Anzeige

Redaktionen im Ausnahmezustand: große Nachrichtenlagen und das journalistische Berufs-Ethos

Die Medien und der Umgang mit dem Münchner Amokläufer: Weißfläche statt Täterporträt?
Die Medien und der Umgang mit dem Münchner Amokläufer: Weißfläche statt Täterporträt?

Von Kachelmann über Germanwings bis hin zur Diskussion um Klarnamen oder Verpixelung von Attentäter- und Opfer- Informationen: Georg Altrogge und Christopher Lesko sprechen im gut 30-minütigen MEEDIA-Podcast über Berufs-Ethos, Moral und Haltung von Journalisten und Medien. Altrogge: „Momentan sind viele Redaktionen überfordert!“ Lesko: „Journalismus folgt Abhängigkeiten, die nicht primär auf moralisch-ethischer Ebene liegen.“

Anzeige
Anzeige

Zum MEEDIA-Podcast geht es hier entlang.

Anzeige

Mehr zum Thema

Anzeige
Anzeige

Alle Kommentare

  1. „Es ist nicht so einfach, wie es scheint“, heißt es zu fortgeschrittener Minute, sehr ähnlich bereits in der zweiten: „Es ist eine schwierige Frage.“
    Und das am Geburtstag Karl Poppers.
    Hat dennoch Spaß gemacht, mitzurätseln und zu spekulieren. (Was der Georg ist, Christopher, der ist übrigens näher dran am coolen Karl 🙂 )

  2. Sehr gut geführtes Gespräch was mir teilweise aus der Seele spricht und auch zum Nachdenken anregt .
    Danke dafür.

  3. Natürlich möchte man wissen was in der Welt so los ist. Ob es unabhängigen Journalismus gibt? Ich glaube nicht. Können sie wahrscheinlich auch nicht, da auch sie ( Journalisten) Unternehmen bzw. Unternehmer sind. Die Ereignisse in München ,z.B, Schreckliche Sache. Dieses ekzessive “ Berichterstatten “ in Dauerschleife auf allen Kanälen, für mich kaum zu ertragen. Und genau das ist bei mir hängen geblieben. Nicht die Tat als solche, sondern eben die “ Berichterstattung „. Das war nicht seriös.
    Ein Zuviel ist Immer schlecht. Qualität, statt Quantität. Die Medienlandschaft trägt dort eine große Verantwortung, weil sie auch in der Lage ist, die Stimmung zu “ formen „.
    Ich gehe mit Herrn Lesko konform, dass es in unsereren Zeiten, die komplex und alles so miteinander verschwurbelt ist, keine einfachen Antworten oder gar Lösungen gibt.

    Die letzten Tage gab es einen Bericht über deutsche Gerichte. Sämtliche Mitarbeiter völlig überlastet, desaströse Arbeitsbedingungen. Die wenigsten sprechen darüber, weil man nicht als „Nestbeschmutzer“ da stehen will, oder Angst um seinen Job hat. Das ist bei vielen Job´s so. Warum ist das so? Hier wäre es angebracht, ausführlicher zu berichten. Das ist doch so ein relevantes Thema, warum wird hier so wenig berichtet?

    Ich möchte damit nur ausdrücken, dass es sehr viel mehr zu berichten gibt, als Attentate, IS etc.

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*