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Die Lebenslauf-Lüge der SPD-Politikerin: Wie sich die WAZ mit dem Scoop eines Stadtmagazins schmückt

SPD-Bundestagsabgeordnete Petra Hinz aus Essen: akademische Ammenmärchen im Lebenslauf
SPD-Bundestagsabgeordnete Petra Hinz aus Essen: akademische Ammenmärchen im Lebenslauf

Recherchen über ihren erfundenen Lebenslauf bringen die SPD-Politikerin Petra Hinz in Erklärungsnot: Die Bundestagsabgeordnete hat jahrelang dreist vorgetäuscht, sie sei Juristin mit Staatsexamen – dabei hat sie nicht einmal ein Abitur. Aufgedeckt wurde der Skandal von einem Stadtmagazin aus Essen. Bundesweit zitierten Medien aber die in der Funke-Mediengruppe erscheinende WAZ – die die investigative Vorreiter-Rolle des Informer Magazine verschwieg.

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Es dürfte der Polit-Skandal des Sommers werden: Die langjährige Bundestagsabgeordnete Petra Hinz hat sich mit einem gefälschten Lebenslauf ins Parlament wählen lassen. Die SPD-Politikerin hatte vorgegeben, Juristin mit zwei Staatsexamen zu sein. Dabei hat sie nicht einmal die schulischen Voraussetzungen. Als die Lebenslauf-Lüge am Mittwochvormittag die Runde machte und zahlreiche Nachrichtenmedien die Meldung aufgriffen, wurde mehrfach die in der Funke Mediengruppe erscheinende WAZ zitiert.

Tatsächlich war die WAZ das erste große Medium, das über den falschen Lebenslauf berichtet. Allerdings war die Recherche zu diesem Zeitpunkt bereits etwa 24 Stunden zuvor veröffentlicht worden – vom Essener Lokalmedium Informer Magazine. Dort erschien bereits am 18. Juli eine Meldung, dass die Politikerin nicht mehr bei der nächsten Wahl antreten werde. Im Artikel enthalten war eine Anmerkung, dass die Redaktion die Bundestagsabgeordnete zuvor mit den Informationen über den falschen Lebenslauf konfrontierte. Eine Stellungnahme von Hinz gab es zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Wenig später drehte Informer das Thema weiter und veröffentlichte eine Kommentar, der sich mit der Glaubwürdigkeit der Abgeordneten auseinandersetzte.

Die Funke-Medien WAZ und NRZ stiegen erst am späten Abend des 19. Juli in die Berichterstattung ein, als parallel das offizielle Statement des Anwalts von Frau Hinz veröffentlicht wurde. Von der Informer-Berichterstattung war nichts zu lesen. Wenig später lief die Nachricht auch über die Ticker der Nachrichtenagenturen. Diese wurden durch Meldung der Funke-Medien auf das Thema aufmerksam und übernahmen – wie dann auch weitere Medien (zunächst auch MEEDIA) – die News mit WAZ und NRZ als Quellenangabe.

In der Agenturmeldung der Funk-Gruppe hieß es dann:

Seit Tagen war Petra Hinz – auch von WAZ und NRZ – mit Fragen konfrontiert worden…

WAZ und NRZ deuteten zwar an, dass auch andere Fragen gestellt hatten, handelten aber nicht transparent.

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So hieß es später dann unter anderem bei Süddeutsche, Tagesschau wie auch Zeit Online:

… erklärte der Anwalt der SPD-Politikerin, nachdem „WAZ“ und „NRZ“ die Angaben der Parlamentarierin hinterfragt hatten.

Der Lauf der Dinge stieß besonders einem Journalisten auf. Dem Informer-Redakteur Pascal Hesse. Via Facebook beschwerte er sich in Richtung der WAZ über ihr Vorgehen. „Schade, dass es offenbar in Essen keine Fairness mehr unter Kollegen gibt. Und die WAZ die Erfolge anderer nun bundesweit medial für sich beansprucht“, so Hesse.

