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Comeback dank Galaxy S7: Samsung verdient schon wieder fast so viel wie Apple – und setzt doppelt so viele Smartphones ab

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Achtung, Apple: Erzrivale Samsung wächst wieder. Im abgelaufenen Quartal konnte der südkoreanische Elektronikriese die größten Nettogewinne seit zwei Jahren ausweisen. Treiber der Entwicklung: Die wiedererstarkte Mobilsparte, die dank des Smartphone-Kassenschlagers Galaxy S7 ihre Gewinne mehr als verdoppeln konnte. Nach Stückzahlen setzte Samsung im zweiten Kalenderquartal fast doppelt so viele Geräte wie Apple ab.

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Ein paar Stunden hatte Apple die Schlagzeilen nach den schwachen Quartalszahlen für sich: Eine Milliarde verkaufte iPhones hat der Kultkonzern aus Cupertino inzwischen seit dem Launch 2007 verbucht – das ist ein Meilenstein für die Ewigkeit.

Vor allem aber ist es ein Meilenstein aus der Vergangenheit – denn mit 40,4 Millionen iPhones setzte der Techpionier im Juni-Quartal gleich 15 Prozent weniger Geräte ab als im Vorjahreszeitraum und generierte sogar 23 Prozent weniger Umsatz mit seinem Kassenschlager, der weiterhin 60 Prozent der Gesamterlöse erzielt.

Dass der drastische Rückgang nichts mit dem Reifegrad der Smartphone-Industrie, sondern vielmehr mit Apples Modellpolitik zu tun hat, demonstrierte wenige Stunden später der Erzrivale, den viele nach mehr als zwei Jahren im Rückwärtsgang schon abgeschrieben hatten. Tatsächlich: Samsung wächst wieder – und wie!

7,2 Milliarden Dollar: Samsung mit größtem Nettogewinn in zwei Jahren

Der inzwischen 78 Jahre alte Elektronikriese aus Südkorea konnte bei seinem finalen Zahlenwerk für das abgelaufene zweite Kalenderquartal vor allem durch die wiedererstarkte Mobil-Unit positiv überraschen und nach Nettogewinnen inzwischen fast wieder zu Apple aufschließen.

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Stolze 7,2 Milliarden Dollar fuhr Samsung zwischen Anfang April und Ende Juni ein – ein Plus von 18 Prozent gegenüber dem Vorjahr und gleichzeitig das beste Ergebnis in zwei Jahren. Apple verdiente im gleichen Zeitraum 7,8 Milliarden Dollar.

Nach Umsätzen zogen die Südkoreaner sogar wieder am Erzrivalen aus Kalifornien vorbei: Mit Erlösen von 45 Milliarden Dollar lag Samsung im abgelaufenen zweiten Quartal deutlich vor Apple (42,4 Milliarden Dollar).

Auf Comebackkurs dank Galaxy S7-Erfolg

Treiber des Comebacks ist erwartungsgemäß die Mobilsparte, die dank des großen Erfolgs der im März gelaunchten Highend-Modelle Galaxy S7 und S7 edge den Nettogewinn auf 3,8 Milliarden Dollar mehr als verdoppeln konnte.

Stückzahlenmäßig befindet sich Samsung weiter in seiner ganz eigenen Galaxie: Mit 77 Millionen verkauften Smartphones haben die Südkoreaner im zweiten Quartal fast doppelt so viele Geräte abgesetzt wie Apple.

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Alle Kommentare

  1. „Stückzahlenmäßig befindet sich Samsung weiter in seiner ganz eigenen Galaxie: Mit 77 Millionen verkauften Smartphones haben die Südkoreaner im zweiten Quartal fast doppelt soviele Geräte abgesetzt wie Apple.

    Geht bitte auf Amazon.de und ruft BESTSELLER für Handies auf (z.b. ein Handy anklicken und oben in der Zeile dann „Bestseller“ anklicken).
    Dann seht ihr mal die wahre Preisverteilung vieler Samsung-Modelle.

    Man sollte ein FireTV-Stick kaufen wenn dort (im Gegensatz zu Google-Stick) Android drauf läuft und damit sein Fitness-Armband auslesen weil dort Android6 oder 5 drauf läuft. Wer keinen Meisterbrief in Kleingeräte-Elektronik(oder so ähnlich) hat, kann auch mit Informatik-Diplom wohl leider keine TV-optimizer-Dienstleistungen anbieten um Wohnzimmer oder GEZ-Freie Gebiete (Mallorca,…) gut und ultra-günstig zu optimieren. Also müsst Ihr es Euren Eltern beibringen.

