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„Tierquälerstadt Memmingen“: Peta darf Protestplakat zum Forellenschlachtfest nicht aufhängen

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Dieses Verbot bietet einen klasse PR-Aufhänger, um sich noch stärker an der Stadt Memmingen und Fischetag abzuarbeiten. Seit Jahren kämpft die Tierschutzorganisation Peta gegen die „tierquälerische Tradition“. Sehr zur Empörung der Aktivisten lehnte der örtliche Werbeflächenanbieter ein Plakat ab. Claim des Protest-Posters, dass einem typischen deutschen Ortsschild nachempfunden ist: „Tierquälerstadt Memmingen“.

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Nach Meinung von Peta verstößt der Fischertag, bei dem es darum geht, innerhalb von 30 Minuten im Stadtbach eine möglichst schwere Forelle zu fangen, gleich mehrfach gegen das Tierschutzgesetz sowie gegen Artikel 3 Absatz 2 im Grundgesetz, „da Frauen am Fischertag nicht teilnehmen dürfen“. Peta kritisiert dies  und fordert deshalb „eine Umgestaltung der Veranstaltung in ein Stadtfest, bei dem keine Tiere gequält oder getötet werden und Frauen nicht ausgeschlossen werden“.

„Der Fischertag ist ein Fest, das im 21. Jahrhundert in seiner ursprünglichen Form nicht mehr stattfinden darf, da es gegen die Rechte von Tieren und Frauen verstößt“, so Meeresbiologin Dr. Tanja Breining von Peta. „Anstatt auf Tierquälerei und Ausgrenzung zu setzen, sollten die Memminger Lebewesen mit Achtung und Respekt begegnen.“

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Neben der – nun gescheiterten – Plakataktion setzen die Aktivisten auch noch auf eine Unterschriftenaktion. Das selbstgesteckte Ziel von Peta liegt hierbei bei 2.000 Unterschriften. Der derzeitige Stand: 1.389.
Im Social-Web ist der Aufruf bereits ein gewisser Viral-Erfolg
. Über 350 Mal wurde er bislang geteilt.

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Alle Kommentare

  1. Wir schreiben das Jahr 2016 und die Menschen feiern noch solche zurückgebliebenen Feste. Naja did is Memmingen ??

  2. Liebe leute von der peta ich bin selber biobauer und naturschützer. Ich lebe mit, für und von der natur. Aber was ihr da veranstaltet ist mal wieder der knaller, so helft ihr niemand und macht euch nur unglaubhafter. Lasst die kirche mal im dorf.

  3. PETA ist keine Tierschutzorganisation, sondern eine Tierrechtsorganisation, die ihre Ideologie es veganen Lebens umsetzen will. PETA wird zudem in Amerika mit dem töten von zehntausenden anvertrauten Tieren in Verbindung gebracht, wie die offiziellen Unterlagen auch bestätigen.

    Das PETA solche Kampagnen regelmäßig startet ist nicht neu, denn PETA will Öffentlichkeit erzeugen, auch um Spenden einzusammeln. Neu ist jetzt allerdings, dass hier auch der § 3 des Grundgesetzes hinzugekommen ist.

    Wahrscheinlich hat dies mit dem Rückkehr von Fr. Dr. Breinig zu tun, die ja auch schon wegen Plastikfische Anzeigen erstattet hat.

    1. Da haben Sie jetzt aber mal munter drauf los behauptet. Man sollte verquere Storys erstmal recherchieren, ehe man sie weiterverbreitet. Gern kommen solche Geschichten nämlich von Leuten, deren finanziellen Interessen Peta schadet – so zum Beispiel der Fleisch- Pelz- oder Lederwarenindustrie. Und die freuen sich ganz sicher über so Leute wie Sie, die ihren wilden Behauptungen uninformiert glauben. Beispiel:
      Das “Center for Consumer Freedom” ist eine Organisation in den USA, die die Vorwürfe gegen PETA besonders vorantreibt. Sie betreibt eine eigene Internetseite namens http://www.petakillsanimals.com. Kosten: Mehr als 1 Mio. Dollar im Jahr. Und wer finanziert`s? Es liest sich wie das „Who is Who“ der großen Konzerne, deren Produkte die Welt ruinieren: Phillip Morris, Kentucky Fried Chicken, der Fleisch-Gigant Standard Meat Company, Coca Cola, Wendy´s, Tyson Foods, Anheuser Bush …
      Sie ahnen die Zusammenhänge? Das beruhigt mich!

      1. Frau Cosima, aha, eine Brauerei ruiniert also die Welt? Also, das Anheuser Busch Bier aus Tieren herstellt wäre mir neu, aber vielleicht haben Sie da ja interessante Hintergrundinformationen. Ja, Wieder was gelernt, oder?

        PETA ist eine hammerharte Organisation, die es sehr gut versteht auf dem PR- und Social Media-Klavier zu spielen. Die Selbstgerechtigkeit der sogenannten Aktivisten ist legendär. Natürlich gibt es viele Sympathisanten in den Redaktionsstuben dieser Republik, das macht die Sache nicht besser, nur erklärbarer.

        Wer glaubt, dass das Leben ein Ponyhof ist, der glaubt auch, dass die zig Mrd. Menschen von netten kleinen Ökobauernhöfen mit 3 Kühen, 5 Schweinen und 25 Hühnern, die natürlich nicht geschlachtet werden, sondern einfach nur so rumlaufen, ernährt werden kann.

        Gibt zum Glück noch Peta-freie Zonen.

      2. Es ist doch vollkommen egal wer diese Ungeheuerlichkeiten von PETA an die Öffentlichkeit bringt. PETA macht ja auch nichts anderes.

        Tatsache ist es, dass diese Organisation andere Menschen der Tierquälerei bezichtigt und selbst zehntausende Tiere tötet.

        Ich freue mich über jeden, der die Ungeheuerlichkeiten und Scheinheiligkeit dieser Organisation anprangert.

        Was gibt PETA denn für den aktiven Tierschutz am Tier aus? In Deutschland bekommt PETA fünf und in Amerika ca. 50 Millionen an Spenden.

    2. Eine Tierrechtsideologie ist wirklich kein Tierschutz. Gegen sämtliche Tierhaltungen, die leider und allgemein in einen Topf geworfen werden, sind die Tierrechtsaktivisten mit Kampagnen unterwegs. Neuerdings werden auch Platzwarte von Sportplätzen angezeigt, die einen Maulwurfshaufen plattmachen. So wird wirklicher Tierschutz mit ungerechtfertigen Tierrechtshasstiraden der Tierrechtsideologien verhindert. Verhindert deshalb, weil durch die Medienarbeit von Peta und Co unzählige Euros in die Tierrechtsvereine fließen, die dem Tierschutz fehlen. In einer Bilanz von etwa 3 Millionen Euro an Spenden, wurden etwa 1 Million für Gehälter und 2 Millionen Euro für Werbekampagnen verwendet. Mit diesen 3, – heute 5 Millionen Euro könnten wir viele Streunderkatzen sterilisieren oder kastrieren.

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