Dazu Stellung nahm Philipp Wahl, stellvertretender Lokalchef der WAZ Essen. In einem Kommentar unter dem Posting erklärte er (offensichtlich fälschlicherweise), dass man bei der WAZ Quellen sorgfältig zitiere. Und etwas patzig weiter: „Bei den Lügen zu Hinz‘ Lebenslauf warst du auch nach unserem Kenntnisstand der erste Journalist, der dazu recherchiert hat. Herzlichen Glückwunsch. Das haben wir nie bestritten.“ Bestritten nicht, aber verschwiegen schon, wie Wahl zugibt: „Darauf haben wir jetzt auch nachträglich in unserem Online-Artikel hingewiesen und deine Verdachtsberichterstattung verlinkt.“

Zu einer Tatsachenberichtersattung sei die Geschichte erst geworden, als es eine offizielle Stellungnahme von Hinz gab, so Wahl weiter. Seiner Auffassung nach habe sich die WAZ „professionell“ verhalten. „Dass andere Medien auf der Basis unseres Vorabberichtes auf uns verlinken, mag für dich ärgerlich sein, ist aber nicht auf Versäumnisse oder unsauberes Arbeiten unsererseits zurückzuführen. Unsere Quelle war nachweislich das Anwaltsschreiben, nicht deine Berichterstattung.“

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Alle Kommentare

  1. @Anja Cosima
    Das mögen Sie und ihre links-grüne Kuscheltruppe vielleicht so sehen, mit der Realität hat das aber nichts zu tun.

  2. @Arno Nym, nicht zu vergessen den Clement- Kumpel Hombach, der einst Geschäftsführer war. Die hatten mit der SPD ja auch nicht sooo viel am Kopp, der SuperWolleC hat es nun offiziell nicht mehr.
    Da hatte man schon die „Hartz4- Lügenmärchen ALS ERSTE (mit Stolz) im Blatt, noch bevor 1 Monat Hartz vorbei war, mit der von Clement (Arbeits“minister“) verfassten Blitzstatistik über Sozialbetrüger.

  3. „Es dürfte der Polit-Skandal des Sommers werden“

    Nein, dürfte es nicht und wird es auch nicht. Meedia ist ja ganz nett, aber da fehlt´s doch ein wenig an bundespolitischer Kompetenz. Die Nummer wird schon in wenigen Tagen keinen Hund mehr hinterm Ofen hervorlocken. Dazu ist die Fallhöhe der Abgeordneten nicht hoch genug.

  4. Vermutlich ist die Schnalle irgendwo aus der reihe getanzt und wurde mit der Veröffentlichung ihrer Kellerleichen notabgeschaltet.

    Es liegt gegen JEDEN etwas vor, der in der BRDDR nach Oben kommt!
    Das Regime kann es sich gar nicht leisten, Unbescholtene an Macht gelangen zu lassen.

    Was gegen die beiden Oberwasserköpfe der BRDDR vorliegt, Larve und Erika, sowie gegen die Galeonsfigur der Pseudoopposition, den Notar, ist ja allgemein bekannt!
    nur die Gesamtakte bleibt unter Verschluß, solange sie das Spiel ihrer Herrechen mitspielen.

    Außerdem kommt das rein zufällig nach der ersten Schächtung durch Korandertaler auf BRDDR-Boden raus und wird zum „Skandal des Sommers“ gemacht, um die Dodos von den Umtrieben unserer Bereicherer abzulenken.
    Kommt irgendwie wie bestellt, nicht?

  5. Ganz so verdorben, wie Sie es darstellen, sehe ich die Medienbranche als Ganzes nicht. Gegen Altmetallverwertung hätte ich aber durchaus auch nichts einzuwenden 😉

  6. Sozen-Blatt klaut Story über lügende Sozia

    Datt is nur aber wirklich Lügenpresse !

