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Türkei sperrt Zugang zu Wikileaks-Seite nach E-Mail-Enthüllung

Türkischer Staatspräsident Erdogan, Wikileaks-Seite
Türkischer Staatspräsident Erdogan, Wikileaks-Seite

Türkische Behörden haben den Zugang zur Enthüllungsplattform Wikileaks gesperrt, nachdem sie angebliche E-Mails der Regierungspartei AKP im Netz veröffentlicht hatte. Die knapp 295.000 E-Mail-Nachrichten reichen Wikileaks zufolge vom Jahr 2010 bis zum 6. Juli dieses Jahres.

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Die Veröffentlichung sei angesichts des harten Vorgehens der Behörden nach dem Umsturzversuch vom vergangenen Wochenende vorgezogen worden, erklärten die Aktivisten auf ihrer Website. Die Quelle für das Material aus dem Datenleck stamme nicht aus dem Umfeld der Putschisten. Der Enthüllungswert der Veröffentlichung blieb zunächst unklar: Unter den E-Mails finden sich zahlreiche Newsletter und Spam-Nachrichten.

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Alle Kommentare

  1. Ist denn der Maddin Schulze aus Brüssel schon erneut vorstellig geworden, um Erdogan für die immer intensivere Rückkehr zur Rechtstaatlichkeit zu danken?
    Jede Rückkehr zu europäischen Werten muss schließlich hinreichend bejubelt werden. Wie sonst könnte man dem Volk den anstehende Beitritt des Erdoganschen Sultanats zur Europäischen Wertegemeinschaft plausibel verkaufen.
    Auf gehts Maddin, schnapp dir die Angie und gemeinsam einen demokratisch-rechtsstaatlichen Veitstanz aufs politische Parkett gelegt.

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