Der Amoklauf von München und die große allgemeine Verunsicherung der Medien

Die Medien und der Umgang mit dem Münchner Amokläufer: Weißfläche statt Täterporträt?
Die Medien und der Umgang mit dem Münchner Amokläufer: Weißfläche statt Täterporträt?

Der Amoklauf von München, bei dem am Freitag zehn Menschen starben, beherrschte das Wochenende. Nicht nur die TV-Berichterstattung wirkte dabei oft überfordert. Auch Online- und Printmedien schlingerten vor allem bei der Namensnennung des Amokläufers herum. Am Sonntag wiederholte sich das Bild mit dem Macheten-Mord in Reutlingen – die große allgemeine Verunsicherung des Nachrichtenjournalismus.

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Wieder Freitag, wieder überschlagen sich in dramatischer Weise die Nachrichten: Eine Woche nach dem Putschversuch in der Türkei verlagert sich der Blick der Weltöffentlichkeit plötzlich nach München, wo bei einem Amoklauf im Olympia Einkaufszentrum zehn Menschen starben.

Bei der Berichterstattung geht es wie in der Woche zuvor in der Türkei drunter und drüber: Dass in der Tagesschau um 20 Uhr drei Schalten nacheinander in Leere laufen, mag den sich überschlagenden Ereignissen geschuldet sein – die TV-Berichterstattung wurde größtenteils zur Chaos-Veranstaltung. Internationale TV-Medien wie CNN berichteten schneller, umfassender und weniger zurückhaltend.

Amoklauf von München: Deutsche Medien verharren in Zurückhaltung

Auch Online- und Printmedien schlingerten gehörig. Die mediale Zurückhaltung, sich nicht an Spekulationen beteiligen zu wollen und Hinweise auch ein achtes Mal zu überprüfen, bevor Vermutungen im Konjunktiv formuliert werden, mag ein deutsches Phänomen sein, das auch in der quälend langen Wartezeit auf eine erste Äußerung der Bundeskanzlerin ihren Niederschlag fand.

US-Präsident Barack Obama äußerte sich am Freitag um 20 Uhr deutscher Zeit – und damit zwei Stunden nach dem Amoklauf –, Angela Merkel sollte erst Samstagmittag vor die Mikrofone treten. Nicht jeder hat für das 20-stündige Schweigen Verständnis, wie das Hashtag #Merkelschweigt dokumentiert.

Großes Rumgeeiere bei Namensnennung

Das Gebot der maximalen Zurückhaltung in Zeiten der Flüchtlingskrise, in der jede Straftat mit mutmaßlichem Migrationshintergrund für einen rhetorischen Flächenbrand sorgen kann, führt allerdings mitunter zu einer Art Anti-Berichterstattung, die mit dem journalistischen Gebot der Aufklärung nur noch teilweise etwas zu tun hat.

Besonders deutlich wird das Rumgeeiere der Medien bei der Namensnennung des Amokläufers. Wer war der 18-Jährige nun? Deutscher oder Deutsch-Iraner? Ali S., wie Zeit Online oder tz.de berichten? David S., wie Spiegel Online oder Welt.de berichteten? Oder Ali David S. (RTL)? Oder doch David Ali. S (Frankfurter Rundschau, n-tv)? Die Bild-Zeitung und andere Medien berichteten mit voller Namensnennung; die Mehrheit der deutschen Berichterstatter verwendete indes nur das Initial. Mit Blick auf die Markenführung interessant: Während Spiegel Online den Täter zunächst in der Überschrift als „Deutsch-Iraner“ bezeichnete (da waren wesentliche Umstände noch gar nicht bekannt), legte sich das Portal später auf David S. fest; Spiegel TV berichtete am Sonntagabend in der Magazinsendung bei RTL, der Amokläufer heiße Ali S. – und natürlich war ein und dieselbe Person gemeint.