    1. Da haben Sie aber – törömmtömmtömm – was nicht mitbekommen:

      Der ganze WAZ-Konzern ist 2012 in die alleinigen Hände der CDU-Familie Funke geraten. Der starke Mann heißt Stephan Holthoff-Pförtner, multimillionenschwerer Immobilienfinanzier, Landesschatzmeister der CDU Nordrhein-Westfalen, Anwalt Helmut Kohls in der bekannten Spendenaffäre und dessen persönlicher Freund.

      Der Konzern heißt nicht nur seit 2013 anders, er soll auch anders sein. Mit dem intern liberalen Kurs – unterschiedliche Blätter mit unterschiedlichen Meinungen, Hauptsache es verkauft sich – ist es vorbei.

      Schon Jahre zuvor wurde die WAZ gewendet: Seit der Ernennung des stramm konservativen Ulrich Reitz zum WAZ-Chefredakteur 2005, abgeworben ausgerechnet von der Rheinischen Post, weht der Wind bei der größten Konzern-Zeitung aus einer anderen Richtung.

      2013 wurde die ehemals sozialdemokratische Westfälische Rundschau dichtgemacht, die Redaktion komplett entlassen, der leergezogene Titel mit Inhalten der konservativen WAZ und Westfalenpost gefüllt. Rein zufällig unmittelbar nach der Funke-Machtübernahme. Es hatte selbstverständlich ausschließlich wirtschaftliche Gründe.

      Ein Schelm, wer denkt, dass einer der einflussreichsten deutschen Medienkonzerne systematisch auf Parteikurs gebracht wird?

  7. Hatte nicht der Spiegel bzgl. der Kredite nachgefragt, dann aber Bild die Geschichte etwas schneller gebracht ?

    Ohne die Nachfrage des Stadtmagazins hätte es das Anwalts-Schreiben vielleicht ja nicht gegeben.

    Google-News wird leider stückweise schlechter.

    Der Journalismus-Verband sollte statt der Promotion-Regel für Qualitäts-Redaktionen z.b. folgende Regeln festlegen:
    – Jeder anwesende Schreiber muss alle Berichte lesen und abhaken im Content-Management-Software-Web-System. Und schwupp gäbe es keine Tippfehler mehr UND es gäbe weniger Kritik durch Kommentare weil die Berichte von selber vollständiger wären. Wenn der Chef die Suppe vorher abschmeckt, fehlt auch das Salz nicht.
    – Jede Redaktion müsste einer Checker-of-the-Day/of-the-Schicht haben der unter allen rotiert und ! alle Aussagen mit Links belegt. Dann hätte man das Stadtmagazin sofort gefunden und den Verdacht korrekt in der ersten Version schon eingebaut gehabt. Das geht mit Google, Google-News usw. sehr einfach und die Begründung sieht man hier aber auch
    – der Schiessbefehl wurde gefunden. Erst nach drei (?) Wochen erinnerte sich jemand das der Schiessbefehl ein paar Jahre vorher auch schon mal gefunden wurde.
    – Vom Fuchs-Panzer gabs wohl drei verschiedene Modelle. In der Presse wurde das nicht so klar. Leicht bewaffnete Grenz-Patroullienpanzer kann man ja vielleicht nach Saudi-Arabien verkaufen damit die Nachbar-Staaten dort nicht einfallen. Die damit eingenommenen Steuern (der Wirtschafts-Minister kennt die Beträge ja hoffentlich) kann man zur Förderung der digitalen Opposition und Investigations-Journalismus einsetzen. Aber hier finden Parteitage und Aktien-Versammlungen wohl immer noch nicht am Tablett statt.
    – Das der Onkel einer Adels-Hochzeit ein paar Jahre vorher mit Drogen erwischt oder verurteilt wurde, kam auch erst viel später raus statt gleich bei der Erst-Meldung. Das war ja schon bekannt. Wer schreibt denn die Berichte und wie kurz ist deren Gedächtnis ? Die Schwester z.B. hingegen war damals wohl nicht nicht so bekannt.

    Alles Dinge welche die Presse mit Google-News/Google sofort in den ersten Bericht zum jeweiligen Thema hätte packen können und auch der informierte Leser oder Foren-Kommentator sich oft wohl leider viel besser erinnert als der Qualitäts-Journalist.