    Weil Fitness-Schrittzähler (z.b. für $15 aus China oder 40 Euro beim Supermarkt immer häufiger zu sehen) nur ab Android-4.4 läuft (weil ich(sonst will ja keiner) keine Backports für alte Android-Versionen programmiere weil Softwarepatente und Abmahnungen und Rechtskosten es uninteressant machen) und die meisten Handies keine Updates kriegen und unsicher gelassen werden (ct #16-2016 S.176 ) muss man Android alle zwei Jahre neu kaufen. Also besser einen Fire-Stick und den Tracker zu Hause am TV auswerten (falls das geht) und das alte Handy behalten.

    „Dass der drastische Rückgang nichts mit dem Reifegrad der Smartphone-Industrie, sondern vielmehr mit Apples Modellpolitik zu tun hat, demonstrierte wenige Stunden später der Erzrivale“. Ja. Die Modell-Politik von Samsung enthält inzwischen viele Billig-$99/$199/…-Modelle wie A1, B2, C3, J1 u.ä. oder so ähnlich was schon Namenstechnisch weit vom „7“-Modell weg ist und sicher nicht zur Dekoration in den Top100 stehen sondern auch gigantische Stückzahlen repräsentieren.
    Auch Samsung muss vielleicht schauen das sie nicht aus der Portokasse aufgekauft werden und strengt sich endlich mal (für nur 1-2 Jahre bis die Bonis nach der Rezession wieder von selber fliessen) an, möglichst vielen Kunden Produkte zu verkaufen und ultra-gesunde Anti-Mager-Hunger-Model-Bilanzen vorzuführen statt Bonis zu maximieren und sich arm zu rechnen.
    Wie viel von BMWs Stückzahlen sind die Mini-Rovers ? Na also. VW Golf macht die Stückzahlen, VW Passat(?) den Profit statt Phaeton ? Samsung-7 ist also nur ein Bruchteil des wahren Samsung-Marktes.

    Auf Platz #12 bei Amazon ist wohl ein älteres 330-Euro-iPhone. Wenn man die Steuern um 1% erhöht, kommen vielleicht nur 0.7% mehr hinein weil die Leute Steuervermeidungs-Strategien nutzen.
    Interessant wäre jetzt also, ob ein 5% billigeres iPhone sich nur 2% oder sogar 8% mehr verkauft weil man in der Armuts-Einkommens-Pyramide pro Prozent billiger mehrere Prozent mehr preis-sensitivere (lies ärmere weil Miswirtschaft dank unwirksamer Presse) Kunden bekommt.
    Wenn man von 30kmH auf 50kmH höher stuft fahren die Leute vielleicht nicht mehr im Schnitt dort 10kmH zu schnell sondern vielleicht 15kmH.
    Das SE ist also vielleicht ein guter Grund, in den unteren Einkommens-Pyramiden-Stufen zu fischen weil man dank des SE die alten Modelle noch billiger und profitabel anbieten kann.

    Die Sättigung mag die teuren Handies zuerst erreichen. Aber die günstigen erreicht es auch.
    Siehe mal was es für $99, $199 und $299 schon alles für eine dicke Ausstattung gibt während leider (dank Google-Android) fast jeder Windows-PC besser updatebar ist. Danke Linux-GPL-1/2/3.

    Für $99 gibts im Discounter 10″-Tabletts. Damit hätte längst jede Schulklasse digitalisiert sein können und keine neuen Lehrerpensionen (die vorhandenen Lehrer natürlich schon) mehr anfallen würden. Die AFD würde im ersten Bundesland sofort Milliarden einsparen weil nie wieder neue Lehrer eingestellt werden brauchen und jeder haargenau (wie bei Bundesliga-Tabellen oder Formel-1-Rennen) micrometergenau weiss, wie schlau er in welchem Test war und die Firmen ihre Bewerber-Select-Anfragen offen sichtbar machen „KFZ-Mechaniker: Muss zu den besten 20% bei Mathematik gehören. Mindestens zu den besseren 50% bei Deutsch. Geschichte Egal. BodyMassIndex kleiner als xx. und jeder Bewerber sieht das vorher.“. Wer es nötig hat macht Frontal-Unterricht. Wer schlauer ist lernt eigenständig am Tablett… Milliarden eingespart und doppelt so schlaues Volk und jede Firma kriegt die genau passenden Bewerber…
    Kann man trivial kostenlos programmieren wenn man kein IT-Großprojekt ist wo die Bonimanager alles und die Diplom-Informatiker nur Mindestlohn oder Praktikums-Entschädigung bekommen…

  2. Süß.
    Da werden die Umsätze von Apple (wenige Produkte, wie: iPod, iPhone, iPad, Macs und Co.), mit denen von Samsung verglichen. Einem Unternehmen, das mit allem Möglichen sein Geld verdient. Bis hin zu Panzerkomponenten.
    Das ist ja mal ein toller Teschreportär. Aber irgendwie scheint er mir ohnehin etwas besessen zu sein, wenn es um Apple geht.

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