War der tatsächliche Name den deutschen Medien zunächst nicht bekannt (der britische Telegraph hat etwa kein Problem damit, auch den vollständigen Nachnamen zu nennen) – oder sollte er aus Sorge vor möglicherweise reflexartig aufkommenden Ressentiments, die der orientalische Name Ali schüren könnte, bewusst verheimlicht werden? 

BZ mit fragwürdigem Katastrophen-Marketing

Diesen Eindruck konnte man auch in der Berliner Zeitung gewinnen. „Dein Foto kommt nicht auf unseren Titel“, schlagzeilten die Berliner gestern in ihrer Sonntagsausgabe zu einem weißen Titelbild und sprechen beim Täter nur von „einem 18-Jährigen“

10 Stunden später werden die Online-Kollegen dann doch genauer. „Der Amoklauf von Ali S. (18) war keine Affekt-Handlung“, ist etwa zu lesen. Die Identität des Täters wird doch genannt – und das freigelassene Titelbild als fragwürdiges Katastrophen-Marketing enttarnt.

Machetenangriff von Reutlingen: Täter unter ‚ferner liefen‘

Nicht weniger fragwürdig war die mediale Berichterstattung über den Machetenangriff am Sonntagnachmittag. Lag es am Sommerwetter oder an der schwachen Besetzung in der Redaktion – der martialische Angriff, der einer schwangeren Frau das Leben kostete, war Spiegel Online eine mit Agenturmaterial von dpa und AFP zusammengeschusterte Meldung wert, die auf der Homepage nicht über den zehnten Platz hinauskam, während Bild und Focus die Nachricht zur Topstory machten.

Was in beiden Artikeln auffällt: Von der Identität des Täters ist lange keine Rede – fast als sollte sie versteckt werden: Bei Bild.de beschreibt ein Arbeitskollege den Täter als „einen freundlichen Mann“, der vor eineinhalb Jahren allein aus Aleppo nach Deutschland gekommen sei. Bei Focus ist erst im unteren Artikelteil zu lesen: Es handelte sich um einen 21-jährigen Asylbewerber aus Syrien.

Welt Online machte unterdessen mit der Identität des Täters zunächst auf, wie der Google-Cache beweist, dann wurde die Information nachträglich aus dem Titel genommen und nur beiläufig im unteren Textteil genannt. Die neue Headline lautet: „Mann tötet Frau mit Machete – Autofahrer stoppt Täter.“  Vom Asylbewerber aus Syrien ist plötzlich keine Rede mehr.

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Die Motivation scheint klar: Der Täter, ein Flüchtling aus Syrien – das ist politischer Sprengstoff. Der Ansatz, in politisch turbulenten Zeiten Fakten unter „ferner liefen“ zu nennen, ist indes journalistisch fragwürdig, weil er gerade jene Kräfte mit neuer Nahrung versorgt, die er schließlich am wenigsten füttern will – die ‚Lügenpresse‘-Rufer. Es scheint, dass gerade in unübersichtlichen Nachrichtenlagen viele Redaktionen überfordert sind und sich in der Folge selbst korrigieren müssen. Auch wenn es schwierig ist, bleibt das alte Augstein-Leitmotto oberste Journalistenpflicht: „Sagen, was ist.“

Im Nachhinein hätte im Fall des Täters von München die ethnische Herkunft der Familie nach gängigen Kriterien wohl überhaupt keine Rolle in der Berichterstattung spielen dürfen: Der 18-Jährige war in München geboren und aufgewachsen; von den (deutschen) Amokläufern in Winnenden und Erfurt unterschied sich seine Geschichte im Prinzip kaum – allen bisherigen Erkenntnissen nach scheint er ein Außenseiter mit psychischen Problemen gewesen zu sein. Dennoch wurde er von den meisten Medien mit Verweis auf seine Herkunft benannt, vor allem in den ersten Stunden, als unklar war, ob es sich um einen von der Terrormiliz IS gesteuerten Anschlag handelt. So sind auch die Gewalttaten Beispiele für die – nach wie vor – große allgemeine Verunsicherung der Medien im Umgang mit Informationen zu den Tätern.