    Die Lokalpresse berichtete wohl am nächsten Tag von Köln-Hauptbahnhof. Die Bundespresse, TV usw. erst vier(?) Tage später. Als Lokal-Journalist ist man natürlich unzufrieden wenn man eine Geschichte (vermute ich jetzt mal) ins Rollen bringt und dann fast nirgendwo den gerechten Ruhm erlangt.

    Genau daher muss man in Dr.-Arbeiten die Quelle auch benennen. Man darf ja sogar KOSTENLOS zitieren und hat das Buch wo man draus abschreibt auf dem Tisch und muss als „Preis“ nur den Namen/Titel/Jahr/Autor/Seitenzahl in den Dr.-Text mit einbauen statt tausendseitige NDA-Lizenz-Verträge beim Notar unterschreiben und gigantische Prozente abgeben zu müssen und muss (im Gegensatz wohl z.b. zu Cover-Songs) nicht mal eine Lizenz einholen.

    Wurde im Stadtmagazin die Geschichte fortgesetzt ? Das die Bundespresse lieber Tatsachen-Berichte verlinkt statt Vermutungen, ist anzunehmen obwohl Blogger oder Analysten oder als eine von zehn Kredit-Scoring-Rating-Firmen mit Vermutungen mehrseitige Berichte über neue Apple-Modelle oder Google-Produkte oder Firmen oder Staaten verursachen können und das teilweise sogar in Print-Artikeln und nicht nur Online.
    Das man online vollständiger berichtet hat sich wohl leider immer noch nicht durchgesetzt. Print ist nur die platz-beschränkte „Fast-Food-Boxen-mäßige“ Kurzversion des vollständigen („Mehrgänge-Menüs/Buffets“). Dank Handy-Kameras hat man ja auch Videos und Photos. Guckt mal wie schnell im Sport-Presse-Zentrum berichtet wird oder von PR-Terminen für Kino-Filmen. So gehört das.

    Genau daher sollte man Artikel auch überarbeiten/korrigieren können. Wer 5 verschiedene Titel automatisch durchprobieren lässt (1) (um dann vermutlich oft einen Clickbaiter-Titel zu küren welchen man als erfahrener News-Leser und Click-Bait-Vermeider dann aus Protest nicht anklickt), kann sowas ja wohl auch. Davon lernt man fürs nächste Mal dazu und nach 1-2 Wochen ist die Qualität viel besser. Speziell in News-armen Zeiten wie dem Sommerloch kann man sowas (auch mit Hoch-Motivierten Sommer-Ferien-Werks-Studenten-Praktikanten) durchziehen.
    (1) http://meedia.de/2016/06/10/der-bezos-effekt-was-zeitungen-von-amazon-boss-chef-jeff-bezos-und-seiner-washington-post-lernen-koennen/ (Punkt 4.)

    Die Reaktion auf beiden Seiten könnte etwas freundlicher sein. Damit erreicht man das Ziel nämlich auch. Politiker hingegen werden laut und wedeln bei Reden gerne mit den Armen herum. Seriöser Journalismus wirkt simpel und klar am besten und wäscht so Korruption und Miswirtschaft weg bzw. wirkt als weißes Blutkörperchen der Gesellschaft.
    Man könnte einen Brief hinterlegen welchen man ausdruckt und an seine Abo-Zeitung schickt um das Stadtmagazin als erstes zu nennen und Korrektur im Online-Artikel einzufordern. Oder auch zusätzlich zum Papier-Brief die Hotline anrufen und den Wunsch hinterlegen.
    Jede Webseite kann gehackt sein und bei Werbe-Vermarktern wurden mehrmals Trojaner-Werbungen eingebaut. Also MUSS man die WAZ-Meldung per Google überprüfen und müsste eigentlich aufs Stadt-Magazin stoßen wenn die nicht die Artikel hinter einer Pay-Wall halten.

