatte, war der Schaden in Form von Screenshots natürlich schon angerichtet. Entsprechend schnell entwickelt sich der Social Media-Fehltritt nach dem Motto „Mesut Özil oder Ilkay Gündogan – Hauptsache Arsenal London“ zum Schenkelklopfer. Ein solcher Lapsus bleibt aus naheliegenden Gründen nicht unbemerkt: Mit 31 Millionen Facebook-Fans ist Özil ein Social Media-Gigant, der ganz nebenbei noch mehr als acht Millionen Follower bei Instagram und rund 12 Millionen bei Twitter versammelt hat. Damit ist Özil nicht nur der im Social Web erfolgreichste deutsche Fußballer, sondern rangiert auch weltweit unter den aktiven Kickern in der Top five.

Anzeige

So menschlich der Lapsus sein mag, so sehr nimmt er Fans damit gleich zwei Illusionen auf einmal: In den sozialen Netzwerken postet nicht der Star persönlich, sondern der Social Media-Redakteur – und das manchmal in mehrfacher Mission…

Anzeige

Mehr zum Thema

Anzeige
Anzeige

Alle Kommentare

  1. Das Twitter Copy-Cats erkennt und vor dem Post dick drauf hinweist, wäre trivial-Programmierung. Manchmal ist das ja vielleicht Absicht um Postings von Oppositionellen o.ä. in Krisenzeiten nicht untergehen zu lassen.

    Davon abgesehen fordere ich ja schon lange, das bei vielen Promi-Accounts oder auch Firmen/Aktien-Firmen jedes Postings von mehreren Personen (Management usw.) freigeschaltet werden muss.
    Auch Regional/GPS beschränkbar wenn man keine Tweets vom Star-Wars/Trek/Bond/…-Drehort will. Im Gegenzug kann man Tweets aus Aleppo oder wo sonst grade interessant ist (Vulkan-Ausbruch) natürlich auf die Überholspur setzen.

    Schön ist aber, wie doch immer wieder Einsicht in die wahren Mechanismen bei allen Medien stattfindet.

  2. Bitte bei „Social Media-Redakteur“, „Social Media-Teams“ und „Social Media-Managers“ die Deppenleerzeichen entfernen und sich danach nochmal schlau machen, wie das mit dem Bindestrich funktioniert und warum der auch in solchen Fällen für englische Begriffe genutzt werden muss. Vielen Dank!

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*