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Nach TV-Ausstieg: Tobias Schlegl postet Facebook-Foto vom ersten Tag als Rettungssanitäter

Vom ZDF-Moderator zum Rettungssanitäter-Azubi: Tobias Schlegl (Foto) geht neue Wege
Vom ZDF-Moderator zum Rettungssanitäter-Azubi: Tobias Schlegl (Foto) geht neue Wege

„Mutig“, „Wow“, „Hut ab“: Als Tobias Schlegl ankündigte, seine TV-Karriere freiwillig aufzugeben und nun als Rettungssanitäter neu anfangen zu wollen, zollten ihm Kollegen und Medienmacher ihren Respekt (MEEDIA berichtete). Der erste Schritt ist nun getan: Bei Facebook veröffentlichte der TV-Aussteiger ein Foto von seinem ersten Arbeitstag als Azubi. In der Hand: eine Schultüte.

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„Ich stand 21 Jahre lang vor der Kamera. Das war ein großes Privileg. Und dennoch hatte ich das Gefühl, mein Leben ist bisher wie ein Computerspiel verlaufen: Alle Level sind durchgespielt. Ich bin fertig. Ich sagte mir: Das kann nicht alles sein.“, erklärte der „Aspekte“-Moderator in einem Interview mit dem stern. Mit einem Bournout habe der Schritt allerdings nichts zu tun gehabt. „Trotzdem wuchs in mir eine gewisse Unzufriedenheit. Eine Sehnsucht. Ich wollte etwas gesellschaftlich Relevantes machen.“, so Schlegl weiter.

Den ersten Schritt hat er nun getan: Seit diesem Monat ist der TV-Aussteiger Rettungssanitäter-Azubi – und offenbar ein stolzer. Bei Facebook veröffentliche Schlegl ein Foto mit einer Schultüte in der Hand und dem Hashtag #Azubis.

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Auch finanziell dürfte der neue Lebensabschnitt eine Veränderung für Schlegl bedeuten: Während der dreijährigen Ausbildung gäbe es etwa 700 bis 800 Euro brutto im Monat, danach läge er bei etwa 2500 Euro Monatsgehalt. Doch Geld scheint bei seiner Entscheidung eher eine untergeordnete Rolle gespielt zu haben. Viel wichtiger: „Ende 2015 wurde es so laut, dass ich dachte: Ich werde mir immer vorwerfen, das Neue nicht gewagt zu haben, wenn ich es nicht wenigstens einmal probiert habe“, sagte Schlegl gegenüber dem stern. Außerdem werde er neben seinem neuen Hauptberuf auch mal wieder im Fernsehen zu sehen sein. Sozusagen als Nebenjob.

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Alle Kommentare

  1. Kleine Korrektur:
    Er macht eine dreijährige Berufsausbildung zum Notfallsanitäter und keinen dreimonatigen Lehrgang für die Hilfstätigkeit „Rettungssanitäter“.
    Kleiner aber feiner Unterschied!

  2. „Ich wollte etwas gesellschaftlich Relevantes machen.“

    Also ist der Journalismus das schon mal nicht, sonst wäre er ja nicht weg gegangen.

    Ein kleiner (aber deutlicher) Dämpfer an diejenigen Journalisten, die sich für den Nabel der Welt halten und tatsächlich glauben, sie stehen mit den Großkopferten irgendwie auf Augenhöhe, nur weil die Ihnen Schnittchen u.ä. spendieren.

    Zu Herrn Schlegl: Hut ab. – Und viel Durchhaltevermögen.

  3. Tobi,

    schön zu sehen dass du endlich aus dem Milieu rausbist und dein Geld ehrbar verdienst.

    Für mich wirst du immer der süße VIVA-Schnuckel bleiben.

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