    Man sollte schauen wieso und ob google-News beim Draufklicken auf den Politiker-Namen in den Top10-Themen welche Artikel als erstes anzeigt und evtl mal dokumentieren wer der erste beim Thema war und das von Google einfordern bzw. als Google-Fehler dokumentieren.
    Ein Wiki dafür gibts wohl leider nicht. Dort würden alle Firmen sehen wo ihre Produkte schlecht sind und bei Google-News gibts 5-10 Punkte welche einem sofort auffallen sollten wenn man mal Artikel sucht.

    D.h. Redaktionen sollten endlich mal auf die User-Kommentare reagieren und mit SIMPLEN sofort KOSTENLOS durchführbaren Änderungen die Qualität erhöhen und somit den Aufwand in den Foren ratz-fatz verringern.
    Nachbessern ist fast immer teurer, als es gleich richtig zu machen. (Quelle: Sehr alter TV-Bericht über einen TÜV welcher Bau-Projekte für 3%(?) begutachtet und schon bei der Planung teure Fehler vermeidet, später aber auch auf der Baustelle schaut, das korrekt gearbeitet wurde.)

    Kurzum: Überall an den Prozessen nachbessern weil Content inzwischen digital ist (früher halt Telefon und Fax) und überall offensichtliche Qualitäts-Verbesserungen möglich sind.

    „Qualitäts-Journalismus“ sollte eigentlich auch Qualitäts-Kontrolle und Revision beinhalten. Also NULL Tippfehler und gegenseitige Kontrolle.

    1. @ backround-recherche und soweiter :
      1) lege dir sofort ein lesetaugliches Pseudonym zu;
      2) quatsch nicht so lang, komme in drei kurzen Sätzen zur Sache.

  8. Franz Josef Strauß herrsche 1963 einen studentischen Kritiker an, den Bonner RCDS-Vorsitzenden:

    „Haben Sie überhaupt Abitur?“

    Es ist 50 Jahre her, doch das berühmte Strauß-Zitat gilt noch immer. ..

  9. Die lokalen Medien haben sich in diesem Fall keineswegs mit Ruhm bekleckert, wie es jetzt aussehen soll. WAZ-Lokalchef Stenglein, von der neuen Funke-CDU-Connection auf den Posten gedrückt und immer die Propagandatrommel schlagend, kommentiert jetzt hochmoralisch „ihre Selbstgerechtigkeit ist unfassbar“ und fordert dramatisch „Verlassen Sie bitte sofort den Bundestag, Frau Hinz!“ (http://www.derwesten.de/staedte/essen/verlassen-sie-bitte-sofort-den-bundestag-frau-hinz-id12023760.html)

    In Sachen Selbstgerechtigkeit kennt er sich offensichtlich gut aus. Stenglein ist ungefähr so alt wie Hinz und hat zur gleichen Zeit in Essen die Schule besucht. Schon seit mehr als einem Vierteljahrhundert ist er Essener Lokaljournalist. Als sie die politische Bühne betrat, war er schon lange da. Er kennt zweifellos hunderte von Personen, die auch die Abgeordnete kennen.

    Nun: Irgendeine Recherche in all diesen Jahren? Irgendeine Veröffentlichung zu dem Thema? Das mussten andere tun.

    Moralisieren und Herumtrompeten ist zweifellos bequemer, als genau die Arbeit zu tun, die den Journalisten vom Politiker unterscheidet.

  10. Es sind Leute wie Wahl – Journalist, gar Lokalchef? Oh Gott oh Gott – und es sind großmäulige Gazetten wie die WAZ (Funke-Medien-Grupp), die den Journalismus desavouieren und dabei elegant und mühelos von eigenen eigene Kollegen erst abschreiben und diese dann abschmettern. A Propos Funke-Medien: vom Hörensagen wird bekannt, dass die Freien Mitarbeiter der Thüringer Blätter (allesamt?) mitgeteilt bekamen: das wars. Aus vorbei. Wer runiniert den Journalismus? Solche Lokalheros und solche Verlagsmanager. Pfui Teufel.

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