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Umsätze um 55 Prozent eingebrochen: Apple Watch-Verkäufe im freien Fall

Uneingelöstes Versprechen: Apple CEO Tim Cook und die Apple Watch
Uneingelöstes Versprechen: Apple CEO Tim Cook und die Apple Watch

Neue Rückschläge für den noch knapp wertvollsten Konzern der Welt: Neue Erhebungen von Marktforschern bescheinigen Apple eine stark rückläufige Geschäftsentwicklung. Wie das viel respektierte Marktforschungsunternehmen IDC in einer Erhebung für das abgelaufene zweite Quartal festgestellt hat, haben sich die Verkäufer des neuen Hoffnungsträgers Apple Watch wohl mehr als halbiert. Der chinesische Suchriese Baidu rechnet nach Analyse der Suchabfragen unterdessen mit einem zweistelligen Einbruch der Gesamtumsätze im zweiten Quartal.

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Drei Handelstage noch, dann schlägt für Apple-Aktionäre bei Vorlage der neuen Quartalszahlen wieder einmal die Stunde der Wahrheit. Wenn es nach den Schätzungen der Wall Street geht, wären weniger dramatische Umsatz- und Gewinn-Rückgänge als erwartet schon ein großer Erfolg für den noch knapp wertvollsten Konzern der Welt, der abermals Gefahr läuft, nächste Woche vom Erzrivalen Alphabet nach dem Börsenwert überrundet zu werden.

Traut man den Analystenschätzungen, dürfte Apple im abgelaufenen zweiten Kalenderquartal  mehr als 15 Prozent beim Umsatz und gar mehr als 25 Prozent beim Nettogewinn eingebüßt haben. Der Hauptgrund für den dramatischen Einbruch dürfte erneut im Reich der Mitte zu finden sein, das Apple schon das vergangene Quartal verhagelt hat.

Baidu-Analyse: Apple-Umsatz in China bricht hat um 20 Prozent ein

Wie die größte chinesische Suchmaschine nach Big Data-Analysen der nach Schlagwortabfragen errechnet hat, die in den vergangenen Quartalen bereits erstaunlich genau mit den tatsächlich Umsatzentwicklungen korrelierten, dürfte Apples Umsatz in China erneut um 20 Prozent eingebrochen sein und damit mutmaßlich den weltweiten Abwärtstrend noch überboten haben, berichtet CNBC.

Da der Großbereich China nach den USA bereits Apples zweitgrößter Absatzmarkt ist und langfristig Nordamerika sogar überholen könnte, ist der deutlich zweistellige Umsatzeinbruch in der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt für Tim Cook eine sehr schlechte Nachricht.

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IDC: Apple Watch-Verkäufe implodieren um 55 Prozent

Die nächste Hiobsbotschaft lieferte unterdessen ein einheimischer Marktforscher: Wie IDC in der Erhebung der Marktanteile für das Smartwatch-Segment im zweiten Quartal feststellte, sind die Apple Watch-Verkäufe um krachende 55 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum eingebrochen!

Nach 3,6 Millionen Einheiten im zweiten Kalenderquartal 2015, als Apples Smartwatch mit erheblichen Verzögerungen zum Start nur in ausgewählten Ländern ausgeliefert wurde, konnte der Kultkonzern aus Cupertino im abgelaufenen Dreimonatszeitraum nunmehr nur 1,6 Millionen Einheiten verkaufen, schätzt IDC. (Apple weist Verkaufszahlen seiner neusten Produktkategorie bislang nicht aus.)

Die Folge: Der Marktanteil von Apples Smartwatch erodierte von 72 auf 47 Prozent. Damit bleibt die Apple Watch allerdings vor Samsung, Lenovo, LG und Garmin Marktführer im Smartwatch-Segment. Die zweite Generation der Apple Watch, die dann unabhängiger vom iPhone werden und mit eigenem Mobil-Chip ausgeliefert werden soll, wird im Herbst erwartet.

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Alle Kommentare

  1. Zitat aus der Neuen Züricher Zeitung:
    „Apple hat sich mit seiner Apple Watch praktisch aus dem Stand zum grössten Uhrenproduzenten der Welt gemausert.“
    Punkt.