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Alle Kommentare

  1. Lt. Veröffentlichung der SZ ist jeder 3. Migrant in der BRD depressiv/traumatisiert. Hinzu kommen zu heilen gewesene wie der Münchner Schüler, der wohl nicht Leitlinien gerecht behandelt wurde. Kirchen sollen es richten. Das zeigt auch der Umgang mit R. Erdogan. Zum Instrumentalisieren eignet sich der Amok auf erschreckende Art.

  2. Willy Wimmer, Hundertausende ins Land geholt, von denen wir nicht wissen, wer sie sind: “ Wenn man sich an den Amtseid der Bundeskanzlerin erinnert, sie hat zum Wohle des deutschen Volkes beizutragen, dort steht nirgends, dass sie das Sicherheitsrisiko für die in Deutschland lebenden Menschen erhöhen darf. Das macht gut deutlich, in welcher Situation wir uns befinden und man kann nur Schlimmes für die vor uns liegende Zeit erwarten.“

  3. Also, den Text von Nils Jacobsen kann ich voll unterschreiben. Liegt vielleicht daran, dass er „Wirtschaftsjournalist“ und keine Politikjournalist ist; Letztere kommen den Wichtigen und Mächtigen in diesem unseren Land möglicherweise zu nahe, um noch sagen zu können, „was ist“.

    Verstehen diese Leute denn nicht, dass sie an dem Ast sägen, auf dem sie (noch) sitzen? Verstehen diese Leute nicht, dass sie gar keine Gatekeeper-Funktion mehr haben und sie sich bei auch nur halbwegs informierten Menschen lächerlich machen, wenn sie relevante Dinge weglassen, naheliegende Fragen nicht beantworten, obwohl sie es könnten?

    Das sind übrigens keine rhetorischen Fragen, dass verstehe ich tatsächlich nicht.

    Von „Berufsethos“ will man ja schon gar nicht mehr reden; und von der Brenderschen Forderung, man solle einen „Arsch in der Hose“ haben, auch nicht. Dafür würde er ja von „der“ Politik schließlich abgesägt. Aber kann man das, was ist, nicht wenigstens (verstehbar) zwischen den Zeilen sagen? War ja in der DDR wohl auch möglich, oder?

    1. Oh sorry, im dritten Absatz muss es natürlich das statt dass heißen. Sag ich jetzt mal, weil ich weiß, wo ich hier bin.

  4. Nachtrag:
    In einem Punkt hatte die ehem. FDJ-Sekretärin aus der SBZ ausnahmsweise mal Recht , nämlich als Sie 2010 öffentlich sagte : Multikulti ist gescheitert !!
    Wie Wahr !

  5. Würzburg,Reutlingen,Ansbach,München ! Berlin ?
    Bin mal gespannt wie Leidenfähig der naive deutsche Michel ist.
    Da können die Medien relativieren und Lügen durch weglassen wie Sie wollen, im 21. Jahrhundert kommt die Wahrheit immer raus !
    Willkommenskultur bis zur Selbstaufgabe ? Nein Danke !
    Ich hoffe das Wahltag auch Zahltag ist und die Politik durch den Wahlzettel die Quittung für ihr Versagen bekommt.

  6. Das ist erst der Anfang. wenn die massenhaft importierten gewatbereiten merkelschen Fachkräfte erkenn, daß sie hier keinerlei Perspektive haben, auf der untersten Stufe stehen und nur minderwertige Tätigkeiten verrichten können, werden sie massenhaft frustrieren und die verblödete Bevölkerung der BRD West angreifen. Wie dann die Menschen hier reagieren weiß ich nicht, aber Wahlen und das Geschwafel der Verantwortlichen wird wohl dann den Volkszorn nicht mehr besänftigen, es wird Bürgerkrieg geben. Mit welchen Lügen das System arbeitet zeigt das Demoverbot Pegida am 25.7.17 mit der verlogenen Behauptung einen Attentatswarnung. Die Wahrheit ist, das System fürchtete eine große aufgebrachte protestierende Menschenmenge, die nicht kontrollierbar war. der Kampf hat erst begonnen und wehe den Verantwortlichen.

