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Emmy-Nominierungen 2016: „Game of Thrones“ ist Spitzenreiter, Netflix und Amazon gewinnen an Bedeutung

Nominiert für die Emmy-Verleihung 2016: „Game of Thrones“, (o. l.), „The Americans“ (o. r.), „Mr. Robot“ (u. l.) und „American Crime Story“
Nominiert für die Emmy-Verleihung 2016: "Game of Thrones", (o. l.), "The Americans" (o. r.), "Mr. Robot" (u. l.) und "American Crime Story"

Wie auch letztes Jahr wurde die HBO-Hitserie "Game of Thrones" mit den meisten Nominierungen beim wichtigsten Fernsehpreis der Welt bedacht. Doch die Emmy-Verleihung 2016 sorgt auch für kleine Überraschungen: So konnten etwa die Streaming-Riesen Netflix (mit "Master of None") und Amazon (u.a. mit "Mr. Robot) erneut ihre Chancen steigern, während die Doku-Reihe "The People v. O.J. Simpson: American Crime Story" sogar mit den zweitmeisten Nennungen ins Rennen um die begehrten Trophäen geht.

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Eigentlich ist es keine allzu große Überraschung, dass „Game of Thrones“ auch dieses Jahr mit den höchsten Gewinnchancen ins Rennen geht: Die HBO-Hitserie wurde bei den diesjährigen Emmy-Awards mit 23 Nominierungen bedacht – schon letztes Jahr wurde das Fantasy-Epos mit 24 Nominierungen und schließlich 12 gewonnen Trophäen zu einem der großen Abräumer der Verleihung. Und auch dieses Jahr könnte wieder der Preis für die „Beste Drama-Serie“ winken, zudem sind gleich fünf Schauspieler als beste Nebendarsteller nominiert. Das gab die Television Academy am Donnerstag bekannt.

Neben der Fantasy-Serie scheint dieses Jahr vor allem das (True-)Crime-Genre hoch im Kurs zu sein: Auf Platz 2 mit insgesamt 22 Nominierungen rangiert die Dokumentationsreihe „The People v. O.J. Simpson: American Crime Story“, die sich um den Prozess des ehemaligen Football-Stars O.J. Simpson dreht. Dicht gefolgt mit 18 Nominierungen für die Krimi-Serie „Fargo“, die auf dem Kult-Film der Coen-Brüder basiert, deren erste Staffel schon drei Emmys einbrachte.

Erstmals nominiert wurden etwa die Netflix’ Eigenproduktion „Master of None“ sowie Amazons „Mr. Robot“ und „The Americans“. Die Streaming-Dienste konnten ihre Bedeutung bei der Verleihung damit weiter ausbauen: Netflix wurde mit insgesamt 54 Nominierungen bedacht, Amazon liegt mit insgesamt 16 Nominierungen allerdings noch weit hinter seinem größten Konkurrenten.

Zu den großen Verlierern gehört dieses Jahr u.a. Lady Gaga, die mit ihrer Rolle in der Horror-Serie „American Horror Story“ zwar mit einem Golden Globe ausgezeichnet, dieses jahr aber nicht berücksichtigt wurde. Und auch Dauerbrenner wie „The Walking Dead“ (2 Nominierungen) und „Orange is the new Black“ (1 Nominierungen) blieben hinter den Erwartungen zurück.

Die 68. Emmy-Awards gehen am 18. September in Los Angeles über die Bühne, US-Talkmaster Jimmy Kimmel wird die Gala moderieren. Über die Nominierungen und Auszeichnungen für Serien, Fernsehfilme und Shows entscheiden die rund 19 000 Mitglieder der Academy for Television Arts & Sciences.

Die Emmy-Nominierungen 2016 in den wichtigsten Kategorien

Best Drama Series: „The Americans“ (FX), „Game of Thrones“ (HBO), „House of Cards“ (Netflix), „Downton Abbey“ (PBS), „Better Call Saul“ (AMC), „Mr.Robot“ (USA), „Homeland“ (Showtime)

Best Comedy Series: „Veep“ (HBO), „Transparent“ (Amazon), „Silicon Valley“ (HBO), „Modern Family“ (ABC), „Master of None“ (Netflix), „Unbreakable Kimmy Schmidt“ (Netflix), „Black-ish“ (ABC)

Best Actor in a Drama Series: Kyle Chandler („Bloodline“), Rami Malek („Mr. Robot“), Bob Odenkirk („Better Call Saul“), Matthew Rhys („The Americans“), Liev Schreiber („Ray Donovan“), Kevin Spacey („House of Cards“)

Best Actress in a Drama Series: Viola Davis („How to Get Away With Murder“), Claire Danes („Homeland“), Taraji P. Henson („Empire“), Tatiana Maslany („Orphan Black“), Keri Russell („The Americans“), Robin Wright („House of Cards“)

Best Actor in a Comedy Series: Anthony Anderson („Black-ish“), Aziz Ansari („Master of None“), Will Forte („The Last Man on Earth“), William H. Macy („Shameless“), Thomas Middleditch („Silicon Valley“), Jeffrey Tambor („Transparent“)

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Best Actress in a Comedy Series: Ellie Kemper („Unbreakable Kimmy Schmidt“), Julia Louis-Dreyfus („Veep“), Laurie Metcalf („Getting On“), Tracee Ellis Ross („Black-ish“), Amy Schumer („Inside Amy Schumer“), Lily Tomlin („Grace and Frankie“)

Best Supporting Actor in a Drama Series: Jonathan Banks („Better Call Saul“), Peter Dinklage („Game of Thrones“), Kit Harington („Game of Thrones“), Michael Kelly („House of Cards“), Ben Mendelsohn („Bloodline“), Jon Voight („Ray Donovan“)

Best Supporting Actress in a Drama Series: Emilia Clarke („Game of Thrones“), Lena Headey („Game of Thrones“), Maggie Smith („Downton Abbey“), Maura Tierney („The Affair“), Maisie Williams („Game of Thrones“), Constance Zimmer („UnREAL“)

Best Supporting Actor in a Comedy Series: Louie Anderson („Baskets“), Andre Braugher („Brooklyn Nine-Nine“), Ty Burrell („Modern Family“), Tituss Burgess („Unbreakable Kimmy Schmidt“), Tony Hale („Veep“), Keegan-Michael Key („Key and Peele“), Matt Walsh („Veep“)

Best Supporting Actress in a Comedy Series: Anna Chlumsky („Veep“), Gaby Hoffmann („Transparent“), Allison Janney („Mom“), Judith Light („Transparent“), Kate McKinnon („Saturday Night Live“), Niecy Nash („Getting On“)

Best Limited Series: „American Crime“ (ABC), „Fargo“ (FX), „The Night Manager“ (AMC), „The People v. O.J. Simpson“ (FX), „Roots“ (History)

Best Variety Talk Series: „Comedians in Cars Getting Coffee“ (Crackle), „Jimmy Kimmel Live!“ (ABC), „Last Week Tonight With John Oliver“ (HBO), „The Late Late Show with James Corden“ (CBS), „Real Time With Bill Maher“ (HBO), „The Tonight Show Starring Jimmy Fallon“ (NBC)

Best Television Movie: „A Very Murray Christmas“ (Netflix), „All the Way“ (HBO), „Confirmation“ (HBO), „Luther“ (BBC One), „Sherlock: The Abominable Bride“ (PBS)

 

 

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  1. Mr. Robot und The Americans sind keine Streaming-Originale sondern werden nur in Deutschland lizensiert. Ersteres läuft auf dem USA-Network, Zweiteres auf FX.

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