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CEO Hastings reagiert auf schwaches Nutzerwachstum: Netflix könnte schon bald Download-Funktion anbieten

Mann mit einer globalen Mission: Netflix-Gründer Reed Hastings
Mann mit einer globalen Mission: Netflix-Gründer Reed Hastings

Netflix öffnet sich für die Idee, eine Download-Funktion für seinen Online-Videodienst einzuführen. Das erklärte CEO Reed Hastings in einer Videokonferenz nach Vorlage der aktuellen Quartalszahlen. Der Dienst habe sich mit der Möglichkeit beschäftigt, weil in einigen Ländern die mobilen Datennetze nicht so gut seien. Und für Netflix würden dadurch keine erheblichen Kosten entstehen.

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Während Rivalen wie Amazon Prime die Möglichkeit anbieten, Filme und Serien auch herunterzuladen und sich dann ohne Internet-Verbindung anzusehen, wollte Netflix eine solche Funktion bisher nicht einführen. Stattdessen kann das Netflix-Angebot nur per Streaming direkt aus dem Netz abgespielt werden. Zur Begründung hieß es stets, eine Download-Funktion mache die Bedienung komplizierter und schaffe neue Probleme bei der Synchronisation zwischen verschiedenen Geräten und der Verwaltung von Zugriffsrechten. Zugleich räumte Netflix auch ein, dass es durchaus Kundenwünsche dazu gebe. Hastings verwies jetzt darauf, dass Rivalen auch in Ländern wie Deutschland und die USA eine lokale Speicherfunktion anböten und sie dort zum Standard gehöre.

Die Einsicht des Unternehmens dürfte auch mit den aktuellen Quartalszahlen zusammenhängen. Netflix enttäuschte am Montag mit einem schwachen Wachstum der Nutzerzahlen. Nur noch 1,6 Millionen neue Abonnenten konnte Hastings im zweiten Quartal präsentieren. Obwohl Netflix den Abschwung im Ausblick vor drei Monaten bereits andeutete, brach die Aktie nachbörslich um mehr als 15 Prozent ein.

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Mit Material der dpa

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