  7. Und da wundern sich die Medien wenn das Volk sich verar…t vorkommt.

    Presse Informationen wie Falscher Name, falsche Herkunft, falsche Infos… kann man durchaus als Lüge bezeichnen.

  8. @Ottavan
    „Und es macht auch keinen Unterschied, ob der sog. „IS“ irgendjemand beauftragt hat, dies in deren Namen zu tun, oder sich „selbst“ radikalisiert hat.“

    Im Fall des Ansbacher Attentäters wurde in Fortsetzung dieses obskuren Stils angezweifelt, ob er im Namen des IS handelte, obwohl ein Bekennervideo aufgetaucht ist. Man sucht anscheinend geradezu nach irgendwelchen psychischen Gutachten oder anderen Merkmalen, die den Täter von Verantwortung entlasten sollen. Und das, obwohl selbst einer aus dem Machtzirkel wie de Maiziere darauf hingewiesen hat, daß viele ärztliche Atteste unter dem Verdacht des Gefälligkeitgutachtens stehen, um Abschiebung zu verhindern. Über Reutlingen habe ich mich ebenfalls analog zu Nils Jakobsen gewundert. Focus Online machte mit der Tat groß auf, die meisten anderen arbeiteten sich weiter an Würzburg und den angeblich entlastenden Umständen ab und es fand sich keine Spur. Man wollte wohl nicht weiter „Hysterie schüren“ oder wie die gewundenen Ablenkungs-Topoi derzeit lauten.

    Wenn die Nachricht deutlich unter den Vorbehalt von Manipulation und gesteuerter Wirkung gerät, dann muss sich niemand wundern, wenn das Misstrauen weiter wächst.

  9. Es wird noch das große Erwachen kommen. Viele, nicht alle, der Neuankömmlinge geben sich logischerweise erstmal als stille Asylsuchende Mitmenschen aus. Die sind ja nicht dämlich. Wenn sie sich dann akklimatisiert haben werden die Kreise in denen sie sich bewegen größer und größer. Sie treffen auf Befürworter oder sogar Kämpfer für den heiligen Krieg.
    Überwiegend die Mehrheit ist in ihrem Glauben verwurzelt, nicht wie wir, viel stärker. Nun kommt die Ernüchterung, kein Job mit viel Geld, von Auto garnicht zu Träumen und die Frauen, schöööön blond, sind auch nicht so einfach zu haben. Also ist doch der Christ mit seinem ungläubigen System Schuld. Dann bedarf es nur noch einem geschickten Predigers/ Agitators und Bummmm. Ich möchte nicht in der Nähe stehen um mir die Gedärme um die Ohren fliegen zu lassen. Das sollte denen passieren, die herzlich Willkommen gerufen haben.

  10. Dieses saublöde Geschwurbsel von „Amokläufer“, „Einzelfall“, „psychisch Kranker“ usw. kann ich nicht mehr hören. Wo bitte ist denn da ein Unterschied? Ob jemand von einem Amokläufer, Terroristen oder „psychisch Gestörte“ bestialisch massakriert wird, dürfte die Opfer herzlich wenig interessieren. Auch nicht die Hinterbliebenen.
    Dar Terminus „Attentäter“ trifft auf alle diejenigen zu, die in der jüngsten Vergangenheit ihre „Gastgeber“ gemeuchelt haben. Überhaupt: Wer zu so etwas in der Lage ist, muss psychisch gestört – oder neusprech „traumatisiert“ sein.
    Und – es waren weder Christen, Buddhisten oder Atheisten usw. Es waren allesamt Subjekte, die dem Islam angehören. Und es macht auch keinen Unterschied, ob der sog. „IS“ irgendjemand beauftragt hat, dies in deren Namen zu tun, oder sich „selbst“ radikalisiert hat.
    Diese „Differenzierung“ brauchen augenscheinlich nur diejenigen, die einem hochkriminellen System absichtlich Vorschub leisten!