  2. Herrje, dass sind mal wieder superneutrale Darstellungen und IDC kommentiert dies schon ein wenig anders, doch zu den Tatsachen:
    1. Die anfänglich hohen Bestellungen in 2015 waren auch deshalb so hoch, weil die die Auslieferung mehrfach verschoben wurde, da hat sich also ein Ballon gar heftig gefüllt und das man jetzt reißerisch kolpertiert, das ist um 55% krachend runtergegangen ist schon recht unsachlich, Interessierte mögen die Begleitkommentare von IDC lesen.
    2. Die Watch I war eigentlich, sowohl von der Hardware, als auch vom Betriebssystem ein noch unfertiges Produkt, dass sie dennoch 72% Marktanteil hatten war ein toller Erfolg.
    3. 2016 werden bis jetzt rund ‚550.000 Ührchen mtl. abgesetzt, die Konkurrenz wird stärker und Apple liegt bei 52% Marktanteil, wobei weitaus mehr Zubehör verkauft wird als bei Sam Sung & Co., das ist also immer noch ein gutes Geschäft.
    die Konkurrenz pusht, soweit sie noch Kondition hat, mit schnellen Updates, Apple sieht das lässiger und bringt die Watch II i September und dann wird es wohl ein echtes, ein fertiges Applelike-Produkt sein, das aktuelle Betriebssystem hat bereist enorme Fortschritte gebracht.
    Realistisch gesehen wird, genau wie bei IPOd und bei IPHONE erst im 2-3 Jahr entschieden, ob und wie die Post wirklich abgeht.
    IDC und Andere, inkl. Die Marketingprognostiker von Apple gehen von mind. 2 Mio. verkauften Watch II aus, am Anfang wird das klappen, doch der Kunde hebt oder senkt den Daumen.
    Doch auch hier ist wieder der Blick in die Breite zu richten, egal ob mit dem Apple-Logo oder nicht, Wearebals sind im kommen und wer sich kein Phablet in der Quertasche an Bauchnoder Hüfte heften möchte oder auch nicht, wie ich es tue, ein Ipad in meiner schönen Leder-Attache-Tasche mit sich herum schlört, der wird sich vielleicht sagen, was soll das, ein Minicomp am Handgelenk reicht mir, bald wird es schicke, Strumpffähnliche Tastaturen geben, Quertz, Querty oder wir beim Handy, die auch schick sind und die man sich einfach über den Arm zieht, dann haut’s auch mit dem Schreiben hin, doch solche innovativen Ideen landen leider selten i.d Presse, wie es scheint.
    4. Das Iphone 6 wird dieses Jahr schlecht laufen, das 7er wird, je nach Ausstattung auch nicht wirklich für aschwung sorgen, erts das 8er wird wieder ein Deal. Smarphones sind gast überall angekommen, wer sie will und bezahlen kann hat sie schon, doch neue Modelle, genau wie bei den Autos, brigen immer wieder ein bisschen Schwung, doch seine wir ehrlich, die Power-Mauer-Wachstumsstory ist vorbei, die steile Kurve wird zur Schlangenlinie, Apple muß im unterem Preissegment mehr tun, der Schüler, Student oder Berufsanfänger, der an Anroid andockt, den muß man unter Mühen später con Apples Charme überzeugen, das ist teuer!
    Apples größte Gefahr ist ihre übergroße Arroganz, auch gegenüber den Entwickler, nicht nur Leica haben sie übermäßig verärgert.
    Doch 2017 und 2018 wird es wieder hut laufen, doch f.d. Folgende Zeit sollten sie 1. wesentlich schneller werden, 2. der Safarie-Crew die entweder schläft oder surft Beine machen, endlich eine Tastaur mir Pfeiltasten einführen und auf ihrem neuem, bald fertigem Campus sollten sie sich umfänglich in Rollenspielen ergehen zum Thema „warum ist Bescheidenheit wichtig und richtig!

  3. Lernen es Leute wie N. J. nie, Meinungsäußerungen von Tatsachenbehauptungen zu trennen? Dieser Beitrag ist wieder mal der J.-typische eklektizistische Mischmasch aus Bericht und Kommentar. Da werden einerseits solche unjournalistischen tendenziösen Wertungen wie „noch knapp wertvollster Konzern“ oder „krachende 55 Prozent“ eingebaut, andererseits eine vom kommunistischen Staat gesteuerte chinesische Suchmaschine als „Kronzeuge“ zitiert. Irgendwie muss N. J. ein traumatisches Kindheitserlebnis mit einem Apple-Produkt gehabt haben, anders lässt sich seine paranoide Sucht nicht erklären, permanent jeden wirtschaftlichen Rückschlag des Unternehmens sozusagen als Läuten der Totenglocken zu werten. Er sollte wissen: Apple ist mehr als nur ein Uhrenhersteller. Herr J., lesen Sie doch zur Abwechslung nicht nur chinesische Propaganda, sondern auch mal den Wirtschaftsteil einer seriösen deutschen Zeitung. Da finden sie erstaubnlicherweise ebenso Berichte über wirtschaftliche Schwierigkeiten von einheimischen Unternehmen, beispielsweise aktuell von VW, ohne das deren baldiger Tod vorausgesagt wird.

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