  11. Es fehlt noch der Hinweis, das die deutschen Opfer durch ihr aufreizend passives Verhalten und ihre Ignoranz dem Islam gegenüber die Massaker provoziert hätten und die eigentlichen Täter sind, während die Massakrierenden eigentlich die Opfer unserer grausamen und steinzeitlichen Gesellschaft und deren Vorurteile sind, die sich mit den Mitteln wehren, die hier Gang und Gebe sind.

  12. Ich kann Herrn Jacobsen leider nur zustimmen und möchte das an einem Beispiel verdeutlichen. Gestern Abend (Sonntag), es war so gegen 18:00 Uhr, las ich im Viedeotext auf n-tv, dass der Täter von Reutingen ein 21-jähriger syrischer Asylant sei. 2 Stunden später in der ARD Tageschau, wurde zu diesem Vorfall in Reutlingen, die Herkunft des Täters nicht genannt – wahrscheinlich mit Berufung auf den Pressekodex (meine Spekulation). Ich frage mich, wieso jetzt die Herkunft des Täters nicht genannt wurde und in mir kam das Gefühl der Lügenpresse hoch – wieso hält ausgerechnet der öffentlich-rechtliche Sender diese Infomrationen zurück? Diese Information ist auch relevant im Hinblick zukünftiger Maßnahmen – heute diskutiert die Politik die Flüchtlinge eventuell stärker zu kontrollieren – zu dieser Erkenntnis kann man doch nur kommen, wenn man weiß, welche Herkunft die jeweiligen Attentäter der letzten Zeit hatten.

    Früher war ich politisch in der Mitte, durch unvollständige Berichterstattungen wie die in der ARD und auch durch andere Fakten rutsche ich poltisch immer mehr nach rechts ab.

      1. Nur gibt es nichts, wo man sich festhalten kann. Bestimmt nicht an Rot-Grün, die alles beschönigen.

    1. Vieleicht rutschen nicht Sie nach Rechts, sondern unsere Gesellschaft immer weiter nach Links? Mir kommt es jedenfalls so vor! Ein Willy Brandt, ein Egon Bahr oder ein Helmut Schmidt, hätten heute keine Change in die SPD oder CDU aufgenommen zu werden. Man würde sie als NAZIS ablehnen. Ob es ein Herbert Wehner schaffen würde, dort aufgenommen zu werden ist auch fraglich. Deren politische Ansichten wären heute jedenfalls zu weit Rechts!

  13. B.Z. hat den Namen des Attentäters Samstagmorgen als eines der ersten Medienportale genannt, nicht erst „10 Stunden später“ (zehn Stunden wonach eigentlich?). Und auch in der Print-Ausgabe am Sonntag wurde der Name genannt, nur eben sein Foto nicht auf der Titelseite gedruckt. Herr Jacobsen hat die Ausgabe der Zeitung ganz offenbar nicht gelesen, schreibt aber trotzdem drüber. Und erklärt Journalisten, wie sie gewissenhaft zu arbeiten haben. Finde den Fehler…

  14. B.Z. hat den Namen des Attentäters Samstagmorgen als eines der ersten Medienportale genannt, nicht erst „10 Stunden später“ (zehn Stunden wonach eigentlich?). Und auch in der Print-Ausgabe am Sonntag wurde der Name genannt, nur eben sein Foto nicht auf der Titelseite gedruckt. Herr Jacobsen hat die Ausgabe der Zeitung ganz offenbar nicht gelesen, schreibt aber trotzdem drüber. Und erklärt Journalisten, wie sie gewissenhaft zu arbeiten haben. Finde den Fehler…

  15. Die Presse will nicht berichten, sondern Politik machen, wenn sie den wahren Vornamen Ali verschweigt. Aber was soll das? In Zeiten des Internet kann sich doch jeder informieren, wer der Täter war.

  16. Die B.Z. ist nicht die „Berliner Zeitung“ wie im Text erwähnt. Das sind zwei völlig verschiedene Blätter. Sollte man als Medienjournalist wissen.

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